Arbeitsmarkt-Reaktionen
Niedrigster Wert seit 25 Jahren
Mittwoch, 30. September 2015, 13:19 Uhr
Erstmals ist die Zahl der Arbeitslosen in Thüringen unter die Marke von 80.000 gefallen. 79.710 Erwerbslose – 3.038 weniger als im August – meldete die Agentur für Arbeit im September für den Freistaat. Die Arbeitslosenquote beträgt nun 6,9 Prozent. Im Vergleich zum September des Vorjahres ist die registrierte Arbeitslosigkeit um 3.295 Personen gesunken...
Mit der zu erwartenden Herbstbelebung und dem Beginn des Ausbildungsjahres ist die Zahl der Jobsuchenden in Thüringen erstmals seit 1991 unter die Marke von 80.000 gerutscht, kommentiert Gerald Grusser, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt, die positive Entwicklung.
Aktuell sei der große Flüchtlingszustrom noch nicht in der Statistik spürbar. Dies könne sich in den nächsten Monaten aber ändern.
Die Zeiten deutlich sinkender Arbeitslosigkeit dürften auf Grund der Zuwanderung bald zu Ende gehen, warnt der IHK-Chef. Zwar zeichne sich bis zum Jahresende noch eine stabile Beschäftigungslage ab. Für das kommende Jahr sei jedoch mit leicht steigenden Zahlen zu rechnen.
Eine schnelle Integration der Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt wäre nur bedingt möglich. Fehlende Deutschkenntnisse oder eine nur geringe berufliche Qualifikation erschwerten und verzögerten den Prozess.
Autor: redMit der zu erwartenden Herbstbelebung und dem Beginn des Ausbildungsjahres ist die Zahl der Jobsuchenden in Thüringen erstmals seit 1991 unter die Marke von 80.000 gerutscht, kommentiert Gerald Grusser, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt, die positive Entwicklung.
Aktuell sei der große Flüchtlingszustrom noch nicht in der Statistik spürbar. Dies könne sich in den nächsten Monaten aber ändern.
Die Zeiten deutlich sinkender Arbeitslosigkeit dürften auf Grund der Zuwanderung bald zu Ende gehen, warnt der IHK-Chef. Zwar zeichne sich bis zum Jahresende noch eine stabile Beschäftigungslage ab. Für das kommende Jahr sei jedoch mit leicht steigenden Zahlen zu rechnen.
Eine schnelle Integration der Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt wäre nur bedingt möglich. Fehlende Deutschkenntnisse oder eine nur geringe berufliche Qualifikation erschwerten und verzögerten den Prozess.
