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Radfahrer müssen sich noch gedulden

Radfahrer müssen sich noch gedulden

Mittwoch, 02. Dezember 2015, 05:17 Uhr
Eigentlich war für Ende des Jahres 2015 die Fertigstellung des Unstrut-Werra-Radweges (UWR) vorgesehen gewesen. Aber daraus wird nichts…

Zwar sind schon weite teile des Radwegs UWR auch offiziell freigegeben worden, aber eine durchgängige Befahrbarkeit durch den Kyffhäuserkreis wird es in diesem Jahr auch nicht mehr geben.

Radfahrer müssen sich noch gedulden (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Radfahrer müssen sich noch gedulden (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Wie das Landratsamt Kyffhäuserkreis auf Nachfrage bestätigte, wird die offizielle Freigabe des kompletten Radweges erst voraussichtlich im April 2016 stattfinden. Und dieser Termin ist nicht sicher und hängt vom Wetter im Frühjahr ab.

Für die neuerliche Verzögerung sorgt der Bau der Brücke über die Wipper bei Berka. Die konnte bisher nicht fertiggestellt werden und ach der Weg von dort bis zum ehemaligen Bahnhof Berka konnte nicht mehr asphaltiert werden. Der Asphalt wird wohl noch doch erst im nächsten Frühjahr aufgetragen.

Radfahrer müssen sich noch gedulden (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Radfahrer müssen sich noch gedulden (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Aber nicht nur an diesem Abschnitt hakt es. Auch die Strecke von Sondershausen Schraderstraße in Bebra bis nach ehemalige Bahnhof Jecha kann nicht übergeben werden. Bis jetzt ist es nicht gelungen die vorgesehen Leitlinien (hier ein Beispiel aus Bad Frankenhausen) auf zubringen. Auch das wird wohl erst im Frühjahr der Fall sein, denn für das Aufbringen der Linien dürfen auch bestimmte Temperaturen nicht unterschritten werden.

Darf man denn nun als Fußgänger oder Radfahrer den an sich schon fertig asphaltierten Radweg benutzen. Eigentlich nicht. Aus versicherungsrechlichen Gründen können wir den Weg zur Benutzung nicht freigeben, so die Ansage von Volker Stietzel vom Landratsamt gegenüber kn.

Natürlich kann kn den Leser nicht empfehlen den Radweg zu benutzen. Aus „gut unterrichteten Kreisen“ hat kn aber erfahren, das Verbot soll nicht kontrolliert werden, aber die Nutzung erfolgt dann aber auch auf eigene Gefahr

Radfahrer müssen sich noch gedulden (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Radfahrer müssen sich noch gedulden (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Strafen wird es allerdings geben, wenn wie im letzten Jahr die Absperreinrichtungen beiseite geschoben oder oder gar ganz entfernt werden.

Radfahrer müssen sich noch gedulden (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Radfahrer müssen sich noch gedulden (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Hier das Beispiel als die Einrichtungen bei Hachelbich gar in den Graben geworfen worden waren!
Autor: khh

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