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Schon mit getrübter Stimmung nach Nordhausen
Dienstag, 20. Oktober 2015, 15:24 Uhr
In der Thüringer Handball Landesliga Staffel II kam es zum Nordthüringen Derby Nordhäuser SV gegen SV Einheit Sondershausen. Warum man schon vor dem Anpfiff Probleme hatte, erfahren Sie hier...
Die Vorfreude auf das erste Saisonderby schwand von Tag zu Tag. Die Ausfälle von Tobias Thormann und Marcus Weise standen schon länger fest. Als dann noch Michael Döhrer für das Derby und wohl auch die kommenden Partien absagen musste, war die Stimmung etwas getrübt.
Der Sondershäuser Kader war mit 13 Mann zwar gut besetzt aber vor allem auf der Rückraumposition hatte Trainer Ralph Thormann arge Besetzungsprobleme. Auch bei den Nordhäusern gab es einige Ausfälle aber auf dem Spielprotokoll fanden sich 14 Spieler wieder. Die Favoritenrolle lag ganz klar bei der Heimmannschaft, spielten sie doch in der letzten Saison noch in der Thüringenliga.
Christian Gerlach nutzte gleich seine erste Chance zur 1:0-Führung, doch danach drückten die Gastgeber auf die Führung – 2:1. Per Strafwurf konnte Tobias Kästner noch ausgleichen aber fortan liefen die Sondershäuser nur noch hinterher. Bis zum 6:5 blieb die Partie noch sehr eng aber dann zogen die Gastgeber davon.
Die Sondershäuser wirkten teilweise beeindruckt von der Kulisse und schadeten sich selbst. Jeder ausgelassene Sondershäuser Chance wurde konsequent bestraft und per Konter verwandelt – 9:5.
Im ersten Spielabschnitt ließen die Sondershäuser ihren Angriffsdruck vermissen, einzig Axel Schröder versuchte die Nordhäuser Abwehr zu durchbrechen und Torgefahr auszustrahlen. Nach 30 Minuten gingen die Einheit Spieler etwas ratlos in die Kabine. Vor allem in den letzten zehn Minuten gaben sie das Spiel aus der Hand. Die Nordhäuser zelebrierten das angekündigte Tempospiel und lagen mit 17:8 in Front.
In der Kabine fielen einige deutlich Worte und man wolle das Spielfeld erhobenen Hauptes verlassen und sich nicht abschießen lassen.
Im zweiten Spielabschnitt haben die Nordhäuser den Vorsprung weiter ausgebaut und dies vor allem mit Kontern. Die Gäste aus Sondershausen konnten nur vom Siebenmeterpunkt treffen – 24:10.
Die Gastgeber schalteten etwas zurück und gaben ihren Perspektivspielern vermehrt Einsatzzeiten. Der dritte Wechsel auf der Sondershäuser Torhüterposition brachte dann mehr Rückhalt, denn Chris Jakob konnte mit einigen spektakulären Paraden seine Vorderleuten wieder etwas motivieren. So kamen die Sondershäuser auch mal zu kontern und Paul Neumann traf so insgesamt vier Mal.
Auch die Manndeckung gegen Nordhausens Thomas Riemekasten spielte der jüngste im Sondershäuser Aufgebot recht erfolgreich. Mit einer kleinen Verletzung musste Rückraumspieler Axel Schröder kurz pausieren. Nach einer kurzen Pause und einem Verband ging es für ihn aber weiter. Der Rückstand pendelte nun zwischen elf und zwölf Toren. Mit dem Abpfiff konnten die Sondershäuser noch auf 31:19 verkürzen.
Dieses Spiel müssen die Sondershäuser schnell abhacken und vergessen. Wenigstens konnten Sie erhobenen Hauptes das Spielfeld verlassen. Lobende Worte fand Sondershausens Trainer für Chris Jakob und Paul Neumann.
Am kommenden Samstag geht es darum die Punkte zu Hause zu holen. Zu Gast ist die Vertretung vom SV Pektus Wutha-Farnroda (Anwurf 16:30 Uhr).
Statitik:
Nordhäuser SV – SV Einheit Sondershausen 31:19 (17:8)
SV Einheit Sondershausen spielte mit: Stietzel, Barth, Jakob – Gerlach (2), Köhler, Graw (3), Schröder (6), Kästner (4), Bischoff, Hohlbein, Lenk, Kohl, Neumann (4); Zeitstrafen: Nordhausen 3 / Sondershausen 2; Strafwürfe: Nordhausen 1 (0) / Sondershausen 3 (3); Zuschauer: 300.
David Barth
Autor: khhDie Vorfreude auf das erste Saisonderby schwand von Tag zu Tag. Die Ausfälle von Tobias Thormann und Marcus Weise standen schon länger fest. Als dann noch Michael Döhrer für das Derby und wohl auch die kommenden Partien absagen musste, war die Stimmung etwas getrübt.
Der Sondershäuser Kader war mit 13 Mann zwar gut besetzt aber vor allem auf der Rückraumposition hatte Trainer Ralph Thormann arge Besetzungsprobleme. Auch bei den Nordhäusern gab es einige Ausfälle aber auf dem Spielprotokoll fanden sich 14 Spieler wieder. Die Favoritenrolle lag ganz klar bei der Heimmannschaft, spielten sie doch in der letzten Saison noch in der Thüringenliga.
Christian Gerlach nutzte gleich seine erste Chance zur 1:0-Führung, doch danach drückten die Gastgeber auf die Führung – 2:1. Per Strafwurf konnte Tobias Kästner noch ausgleichen aber fortan liefen die Sondershäuser nur noch hinterher. Bis zum 6:5 blieb die Partie noch sehr eng aber dann zogen die Gastgeber davon.
Die Sondershäuser wirkten teilweise beeindruckt von der Kulisse und schadeten sich selbst. Jeder ausgelassene Sondershäuser Chance wurde konsequent bestraft und per Konter verwandelt – 9:5.
Im ersten Spielabschnitt ließen die Sondershäuser ihren Angriffsdruck vermissen, einzig Axel Schröder versuchte die Nordhäuser Abwehr zu durchbrechen und Torgefahr auszustrahlen. Nach 30 Minuten gingen die Einheit Spieler etwas ratlos in die Kabine. Vor allem in den letzten zehn Minuten gaben sie das Spiel aus der Hand. Die Nordhäuser zelebrierten das angekündigte Tempospiel und lagen mit 17:8 in Front.
In der Kabine fielen einige deutlich Worte und man wolle das Spielfeld erhobenen Hauptes verlassen und sich nicht abschießen lassen.
Im zweiten Spielabschnitt haben die Nordhäuser den Vorsprung weiter ausgebaut und dies vor allem mit Kontern. Die Gäste aus Sondershausen konnten nur vom Siebenmeterpunkt treffen – 24:10.
Die Gastgeber schalteten etwas zurück und gaben ihren Perspektivspielern vermehrt Einsatzzeiten. Der dritte Wechsel auf der Sondershäuser Torhüterposition brachte dann mehr Rückhalt, denn Chris Jakob konnte mit einigen spektakulären Paraden seine Vorderleuten wieder etwas motivieren. So kamen die Sondershäuser auch mal zu kontern und Paul Neumann traf so insgesamt vier Mal.
Auch die Manndeckung gegen Nordhausens Thomas Riemekasten spielte der jüngste im Sondershäuser Aufgebot recht erfolgreich. Mit einer kleinen Verletzung musste Rückraumspieler Axel Schröder kurz pausieren. Nach einer kurzen Pause und einem Verband ging es für ihn aber weiter. Der Rückstand pendelte nun zwischen elf und zwölf Toren. Mit dem Abpfiff konnten die Sondershäuser noch auf 31:19 verkürzen.
Dieses Spiel müssen die Sondershäuser schnell abhacken und vergessen. Wenigstens konnten Sie erhobenen Hauptes das Spielfeld verlassen. Lobende Worte fand Sondershausens Trainer für Chris Jakob und Paul Neumann.
Am kommenden Samstag geht es darum die Punkte zu Hause zu holen. Zu Gast ist die Vertretung vom SV Pektus Wutha-Farnroda (Anwurf 16:30 Uhr).
Statitik:
Nordhäuser SV – SV Einheit Sondershausen 31:19 (17:8)
SV Einheit Sondershausen spielte mit: Stietzel, Barth, Jakob – Gerlach (2), Köhler, Graw (3), Schröder (6), Kästner (4), Bischoff, Hohlbein, Lenk, Kohl, Neumann (4); Zeitstrafen: Nordhausen 3 / Sondershausen 2; Strafwürfe: Nordhausen 1 (0) / Sondershausen 3 (3); Zuschauer: 300.
David Barth
