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Untergang für touristischen Strukturen?

Dienstag, 20. Oktober 2015, 11:50 Uhr
Der geplante Geolift führt zum Untergang von jahrzehntelang entstandenen touristischen Strukturen und kostet viele Arbeitsplätze, so ein Leserbrief zum Thema Geolift...


Mit großem Interesse verfolge ich die letzten Wochen, in denen sich die Kur GmbH um die vielen Probleme die der Geolift bringen könnte kümmert und eigentlich die Bürger darauf vorbereitet das der ganze Spaß wieder viel mehr Steuergeld kosten wird wie bisher öffentlich gesagt.

Betrachtet man den so viel gepriesenen Lift der Burg Altena, so wird allen klar wie es mit der Preisschraube der Baukosten aussehen wird, denn dieser Lift kostete über 6 Millionen Euro und wurde auch mit 4 Millionen veranschlagt. Ich glaube die Befürworter des Liftes meinen die Bürger im Lande sind doof!!!! Nur weil einige wenige Entscheidungsträger meinen den Lift unbedingt haben zu müssen, bedeutet das doch nicht das ihn die Mehrheit der Bürger will und braucht. Alle alternativen Möglichkeiten der Attraktivitätssteigerung und Gästebeförderung am Denkmal wurden nie geprüft und gleich verworfen, nur um unbedingt dieses Projekt Geolift zu verwirklichen.

Im übrigen, kostet der Lift etwa 15 Menschen und deren Familien ihre Existenzgrundlage, nicht einmal darauf wird Rücksicht genommen und sogar Millionen dafür verwendet um dieses Ziel zu erreichen um dann eventuell 3 neue Arbeitsplätze zu schaffen.

Sogar der Ministerpräsident konnte feststellen das Busse zum Denkmal fahren können, wie es auch täglich am Denkmal gemacht wird, denn er selbst ist auch mit einen großen Reisebus am Denkmal vorgefahren. Die Bedürfnisse der Besucher sind doch schon lange am Kyffhäuser nicht mehr wichtig, denn sonst würde man auf diese Bedürfnisse eingehen und wirklich die Punkte erledigen um mehr Besucher zum Denkmal zu bekommen.

Alle vorhanden Strukturen werden zerstört und neu erfunden, nur halt an einem anderen Punkt am Kyffhäuser und das ist halt das entscheidende. Hier geht es nicht darum den Gast zufrieden zu stellen, sondern um Fakten zu schaffen um an anderer Stelle privatwirtschaftliche Interessen zu begünstigen.

Im übrigen frage ich mich wirklich, und ich bin fast täglich am Kyffhäuser, wo die vielen Gäste, die in der Besucherstatistik genannt werden herkommen, denn bei mir sind die nicht vorbeigefahren. Laut der Statistik müssten fast 90.000 Gäste mit Bussen an den Berg gekommen sein, was so um die 2000 Busse bedeuten würde, also ich habe die nicht gesehen.

Oder gibt’s am Denkmal jetzt auch nen Hubschrauberlandeplatz???
Es wurden vom Kreis schon viele Millionen am Denkmal verbaut, was auch notwendig war,mit der Begründung mehr Gäste zum Denkmal zu bekommen, dumm nur das es jährlich immer weniger werden und der Lift wird diese Entwicklung nicht aufhalten, sondern nur noch fördern.

Wie sozial sind denn unsere Parteien im Kreistag und im Landtag, wenn Steuergeld dafür verwendet wird Menschen ihre Existenz zu nehmen ohne vorher eine Alternative geprüft zu haben.

Der Bürgermeister von Bad Frankenhausen warf mir bei facebook vor, nur wirtschaftliche Eigeninteressen zu verfolgen wenn ich hier solche Wellen mache. Richtig erkannt Herr Bürgermeister, denn mein Unternehmen ist dort oben und kann ohne Millionen überleben und nur weil hier das gesamte vom Kreis erfundene Tourismuskonzept welches funktioniert, wieder umgeworfen wird, habe ich und viele andere diese wirtschaftlichen Probleme die unseren Ruin bedeuten

.Warum bitteschön nimmt keiner Rücksicht auf uns???? Sie vernichten uns und das mit Steuergeldern!!!!! Ich bin ziemlich Ratlos wohin die Reise gehen wird, wenn alle politischen Entscheidungsträger nur daran denken sich persönliche Vorteile zu verschaffen und damit deutlich in die freie Marktwirtschaft eingreifen!!??

Ich bin echt gespannt wann endlich eine vernünftige Zusammenarbeit am und um das Denkmal zustande kommt um wirklich daran zu arbeiten das die Region wirtschaftlich von viel mehr Gästen profitieren kann, denn so wie es jetzt geht ist das kaum möglich.Auch wenn ich dem Ministerpräsidenten versprochen habe eine Zusammenarbeit nicht zu verhindern, wäre es doch schön wenn die anderen Beteiligten auch eine Zusammenarbeit wollen würden!!

Denn bisher habe ich außer wohlwollenden, beruhigenden Worten nix gehört und Zusammenarbeit sieht für mich anders aus.

Matthias Borchardt
Anmerkung der Redaktion:
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Autor: khh

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