Meldungen vom Sport
Mit Flüchtlingen belegt - Forderungen gestellt
Dienstag, 22. September 2015, 12:20 Uhr
Neun Turnhallen in Thüringen derzeit zur Unterbringung von Flüchtlingen belegt, das teilte der Landessportbund Thüringen in einer Meldung mit...
Der Landessportbund Thüringen (LSB) hat gemeinsam mit seinen Kreis- und Stadtsportbünden in den letzten Tagen eine Erhebung durchgeführt, um eine Übersicht über die Belegung von Turnhallen im Freistaat durch Flüchtlinge zu erhalten. Derzeit werden neun Turnhallen in fünf Thüringer Landkreisen genutzt, um vorübergehend Zuwanderer unterzubringen.
Das Ergebnis der Erhebung stimmt uns positiv, weil noch nicht so viele Turnhallen wie erwartet zur Unterbringung von Flüchtlingen belegt sind und in mehreren Standorten parallel bereits an einer Lösung gearbeitet wurde, um den Sportbetrieb auch weiterhin gewährleisten zu können, erklärt der Präsident des Landessportbundes, Peter Gösel. Im Landkreis Gotha sind drei Turnhallen von der Belegung durch Flüchtlinge betroffen, der Sportbetrieb wird an einem anderen Standort fortgesetzt. Auch in Bad Salzungen ist der Sportbetrieb von einer betroffenen Turnhalle ausgelagert worden.
In Jena werden drei Turnhallen zur Unterbringung von Flüchtlingen genutzt. Neben Jena sind auch Eisenach und Erfurt mit je einer belegten Turnhalle betroffen. Darüber hinaus gibt es in weiteren Städten und Landkreisen Überlegungen, Turnhallen künftig zur Unterbringung von Flüchtlingen zu nutzen. Die zwei zuletzt belegten Turnhallen in Nordhausen sind indes seit einigen Tagen wieder leergezogen.
Wir wissen um das Problem der Kommunen zur Unterbringung der Flüchtlinge. Gleichzeitig kann die Belegung von Turnhallen als Notunterkunft nur die allerletzte Option sein, wenn alle anderen Möglichkeiten bereits ausgeschöpft sind. Für den Schul- und Vereinssport darf bei der Unterbringung von Flüchtlingen und der damit nicht nutzbaren Sportstätte kein Nachteil entstehen, sonst wird den Sportvereinen die Basis ihrer Arbeit entzogen, fordert Gösel. Der LSB-Präsident erwartet, dass die Kreis- und Stadtsportbünde, Sportfachverbände und die betroffenen Sportvereine in die künftigen Überlegungen frühzeitig einbezogen werden, damit rechtzeitig entsprechende Vorkehrungen getroffen werden können.
Autor: khhDer Landessportbund Thüringen (LSB) hat gemeinsam mit seinen Kreis- und Stadtsportbünden in den letzten Tagen eine Erhebung durchgeführt, um eine Übersicht über die Belegung von Turnhallen im Freistaat durch Flüchtlinge zu erhalten. Derzeit werden neun Turnhallen in fünf Thüringer Landkreisen genutzt, um vorübergehend Zuwanderer unterzubringen.
Das Ergebnis der Erhebung stimmt uns positiv, weil noch nicht so viele Turnhallen wie erwartet zur Unterbringung von Flüchtlingen belegt sind und in mehreren Standorten parallel bereits an einer Lösung gearbeitet wurde, um den Sportbetrieb auch weiterhin gewährleisten zu können, erklärt der Präsident des Landessportbundes, Peter Gösel. Im Landkreis Gotha sind drei Turnhallen von der Belegung durch Flüchtlinge betroffen, der Sportbetrieb wird an einem anderen Standort fortgesetzt. Auch in Bad Salzungen ist der Sportbetrieb von einer betroffenen Turnhalle ausgelagert worden.
In Jena werden drei Turnhallen zur Unterbringung von Flüchtlingen genutzt. Neben Jena sind auch Eisenach und Erfurt mit je einer belegten Turnhalle betroffen. Darüber hinaus gibt es in weiteren Städten und Landkreisen Überlegungen, Turnhallen künftig zur Unterbringung von Flüchtlingen zu nutzen. Die zwei zuletzt belegten Turnhallen in Nordhausen sind indes seit einigen Tagen wieder leergezogen.
Wir wissen um das Problem der Kommunen zur Unterbringung der Flüchtlinge. Gleichzeitig kann die Belegung von Turnhallen als Notunterkunft nur die allerletzte Option sein, wenn alle anderen Möglichkeiten bereits ausgeschöpft sind. Für den Schul- und Vereinssport darf bei der Unterbringung von Flüchtlingen und der damit nicht nutzbaren Sportstätte kein Nachteil entstehen, sonst wird den Sportvereinen die Basis ihrer Arbeit entzogen, fordert Gösel. Der LSB-Präsident erwartet, dass die Kreis- und Stadtsportbünde, Sportfachverbände und die betroffenen Sportvereine in die künftigen Überlegungen frühzeitig einbezogen werden, damit rechtzeitig entsprechende Vorkehrungen getroffen werden können.
