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Bosnisches Flüchtlingsleid in der Kunst

Sonntag, 08. November 2015, 10:47 Uhr
Am Samstag eröffnete im Panoramamuseum Bad Frankenhausen eine Sonderausstellung mit Werken von Safet Zec. In seinen Werken geht es u.a. um Krieg und Flüchtlinge in Bosnien. Auch wenn es um eine Zeit um 1995 geht, das Thema ist aktueller denn je...

Geboren ist er in Bosnien in der Nähe von Sarajevo, wo er auch die Jugend verbrachte. Später besuchte er die Kunstakademie in Belgrad, als noch der Staat Jugoslawien existierte.

Bosnisches Flüchtlingsleid in der Kunst (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Bosnisches Flüchtlingsleid in der Kunst (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Zec bedient sich moderner Techniken, bleibt aber auch traditionell und bedient sich mit Collagen, wie in seinen ausgestellten Werken zu sehen ist. Hier Safet Zec wie es in seinem Atelier in etwa zu geht. Meht zu Künstler unter
"Mein Herz ist in Bosnien"

Und die am Samstag beginnende Ausstellung ist etwas besonderes. Es wird die 149. größere Ausstellung sein, aber die erste größere Ausstellung im deutschsprachigen Raum, sieht man von kleineren privaten Ausstellungen in Städten wie Hamburg und München statt.

Die Ausstellung zeigt rund 90 Arbeiten. Einige Werke stammen aus seiner Frühzeit, der überwiegende Teil, die großformatige Werke aus seiner zweiten, „italienischen“ Schaffensperiode.

Gerd Lindner, Direktor des Panoramamuseums und Kurator der Ausstellung, würdigte die künstlerische Arbeit von Safet Zec (hier vorab bei kn unter
Safet Zec – Sinnbilder des Schicksals). Unter den Gästen der Vernissage u.a. der erste Beigeordnete der Stadt Bad Frankenhausen Dr. Andreas Räuber (SPD).

Die Sonderausstellung findet vom 7. November 2015 bis 21. Februar 2016 statt.
Autor: khh

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