Krätze, was ist das?
Mittwoch, 04. November 2015, 12:56 Uhr
Einige Anfragen erreichten kn zum Thema Krätze. Hier einige Informationen die kn dazu zusammengetragen hat...
Die Krätze ist immer noch eine weitverbreitete parasitäre Hautkrankheit des Menschen. Krätze, medizinisch Scabies oder Acarodermatitis, gehört nur zu den meldepflichtigen Ereignissen, wenn sie zum Beispiel in Kindereinrichtungen auftreten. Deshalb gibt es bundesweit keine Zahlen, da es wohl keine zentrale Erfassung gibt.
Gemeinschaftseinrichtungen im Sinne dieses Gesetzes (Infektionsschutzgesetz) sind Einrichtungen, in denen überwiegend Säuglinge, Kinder oder Jugendliche betreut werden, insbesondere Kinderkrippen, Kindergärten, Kindertagesstätten, Kinderhorte, Schulen oder sonstige Ausbildungseinrichtungen, Heime, Ferienlager und ähnliche Einrichtungen.
Mehr dazu unter
http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/ifsg/gesamt.pdf
Die Krätze wird durch die Krätzemilbe (Sarcoptes scabiei) verursacht. Die 0,3–0,5 mm großen Weibchen bohren sich in die Haut ein und legen dort ihre Eier, aber auch den Kot ab. Das führt zu Absonderungen, wie Bläschen Pusteln, Blasen und Quaddeln Durch Kratzwunden kann es wohl sogar zu Furunkel führen.
Die Ansteckungszeit beträgt in der Regel drei bis sechs Wochen. Für befallene Patienten gilt in Deutschland nach § 34 Infektionsschutzgesetz bereits bei Verdacht ein Verbot des Aufenthalts und Arbeitens in Gemeinschaftseinrichtungen.
Krätze wird fälschlicherweise oft mit unhygienischen Verhältnissen und Verwahrlosung in Verbindung gebracht. Krätzemilben haben ähnlich wie bei Läusen meist nicht mit unhygienischen Lebensverhältnissen zu tun.
Krätzmilben treten meist dort auf, wo oft viele Menschen zusammenkommen. Das sind eben oft Kindergärten und Schulen und sogar in Krankenhäusern wurden sie früher bereits nachgewiesen. Krätzemilbe wird durch Hautkontakt von Mensch zu Mensch übertragen.
Krätzmilben bevorzugen Körperstellen mit dünner Hautschicht und guter Körperwärme. Besonders betroffen sind solche Stellen wie Fingerzwischenräume, Handgelenke, Gesäß, Genitalien, Ellbogen, Achseln und der Bauchnabel.
Normalerweise kann die Krätze gut behandelt werden. Da manche Präparate aber starke Nebenwirkungen haben können (besonders bei Kindern), sollte man sich strikt an ärztlichen Anweisungen halten.
Autor: khhDie Krätze ist immer noch eine weitverbreitete parasitäre Hautkrankheit des Menschen. Krätze, medizinisch Scabies oder Acarodermatitis, gehört nur zu den meldepflichtigen Ereignissen, wenn sie zum Beispiel in Kindereinrichtungen auftreten. Deshalb gibt es bundesweit keine Zahlen, da es wohl keine zentrale Erfassung gibt.
Gemeinschaftseinrichtungen im Sinne dieses Gesetzes (Infektionsschutzgesetz) sind Einrichtungen, in denen überwiegend Säuglinge, Kinder oder Jugendliche betreut werden, insbesondere Kinderkrippen, Kindergärten, Kindertagesstätten, Kinderhorte, Schulen oder sonstige Ausbildungseinrichtungen, Heime, Ferienlager und ähnliche Einrichtungen.
Mehr dazu unter
http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/ifsg/gesamt.pdf
Die Krätze wird durch die Krätzemilbe (Sarcoptes scabiei) verursacht. Die 0,3–0,5 mm großen Weibchen bohren sich in die Haut ein und legen dort ihre Eier, aber auch den Kot ab. Das führt zu Absonderungen, wie Bläschen Pusteln, Blasen und Quaddeln Durch Kratzwunden kann es wohl sogar zu Furunkel führen.
Die Ansteckungszeit beträgt in der Regel drei bis sechs Wochen. Für befallene Patienten gilt in Deutschland nach § 34 Infektionsschutzgesetz bereits bei Verdacht ein Verbot des Aufenthalts und Arbeitens in Gemeinschaftseinrichtungen.
Krätze wird fälschlicherweise oft mit unhygienischen Verhältnissen und Verwahrlosung in Verbindung gebracht. Krätzemilben haben ähnlich wie bei Läusen meist nicht mit unhygienischen Lebensverhältnissen zu tun.
Krätzmilben treten meist dort auf, wo oft viele Menschen zusammenkommen. Das sind eben oft Kindergärten und Schulen und sogar in Krankenhäusern wurden sie früher bereits nachgewiesen. Krätzemilbe wird durch Hautkontakt von Mensch zu Mensch übertragen.
Krätzmilben bevorzugen Körperstellen mit dünner Hautschicht und guter Körperwärme. Besonders betroffen sind solche Stellen wie Fingerzwischenräume, Handgelenke, Gesäß, Genitalien, Ellbogen, Achseln und der Bauchnabel.
Normalerweise kann die Krätze gut behandelt werden. Da manche Präparate aber starke Nebenwirkungen haben können (besonders bei Kindern), sollte man sich strikt an ärztlichen Anweisungen halten.
