kn-Forum
Freibrief für die Landwirtschaft?
Freitag, 09. Oktober 2015, 10:58 Uhr
Nicht das erste Mal beschäftigt sich ein Leserbrief mit dem Thema Landwirtschaft und Tourismus. Hier eine Wortmeldung von Herbert Knischka...
Im Frühjahr dieses Jahres habe ich mich schon einmal zu diesem Thema geäußert, damals unter der Überschrift Kampf um jeden Quadratmeter. Es ging darum, wie einige Landwirte mit ihren bestellten Flächen immer näher an Straßen und Wege heranrücken, so dass Rand- und Grünstreifen langsam verschwinden und sogar Bäume zum Opfer fallen.
Meine Hoffnung, dass da irgendeine Reaktion der angesprochenen Behörden erfolgen würde,
war äußerst gering und das hat sich offensichtlich bestätigt.
Das Ergebnis: Einige Landwirte - oder vielleicht ist es auch nur einer- werden immer dreister!
Wege werden immer schmaler, so z.B. Abschnitte des Wegs nördlich des Solgrabens zwischen Bad Frankenhausen und Esperstedt. Und der Radweg in Richtung Thomas-Müntzer-
Siedlung, immerhin ein Abschnitt des neuen Unstrut- Werra-Radwegs, ist nach Feldarbeiten auf weiten Teilen halbseitig mit Ackerboden bedeckt. Dort geht der sicherlich einmal vorgesehene Grünstreifen übrigens gegen Null! Da ein straßenbegleitender Radweg im
Eigentum des Landes ist und vermutlich nicht unmittelbar am Rand der Schwarzdecke endet,
sollte sich das Land hierfür schon interessieren.
Ich war vor einiger Zeit im Spreewald. Auch dort werden Radwege zum Teil auch durch die Landwirtschaft genutzt. Mitunter nicht vermeidbare Verschmutzungen – und das habe ich selbst erlebt- sind aber spätestens nach einer Stunde durch die Verursacher wieder beseitigt worden. Dort ist eben der Tourismus nicht nur ein Lippenbekenntnis…
Herbert Knischka
Im Frühjahr dieses Jahres habe ich mich schon einmal zu diesem Thema geäußert, damals unter der Überschrift Kampf um jeden Quadratmeter. Es ging darum, wie einige Landwirte mit ihren bestellten Flächen immer näher an Straßen und Wege heranrücken, so dass Rand- und Grünstreifen langsam verschwinden und sogar Bäume zum Opfer fallen.
Meine Hoffnung, dass da irgendeine Reaktion der angesprochenen Behörden erfolgen würde,
war äußerst gering und das hat sich offensichtlich bestätigt.
Das Ergebnis: Einige Landwirte - oder vielleicht ist es auch nur einer- werden immer dreister!
Wege werden immer schmaler, so z.B. Abschnitte des Wegs nördlich des Solgrabens zwischen Bad Frankenhausen und Esperstedt. Und der Radweg in Richtung Thomas-Müntzer-
Siedlung, immerhin ein Abschnitt des neuen Unstrut- Werra-Radwegs, ist nach Feldarbeiten auf weiten Teilen halbseitig mit Ackerboden bedeckt. Dort geht der sicherlich einmal vorgesehene Grünstreifen übrigens gegen Null! Da ein straßenbegleitender Radweg im
Eigentum des Landes ist und vermutlich nicht unmittelbar am Rand der Schwarzdecke endet,
sollte sich das Land hierfür schon interessieren.
Ich war vor einiger Zeit im Spreewald. Auch dort werden Radwege zum Teil auch durch die Landwirtschaft genutzt. Mitunter nicht vermeidbare Verschmutzungen – und das habe ich selbst erlebt- sind aber spätestens nach einer Stunde durch die Verursacher wieder beseitigt worden. Dort ist eben der Tourismus nicht nur ein Lippenbekenntnis…
Herbert Knischka
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: khhDie im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.


