Kommunalpolitik
Die rollende Informationszentrale
Donnerstag, 24. September 2015, 07:52 Uhr
Was machen, wenn der Ministerpräsident bei seiner Kreisbereisung keine Zeit hat an weiteren Orten Informationen sammeln zu können? Man fährt einfach im Tourbus mit und wenn es von Ort zu Ort geht, wird man seine Informationen an den Minister los…
Zwischen Mönchpfiffel und Bad Frankenhausen nutzte der Chef der Arbeitsagentur Nordhausen Carsten Froböse die Möglichkeiten, seine Informationen an Ministerpräsident Bodo Ramelow (Die Linke) und Landrätin Antje Hochwind (SPD) los zu werden.
Froböse informierte den Ministerpräsidenten über die im Norden Thüringens erfolgreiche Jugendberufsagentur, wodurch es gelungen ist die Jugendarbeitslosigkeit auf 7,8 Prozent zu senken. Damit liegen wir unterhalb der allgemeinen Arbeitslosigkeit von rund 10 Prozent.
Froböse erinnerte, dass die Arbeitslosigkeit schon mal bei 26 Prozent lag. Wir müssen die Öffentlichkeitsarbeit verstärken, denn noch haftet uns das Image an, hier herrschte die hoffnungslose Arbeitslosigkeit vor. Die Zukunft für die Arbeitskräfte liegt bei der Industrie. Er appellierte vor allem an die Jugendlichen, bleibt hier, wir brauchen Euch als Arbeitskräfte.
Mit Blick auf das Flüchtlingsproblem sagte Froböse, wir brauchen Zuwanderung in die Region, um dem Arbeitskräftemangel vorzubeugen. Deshalb sei auch die Nordthüringer Inklusionsbörse so wichtig gewesen.
Nicht anders machte es Dr. Wolfgang Peter vom Bauernverband des Kyffhäuserkreises, der nutze die Zeit zwischen der Fahrt vom Kyffhäuser bis zum Sondershäuser Unternehmen Isoplus in der Schachtstraße.
Dr. Peter informierte über die ländliche Struktur der Region und verwies auf die Probleme der Landwirte, die sich vor allem auch durch die teils extreme Trockenheit ergaben und die damit verbundenen Ertragsausfälle.
Insgesamt sei der Kyffhäuserkreis mir seiner Trockenheit typisch und daraus resultiert auch der hohe Schafbestand von 19.000 Schafen.
Dr. Peter verwies darauf, dass sich in Oldisleben der größte ökologische Anbaubetrieb Thüringens befindet. Von den zwei nur noch existierenden Archehöfen in Thüringen haben alle ihren Standort im Norden Thüringens, einer davon befindet sich im Ortsteil Schernberg der Stadt Sondershausen.
Breiten Raum nahm auch die Information über das noch immer ungelöste Problem der Finanzierung der Schöpfwerke in der Region Heldrungen – Oldisleben.
Damit endet heute die Berichterstattung über die Kreisbereisung von Ministerpräsident Ramelow im Kyffhäuserkreis.
Autor: khhZwischen Mönchpfiffel und Bad Frankenhausen nutzte der Chef der Arbeitsagentur Nordhausen Carsten Froböse die Möglichkeiten, seine Informationen an Ministerpräsident Bodo Ramelow (Die Linke) und Landrätin Antje Hochwind (SPD) los zu werden.
Froböse informierte den Ministerpräsidenten über die im Norden Thüringens erfolgreiche Jugendberufsagentur, wodurch es gelungen ist die Jugendarbeitslosigkeit auf 7,8 Prozent zu senken. Damit liegen wir unterhalb der allgemeinen Arbeitslosigkeit von rund 10 Prozent.
Froböse erinnerte, dass die Arbeitslosigkeit schon mal bei 26 Prozent lag. Wir müssen die Öffentlichkeitsarbeit verstärken, denn noch haftet uns das Image an, hier herrschte die hoffnungslose Arbeitslosigkeit vor. Die Zukunft für die Arbeitskräfte liegt bei der Industrie. Er appellierte vor allem an die Jugendlichen, bleibt hier, wir brauchen Euch als Arbeitskräfte.
Mit Blick auf das Flüchtlingsproblem sagte Froböse, wir brauchen Zuwanderung in die Region, um dem Arbeitskräftemangel vorzubeugen. Deshalb sei auch die Nordthüringer Inklusionsbörse so wichtig gewesen.
Nicht anders machte es Dr. Wolfgang Peter vom Bauernverband des Kyffhäuserkreises, der nutze die Zeit zwischen der Fahrt vom Kyffhäuser bis zum Sondershäuser Unternehmen Isoplus in der Schachtstraße.
Dr. Peter informierte über die ländliche Struktur der Region und verwies auf die Probleme der Landwirte, die sich vor allem auch durch die teils extreme Trockenheit ergaben und die damit verbundenen Ertragsausfälle.
Insgesamt sei der Kyffhäuserkreis mir seiner Trockenheit typisch und daraus resultiert auch der hohe Schafbestand von 19.000 Schafen.
Dr. Peter verwies darauf, dass sich in Oldisleben der größte ökologische Anbaubetrieb Thüringens befindet. Von den zwei nur noch existierenden Archehöfen in Thüringen haben alle ihren Standort im Norden Thüringens, einer davon befindet sich im Ortsteil Schernberg der Stadt Sondershausen.
Breiten Raum nahm auch die Information über das noch immer ungelöste Problem der Finanzierung der Schöpfwerke in der Region Heldrungen – Oldisleben.
Damit endet heute die Berichterstattung über die Kreisbereisung von Ministerpräsident Ramelow im Kyffhäuserkreis.


