kn-Forum
Aufruhr in der SPD?
Mittwoch, 23. September 2015, 12:44 Uhr
Das kann ja wohl nicht wahr sein, da haben doch SPD - Stadträte in Sondershausen ihre obere "Heeresführung" der SPD nicht gefragt, was sie zu machen haben, so die Meinung in einem weiteren Leserbrief, der kn zum Thema Abberufung Beigeordnete erreichte...
Die Stadtratsfraktion der Volkssolidarität will in Stadtratssitzung am 01. Oktober einen Antrag zur Abberufung der Ersten (hauptamtlichen) Beigeordneten der Stadt Sondershausen, Cornelia Kraffzick, einbringen. Dieser Antrag soll die Unterschriften von 27 Stadtratsmitgliedern (von 30 möglichen) haben. Darunter sollen auch Unterschriften von SPD-Stadtratsmitgliedern sein.
Und das schlimme daran soll sein, die unterschreibenden Genossen der SPD-Fraktion sollen noch nicht mal die Kreisvorsitzende (pikanterweise Cornelia Kraffzick) vorher gefragt haben, dürfen wir das überhaupt? Na das geht ja wohl überhaupt nicht, wo kommen wir denn hin, wenn man da einfach nach eigenem Gewissen handelt, das grenzt ja fast an wirkliche Demokratie. Deshalb sollen sich wohl diese von der Linie abweichenden Genossen vor der Partei verantworten.
Bei so einem Vorgehen fühlt man sich glatt in die Zeit vor der Wende zurückversetzt, als auch schon mal alles mit der SED - Kreisleitung abgesprochen werden musste.
Ein Stadtrat hat nur seinem Gewissen und dem Willen der Wähler zu folgen. Und ist die Beseitigung eines hauptamtlichen Beigeordneten so ein "Freveltat"? Eigentlich nicht, denn Landrätin Hochwind (auch SPD) zeigt, dass es aktuell auch ohne hauptamtlichen Beigeordneten geht. Der einzige Unterschied, Holger Häßler war parteilos und Cornelia Kraffzick SPD-Kreisvorsitzende. "Nachtigall ich hör die trapsen", ist das eventuell sogar ein Fall von Kungelei. Wenn der Landkreis nicht mal einen hauptamtlichen Beigeordneten braucht, dann erst recht die Stadt Sondershausen nicht.
Bleibt nur zu hoffen, die SPD-Mitglieder im Sondershäuser Stadtrat bekommen keine kalten Füße.
Hilmar Kunze
Die Stadtratsfraktion der Volkssolidarität will in Stadtratssitzung am 01. Oktober einen Antrag zur Abberufung der Ersten (hauptamtlichen) Beigeordneten der Stadt Sondershausen, Cornelia Kraffzick, einbringen. Dieser Antrag soll die Unterschriften von 27 Stadtratsmitgliedern (von 30 möglichen) haben. Darunter sollen auch Unterschriften von SPD-Stadtratsmitgliedern sein.
Und das schlimme daran soll sein, die unterschreibenden Genossen der SPD-Fraktion sollen noch nicht mal die Kreisvorsitzende (pikanterweise Cornelia Kraffzick) vorher gefragt haben, dürfen wir das überhaupt? Na das geht ja wohl überhaupt nicht, wo kommen wir denn hin, wenn man da einfach nach eigenem Gewissen handelt, das grenzt ja fast an wirkliche Demokratie. Deshalb sollen sich wohl diese von der Linie abweichenden Genossen vor der Partei verantworten.
Bei so einem Vorgehen fühlt man sich glatt in die Zeit vor der Wende zurückversetzt, als auch schon mal alles mit der SED - Kreisleitung abgesprochen werden musste.
Ein Stadtrat hat nur seinem Gewissen und dem Willen der Wähler zu folgen. Und ist die Beseitigung eines hauptamtlichen Beigeordneten so ein "Freveltat"? Eigentlich nicht, denn Landrätin Hochwind (auch SPD) zeigt, dass es aktuell auch ohne hauptamtlichen Beigeordneten geht. Der einzige Unterschied, Holger Häßler war parteilos und Cornelia Kraffzick SPD-Kreisvorsitzende. "Nachtigall ich hör die trapsen", ist das eventuell sogar ein Fall von Kungelei. Wenn der Landkreis nicht mal einen hauptamtlichen Beigeordneten braucht, dann erst recht die Stadt Sondershausen nicht.
Bleibt nur zu hoffen, die SPD-Mitglieder im Sondershäuser Stadtrat bekommen keine kalten Füße.
Hilmar Kunze
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: khhDie im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
