kn-Forum
Syrisch-eritreische Exklave?
Freitag, 25. September 2015, 11:11 Uhr
Ein Leserbrief der heute kn erreichte befasst sich mit der Übervölkerung von Flüchtlingen...
Es ist ja nicht nur Schernberg, wo in einem Ortsteil von Sondershausen überproportional Flüchtlinge untergebracht werden. Und selbst das kleine Reinsdorf, das mit seinen 750 Einwohnern gleich 200 Flüchtlinge beherbergen soll, ist noch "gut dran".
Den Vogel schießt man gar im Unstrut-Hainich-Kreis ab. Dort sollen in einer Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge gar 1.000 Flüchtlinge untergebracht werden und das bei einer Einwohnerzahl von 850 Einwohnern, welche die Gemeinde Obermehler gerade mal hat! Über diesen Kreistagsbeschluss des Unstrut-Hainich-Kreis informiert vorgestern der MDR.
In den alten Wohnblöcken zur Unterbringung von Soldaten der "Roten Armee der SU" soll ein ganzes Flüchtlingsdorf mit gut entwickelten Infrastruktur entstehen. Sogar an soziale und ärztliche Betreuung wird gedacht und selbst eine Einkaufsmöglichkeit soll entstehen. Wird sogar die alte Schule aktiviert?
Wie soll bei so einer fast abgeschotteten Unterbringung eine Integration der Flüchtlinge erfolgen? Da ist doch das Wort Integration nur noch ein Phrase, denn hier entsteht eine regelrechte Exklave.
Hier sollten die Politiker des Bundes und der Landes mal eine Richtung ausgeben. Diese Entwicklung kann man bei allem Verständnis für die Flüchtlinge nicht mehr gut heißen.
Hilmar Kunze
Es ist ja nicht nur Schernberg, wo in einem Ortsteil von Sondershausen überproportional Flüchtlinge untergebracht werden. Und selbst das kleine Reinsdorf, das mit seinen 750 Einwohnern gleich 200 Flüchtlinge beherbergen soll, ist noch "gut dran".
Den Vogel schießt man gar im Unstrut-Hainich-Kreis ab. Dort sollen in einer Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge gar 1.000 Flüchtlinge untergebracht werden und das bei einer Einwohnerzahl von 850 Einwohnern, welche die Gemeinde Obermehler gerade mal hat! Über diesen Kreistagsbeschluss des Unstrut-Hainich-Kreis informiert vorgestern der MDR.
In den alten Wohnblöcken zur Unterbringung von Soldaten der "Roten Armee der SU" soll ein ganzes Flüchtlingsdorf mit gut entwickelten Infrastruktur entstehen. Sogar an soziale und ärztliche Betreuung wird gedacht und selbst eine Einkaufsmöglichkeit soll entstehen. Wird sogar die alte Schule aktiviert?
Wie soll bei so einer fast abgeschotteten Unterbringung eine Integration der Flüchtlinge erfolgen? Da ist doch das Wort Integration nur noch ein Phrase, denn hier entsteht eine regelrechte Exklave.
Hier sollten die Politiker des Bundes und der Landes mal eine Richtung ausgeben. Diese Entwicklung kann man bei allem Verständnis für die Flüchtlinge nicht mehr gut heißen.
Hilmar Kunze
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: khhDie im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
