Kommunalpolitik
Bauhof/Gärtnerei auf gutem Weg
Freitag, 20. November 2015, 10:24 Uhr
Bei der gestrigen gemeinsamen Sitzung von Bauausschuss und Hauptausschuss der Stadt Sondershausen in den Räumen des Bauhofs konnte festgestellt werden, die Umstrukturierung ist auf einem guten Weg. Probleme beim Krematorium werden gelöst...
Der Bauhof/Gärtnerei der Stadt Sondershausen war als Eigenbetrieb im Zuge der Suche nach Einsparungsmöglichkeiten im Rahmen der Konsolidierung ebenfalls ins Visier der Stadträte gerückt. Aber nach einem Wechsel in der Werkleitung und den eingeleiteten Strukturmaßnahmen kommt man wieder in ruhigeres Fahrwasser.
Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) konstatierte bei der Eröffnung der Sitzung, dass sich unter der neuen Leitung durch Werkleiter Torsten Wehrhahn vieles zum Besseren verändert hat.
Zuerst ging es aber erst mal um den Jahresabschluss 2014. Als Wirtschaftsprüfer stellte Helmut Berger von AKR Akzent Revisions GmbH aus Kassel den Abschluß 2014 vor, der trotz einem Minus von 46.000 Euro, verursacht durch die Kosten des Krematorium, mit einem Plus endete, bei einem Umsatz von rund 2.050.000 Millionen Euro, wovon rund 92 Prozent durch die Stadt Sondershausen erbracht wurden.
Berger stellte fest, die Vermögenslage ist geordnet und die 163.000 Euro Verbindlichkeiten sind gedeckt. Die Finazlage des Eigenbetriebs ist positiv, der Bauhof ist zum heutigen Tag schuldenfrei!Es gibt keine erkennbaren Unrichtigkeiten, die falsche Vorstellungen erwecken könnten.
Breiten Raum in der Diskussion nahm das Thema Krematorium ein. Trotz des Minus gibt es eine positive Fortbetreibenslösung. Im Jahre 2015 wurde die letzte Rate für das Krematorium getilgt und auch Berger attestierte, das Krematorium wird aab 2016 wieder positive Zahlen schreiben. Bei den Einäscherungszahlen wird in den nächsten Jahren sogar voraussichtlich wieder ein positive Entwicklung geben.
Wehrhahn führte anschließend aus, dass Krematorium muss weiter geführt werden. Wir arbeiten mit Bestattern an einer Ausweitung der Leistungen, so Wehrhahn. Ein Schließung wäre auch für den Bauhof eine nicht unerheblich finanzielle Belastung. Das Krematorium wird mit Gas betrieben und die Abwärme wird für die Beheizung des Bauhofs verwendet. Eine Schließung würde bedingen, eine komplette neue Heizungsanlage zu kaufen.
In Ergänzung zum Bericht von Berger bekräftigte Wehrhahn, wir werden im nächsten Jahr ein positives Ergebnis einfahren. So wurden durch Umstrukturierungsmaßnahmen bereits die Spritkosten um 35 Prozent gesenkt. Den Stadträten legte er schon mal eine Investition ans Herz, die noch in der Prüfungsphase ist. Statt der mühseligen und harten Arbeit mit der Hacke, soll eventuell ein thermische Unkrautvernichtungsmaschine zum Einsatz kommen, die auch wesentlich effektiver arbeiten wird.
Rückenwind bekam Wehrhahn von den Ortsteilbürgermeistern aus Hohenebra, Dieter Kroneberg (SPD) und Oberspier, René Fischer (Die Linke), die sich sehr zufrieden mit der Arbeit des Bauhofs im Ortsteil zeigten.
Auch Stadtrat Sven Schubert (VS), noch vor einem Jahr scharfer Kritiker des Bauhofs, zeigte sich zufrieden mit den eingeleiteten Strukturmaßnahmen und bescheinigte dem Bauhof, dass man auf einem guten Wege sei.
Über den Bericht des Werkleiters musste nicht abgestimmt werden.
Autor: khhDer Bauhof/Gärtnerei der Stadt Sondershausen war als Eigenbetrieb im Zuge der Suche nach Einsparungsmöglichkeiten im Rahmen der Konsolidierung ebenfalls ins Visier der Stadträte gerückt. Aber nach einem Wechsel in der Werkleitung und den eingeleiteten Strukturmaßnahmen kommt man wieder in ruhigeres Fahrwasser.
Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) konstatierte bei der Eröffnung der Sitzung, dass sich unter der neuen Leitung durch Werkleiter Torsten Wehrhahn vieles zum Besseren verändert hat.
Zuerst ging es aber erst mal um den Jahresabschluss 2014. Als Wirtschaftsprüfer stellte Helmut Berger von AKR Akzent Revisions GmbH aus Kassel den Abschluß 2014 vor, der trotz einem Minus von 46.000 Euro, verursacht durch die Kosten des Krematorium, mit einem Plus endete, bei einem Umsatz von rund 2.050.000 Millionen Euro, wovon rund 92 Prozent durch die Stadt Sondershausen erbracht wurden.
Berger stellte fest, die Vermögenslage ist geordnet und die 163.000 Euro Verbindlichkeiten sind gedeckt. Die Finazlage des Eigenbetriebs ist positiv, der Bauhof ist zum heutigen Tag schuldenfrei!Es gibt keine erkennbaren Unrichtigkeiten, die falsche Vorstellungen erwecken könnten.
Breiten Raum in der Diskussion nahm das Thema Krematorium ein. Trotz des Minus gibt es eine positive Fortbetreibenslösung. Im Jahre 2015 wurde die letzte Rate für das Krematorium getilgt und auch Berger attestierte, das Krematorium wird aab 2016 wieder positive Zahlen schreiben. Bei den Einäscherungszahlen wird in den nächsten Jahren sogar voraussichtlich wieder ein positive Entwicklung geben.
Wehrhahn führte anschließend aus, dass Krematorium muss weiter geführt werden. Wir arbeiten mit Bestattern an einer Ausweitung der Leistungen, so Wehrhahn. Ein Schließung wäre auch für den Bauhof eine nicht unerheblich finanzielle Belastung. Das Krematorium wird mit Gas betrieben und die Abwärme wird für die Beheizung des Bauhofs verwendet. Eine Schließung würde bedingen, eine komplette neue Heizungsanlage zu kaufen.
In Ergänzung zum Bericht von Berger bekräftigte Wehrhahn, wir werden im nächsten Jahr ein positives Ergebnis einfahren. So wurden durch Umstrukturierungsmaßnahmen bereits die Spritkosten um 35 Prozent gesenkt. Den Stadträten legte er schon mal eine Investition ans Herz, die noch in der Prüfungsphase ist. Statt der mühseligen und harten Arbeit mit der Hacke, soll eventuell ein thermische Unkrautvernichtungsmaschine zum Einsatz kommen, die auch wesentlich effektiver arbeiten wird.
Rückenwind bekam Wehrhahn von den Ortsteilbürgermeistern aus Hohenebra, Dieter Kroneberg (SPD) und Oberspier, René Fischer (Die Linke), die sich sehr zufrieden mit der Arbeit des Bauhofs im Ortsteil zeigten.
Auch Stadtrat Sven Schubert (VS), noch vor einem Jahr scharfer Kritiker des Bauhofs, zeigte sich zufrieden mit den eingeleiteten Strukturmaßnahmen und bescheinigte dem Bauhof, dass man auf einem guten Wege sei.
Über den Bericht des Werkleiters musste nicht abgestimmt werden.
