Landespolitik
Demokratieerziehung in der Schule
Samstag, 07. November 2015, 16:55 Uhr
Aufgabe von Schule sei nicht nur die Vermittlung von Wissen. Eine zentrale Aufgabe ist auch, den Schülerinnen und Schülern Grundsätze des demokratischen Miteinanders zu vermitteln. Das hat Thüringens Bildungsministerin Birgit Klaubert heute auf dem Landeselterntag der Landeselternvertretung Thüringen in Oberhof unterstrichen...
Dazu gehört der Umgang mit anderen Meinungen und mit Konflikten. Konflikte gewaltfrei zu lösen, das ist eine Kulturtechnik, die mindestens so wichtig ist wie das Lesen und Schreiben. Die Tagung beschäftigt sich mit der Frage, wie kulturelle Jugendbildung zur Gewaltprävention beitragen kann.
Klaubert verwies auf eine Reihe von Programmen, mit denen Thüringens Schulen die Demokratieerziehung unterstützen, so zum Beispiel das Programm Schulen ohne Rassismus, das Netzwerk Demokratie und Courage oder der Schulwettbewerb Demokratisch handeln, an dem in den vergangenen zwei Jahrzehnten mehr als 250 Thüringer Schulen teilgenommen haben. An 250 Schulen gebe es Schüler, die als Streitschlichter tätig sind.
Das Thüringer Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit arbeite intensiv mit Partnern vor Ort zusammen. Über lokale Aktionspläne haben Schulen die Möglichkeit, Mittel für eigene Projekte zu beantragen – zum Beispiel zur Streitschlichtung, zur Gewaltprävention oder zur interkulturellen Kompetenz.
Klaubert nannte als gelungenes Beispiel kultureller Jugendbildung das Kulturagenten-Programm, in dessen Rahmen seit 2011 Kulturagenten an Thüringer Schulen arbeiten. Eigentlich wäre das Programm im Sommer zu Ende gewesen. Es ist uns die Fortsetzung gelungen, weil das Kulturagentenprogramm einen wertvollen Beitrag bei der Demokratieerziehung leistet. Wo sich Schüler mit Papier und Bleistift, mit einer Filmkamera oder beim Tanzen und Theaterspielen ausdrücken, da ist kein Platz für Gewalt, so Klaubert.
Autor: redDazu gehört der Umgang mit anderen Meinungen und mit Konflikten. Konflikte gewaltfrei zu lösen, das ist eine Kulturtechnik, die mindestens so wichtig ist wie das Lesen und Schreiben. Die Tagung beschäftigt sich mit der Frage, wie kulturelle Jugendbildung zur Gewaltprävention beitragen kann.
Klaubert verwies auf eine Reihe von Programmen, mit denen Thüringens Schulen die Demokratieerziehung unterstützen, so zum Beispiel das Programm Schulen ohne Rassismus, das Netzwerk Demokratie und Courage oder der Schulwettbewerb Demokratisch handeln, an dem in den vergangenen zwei Jahrzehnten mehr als 250 Thüringer Schulen teilgenommen haben. An 250 Schulen gebe es Schüler, die als Streitschlichter tätig sind.
Das Thüringer Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit arbeite intensiv mit Partnern vor Ort zusammen. Über lokale Aktionspläne haben Schulen die Möglichkeit, Mittel für eigene Projekte zu beantragen – zum Beispiel zur Streitschlichtung, zur Gewaltprävention oder zur interkulturellen Kompetenz.
Klaubert nannte als gelungenes Beispiel kultureller Jugendbildung das Kulturagenten-Programm, in dessen Rahmen seit 2011 Kulturagenten an Thüringer Schulen arbeiten. Eigentlich wäre das Programm im Sommer zu Ende gewesen. Es ist uns die Fortsetzung gelungen, weil das Kulturagentenprogramm einen wertvollen Beitrag bei der Demokratieerziehung leistet. Wo sich Schüler mit Papier und Bleistift, mit einer Filmkamera oder beim Tanzen und Theaterspielen ausdrücken, da ist kein Platz für Gewalt, so Klaubert.
