kn-Forum
Im Eiltempo in den Krieg
Samstag, 05. Dezember 2015, 10:35 Uhr
Ich habe mir die Debatte im Bundestag angesehen und es macht mir Angst, wie eine Mehrheit ohne Not den Kriegseinsatz der Bundeswehr in Syrien beschlossen hat, so beginnt ein Leserbrief, der kn erreichte...
Salbungsvolle Worte verbunden mit Krokodilstränen beschreiben ein Szenario, was in Afghanistan schon gründlich in die Hose gegangen ist. Krieg für deutsche Interessen, Tote, Gewalt, die noch mehr Gewalt hervorbringt und die politischen Bestimmer lernen daraus erneut in den Krieg zu ziehen. Sie ziehen ja nicht.
Sie schicken Soldaten und glauben doch tatsächlich, so die Probleme zu lösen. Die Bundeskanzlerin, Mitglied einer christlichen Partei und Pastorentochter und die Ministerin von der Leyen, Mutter von sieben Kindern werben im Bundestag für den Kriegseinsatz, ziehen sich lächelnd auf die Hinterbänke zurück als die Opposition ihre Bedenken und Ablehnung äußert, zeigen sich gar gelangweilt und gehen dann schwadronierend und schulterklopfend mit ihrer Koalition zur Abstimmung.
Kriegseinsatz und basta. Wer hat diese Regierung und den Parlamentariern ein solches Mandat gegeben? Die Mehrheit der Menschen in diesem Lande sind gegen solche Einsätze, aber das scheint von wenig Interesse. Es ist wirklich beängstigend, mit welcher Eile und "Leichtigkeit" solche Kriegseinsätze beschlossen werden. Das befördert die Flüchtlingsströme und macht unser Land zur Zielscheibe von Terrorismus.
Das macht alles nur noch schlimmer und ein Ende dieser völlig verfehlten und gescheiterten Politik, die Probleme dieser Welt militärisch zu lösen, ist leider nicht in Sicht. Genau diese Politik hat die Welt an diese Abgründe geführt. Es ist nicht zu fassen, wir sind längst mittendrin in einem weiteren Kriegseinsatz.
Rolf-Dieter Reiber
Ichstedt
Salbungsvolle Worte verbunden mit Krokodilstränen beschreiben ein Szenario, was in Afghanistan schon gründlich in die Hose gegangen ist. Krieg für deutsche Interessen, Tote, Gewalt, die noch mehr Gewalt hervorbringt und die politischen Bestimmer lernen daraus erneut in den Krieg zu ziehen. Sie ziehen ja nicht.
Sie schicken Soldaten und glauben doch tatsächlich, so die Probleme zu lösen. Die Bundeskanzlerin, Mitglied einer christlichen Partei und Pastorentochter und die Ministerin von der Leyen, Mutter von sieben Kindern werben im Bundestag für den Kriegseinsatz, ziehen sich lächelnd auf die Hinterbänke zurück als die Opposition ihre Bedenken und Ablehnung äußert, zeigen sich gar gelangweilt und gehen dann schwadronierend und schulterklopfend mit ihrer Koalition zur Abstimmung.
Kriegseinsatz und basta. Wer hat diese Regierung und den Parlamentariern ein solches Mandat gegeben? Die Mehrheit der Menschen in diesem Lande sind gegen solche Einsätze, aber das scheint von wenig Interesse. Es ist wirklich beängstigend, mit welcher Eile und "Leichtigkeit" solche Kriegseinsätze beschlossen werden. Das befördert die Flüchtlingsströme und macht unser Land zur Zielscheibe von Terrorismus.
Das macht alles nur noch schlimmer und ein Ende dieser völlig verfehlten und gescheiterten Politik, die Probleme dieser Welt militärisch zu lösen, ist leider nicht in Sicht. Genau diese Politik hat die Welt an diese Abgründe geführt. Es ist nicht zu fassen, wir sind längst mittendrin in einem weiteren Kriegseinsatz.
Rolf-Dieter Reiber
Ichstedt
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: khhDie im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
