Meldung aus der Wirtschaftswelt
Datenbank für alternative Konfliktlösungen
Mittwoch, 30. September 2015, 22:46 Uhr
Die alternative Streitbeilegung mit ihren Möglichkeiten wie Mediation, Schiedsgericht oder Ombudsstelle gewinnt zunehmend an Bedeutung, so die IHK in einer Meldung...
Der Thüringer Schlichtungsbeirat will jetzt alle regionalen Experten und Ansprechpartner in einer neuen Datenbank zusammenfassen. Die Anbieter entsprechender Konfliktlösungsmethoden sind deshalb aufgerufen, sich kostenlos für das neue Portal www.thueringen-schlichtet.de registrieren zu lassen.
Ausstehende Zahlungen, Terminüberschreitungen bei Bauprojekten oder Warenlieferungen, Nachbarschaftsauseinandersetzungen oder Vermögensauseinandersetzungen: Das sind nur beispielhafte Konflikte, die häufig in Gerichtsverfahren ausgetragen werden. Das Urteil klärt die objektive Rechtslage, löst jedoch häufig nicht den zugrunde liegenden Konflikt.
Ein zukünftiges Miteinander ist nach einem Streit vor Gericht meist nicht mehr möglich, da stets eine Partei unterliegt. Aus diesem Grund sollte überlegt werden, andere Wege zu beschreiten. Es gibt zahlreiche alternative Konfliktlösungsmöglichkeiten, die jedoch vielen Menschen oftmals nicht bekannt sind, sagt Udo Rockmann, Leiter des Regionalen Service-Center der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt in Nordhausen.
Im Rahmen einer gemeinsamen Sitzung des Gremiums wurde die Website www.thueringen-schlichtet.de freigeschaltet. Diese beinhalte sämtliche Angebote der alternativen Streitbeilegung. Potentielle Anbieter alternativer Konfliktlösungsmöglichkeiten, wie z.B. Mediatoren, Schiedsstellen oder Gütestellen könnten sich über ein Formular für das neue Angebot registrieren.
Autor: khhDer Thüringer Schlichtungsbeirat will jetzt alle regionalen Experten und Ansprechpartner in einer neuen Datenbank zusammenfassen. Die Anbieter entsprechender Konfliktlösungsmethoden sind deshalb aufgerufen, sich kostenlos für das neue Portal www.thueringen-schlichtet.de registrieren zu lassen.
Ausstehende Zahlungen, Terminüberschreitungen bei Bauprojekten oder Warenlieferungen, Nachbarschaftsauseinandersetzungen oder Vermögensauseinandersetzungen: Das sind nur beispielhafte Konflikte, die häufig in Gerichtsverfahren ausgetragen werden. Das Urteil klärt die objektive Rechtslage, löst jedoch häufig nicht den zugrunde liegenden Konflikt.
Ein zukünftiges Miteinander ist nach einem Streit vor Gericht meist nicht mehr möglich, da stets eine Partei unterliegt. Aus diesem Grund sollte überlegt werden, andere Wege zu beschreiten. Es gibt zahlreiche alternative Konfliktlösungsmöglichkeiten, die jedoch vielen Menschen oftmals nicht bekannt sind, sagt Udo Rockmann, Leiter des Regionalen Service-Center der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt in Nordhausen.
Im Rahmen einer gemeinsamen Sitzung des Gremiums wurde die Website www.thueringen-schlichtet.de freigeschaltet. Diese beinhalte sämtliche Angebote der alternativen Streitbeilegung. Potentielle Anbieter alternativer Konfliktlösungsmöglichkeiten, wie z.B. Mediatoren, Schiedsstellen oder Gütestellen könnten sich über ein Formular für das neue Angebot registrieren.
