Vier Millionen für die Sportstätte?
Sportanlage Göldner marode?
Freitag, 23. Oktober 2015, 20:37 Uhr
Vier Millionen für die Sportstätte?
Zwar ist Geralf Kuchmann kein Bürger von Sondershausen, aber er nutzte die Chance der Bürgerfragestunde der Stadt Sondershausen, am als Vorsitzender des Sportvereins BSV Eintracht Sondershausen zu stellen…
Er führte einführend aus, die Sportanlage Göldner sei in seiner Substanz am Ende und stellte die Frage, kennen Sie die Problematik?
Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) bejahte die Frage, machte aber auch klar, dass die Stadt sich in der Konsolidierung befindet und dafür keine Mittel bereitstehen.
Er bestätigte, dass gut 18 Jahre nach dem Bau einiges gemacht werden müsse. Auch wenn die Tribüne statisch noch sicher ist, sind auch dort aber umfangreiche Arbeiten notwendig.
Auf die Frage, wie viel denn die Sanierung kosten würde, rief die Antwort doch erstaunen und Ernüchterung hervor.
Kreyer: Wir haben uns in der Stadt schon intensiv mit dem Problem Göldner beschäftigt. Für die Sanierung müsste man eine Summe von vier Millionen Euro in die Hand nehmen.
Zuvor hatte Sven Schubert (VS) auf das Sportstättenprogramm des Bundes verwiesen, mit dem Hinweis, dass auch Vereine den Eigenanteil der Kommune übernehmen dürfe.
Stadtrat Matthias Deichstetter (CDU), selbst ja 2. stellvertretender Vorsitzender des BSV, bestätigte das Dritte den Eigenanteil übernehmen könnten. Er wies auch darauf hin, dass für den Antrag an den Bund die Fristen noch reichen würde (Poststempel 5. Dezember 2015) und die nächste Sitzung des Stadtrats sei planmäßig am 4. Dezember.
Kreyer bestätigte, dass man in der Stadtverwaltung an einem Antrag arbeite.
Allerdings sind die Eigenanteile recht heftig. Sei reichen wohl von 40 Prozent bis hin im besten Fall (finanzschwache Kommune) bis nur 10 Prozent. Aber 10 Prozent von vier Millionen sind stolze 400.000 Euro. Welcher Verein oder Dritter soll so einen Eigenanteil für die Stadt in der Geldbörse haben? Das dürfte der springend Punkt sein. Man darf gespannt sein, ob es einen Beshlussvorschlag in der Dezember Sitzung geben wird.
Autor: khhZwar ist Geralf Kuchmann kein Bürger von Sondershausen, aber er nutzte die Chance der Bürgerfragestunde der Stadt Sondershausen, am als Vorsitzender des Sportvereins BSV Eintracht Sondershausen zu stellen…
Er führte einführend aus, die Sportanlage Göldner sei in seiner Substanz am Ende und stellte die Frage, kennen Sie die Problematik?
Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) bejahte die Frage, machte aber auch klar, dass die Stadt sich in der Konsolidierung befindet und dafür keine Mittel bereitstehen.
Er bestätigte, dass gut 18 Jahre nach dem Bau einiges gemacht werden müsse. Auch wenn die Tribüne statisch noch sicher ist, sind auch dort aber umfangreiche Arbeiten notwendig.
Auf die Frage, wie viel denn die Sanierung kosten würde, rief die Antwort doch erstaunen und Ernüchterung hervor.
Kreyer: Wir haben uns in der Stadt schon intensiv mit dem Problem Göldner beschäftigt. Für die Sanierung müsste man eine Summe von vier Millionen Euro in die Hand nehmen.
Zuvor hatte Sven Schubert (VS) auf das Sportstättenprogramm des Bundes verwiesen, mit dem Hinweis, dass auch Vereine den Eigenanteil der Kommune übernehmen dürfe.
Stadtrat Matthias Deichstetter (CDU), selbst ja 2. stellvertretender Vorsitzender des BSV, bestätigte das Dritte den Eigenanteil übernehmen könnten. Er wies auch darauf hin, dass für den Antrag an den Bund die Fristen noch reichen würde (Poststempel 5. Dezember 2015) und die nächste Sitzung des Stadtrats sei planmäßig am 4. Dezember.
Kreyer bestätigte, dass man in der Stadtverwaltung an einem Antrag arbeite.
Allerdings sind die Eigenanteile recht heftig. Sei reichen wohl von 40 Prozent bis hin im besten Fall (finanzschwache Kommune) bis nur 10 Prozent. Aber 10 Prozent von vier Millionen sind stolze 400.000 Euro. Welcher Verein oder Dritter soll so einen Eigenanteil für die Stadt in der Geldbörse haben? Das dürfte der springend Punkt sein. Man darf gespannt sein, ob es einen Beshlussvorschlag in der Dezember Sitzung geben wird.

