Unstrut-Werra-Radweg mal anders
Instandsetzung der Göldnerstraße wegen Radweg?
Montag, 07. Dezember 2015, 05:43 Uhr
Im Dschungel der Fördermittel gefangn, könnte man auch sagen. Aber es gibt Straßen die sind sanierungsbedürftiger, aber man kann und will nicht unbedingt sanieren...
Vom Sondershäuser Stadtratsmitglied der NUBI, Gerhard Axt, wurde folgender Beschlussvorschlag an Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) eingereicht.
Beschlussentwurf:
Der Stadtrat beschließt, dass die marode Fahrbahn in der Göldnerstraße vorrangig instand gesetzt wird.
Begründung:
Mit der Fertigstellung des Radweges am ehemaligen Südbahnhof wird die Göldnerstraße für Touristen der Eingang in das Stadtzentrum.
(Hinweis kn: Über die Straße sollen Radfahrer vom Unstrut-Werra-Radweg (UWR) durch die Innenstadt geleitet werden)
Aber auch andere Einrichtungen in der Göldnerstraße, wie die Volkshochschule im Corbach-Club, das Dental- Labor und die Anwohner in den Stadtvillen brauchen dringend eine intakte Zufahrtsstraße.
Als Deckungsvorschlag sind die 267.000, die Sondershausen zur Umsetzung des Kommunal-Investitions-Förderungsgesetzes vom Land erhält, weitgehend einzusetzen.
Der Beschlussentwurf musste zurück gewiesen werden und wurde bis auf die Stimme von Gerhard Axt auch zurückgewiesen. Der Grund ist klar. Das zur Finanzierung von Axt herangezogene Förderprogramm lässt nur zu, dass auf stark befahrenen Straßen Verbesserungen für Lärmschutz durchgeführt werden können.
Bürgermeister Joachim Kreyer machte auch klar, dass bei dem Zustand der Straße eine grundlegende Sanierunge einschließlich der Bordsteine notwendig wäre. Dafür ist das Geld einfach zum jetzigen zeitpunkt nicht zu haben.
Wegen der Radfahrer ein grundlegende Sanierung der Göldnerstraße? Ein nicht genannt werden wollender Hausbesitzer sagte: "Bloß weil der Radfahrer Sanierung und dann auch noch Straßenausbaubeiträge berappen? Um Himmels Willen!"
Ob die Straße für Radfahrer so unzumutbar ist? Bergab in Richtung Innenstadt ist es bei Nässe sicher etwas problematisch diese Straße zu befahren, da die Pflastersteine doch etwas rutschig sind. Aber wenn es um die Radfahrer geht gibt es schlimmere Strecken.
Auch das ist Teil des neugebauten UWR. Ja, das ist kein Witz. Wer das herrliche Asphaltband an anderen Stellen schon befahren hat, wird sich verwundert die Augen reiben. Hier sind Landkreis und Stadt Sondershausen im Förderdschungel gefangen.
Der Landkreis hat nur Fördermittel für den Bau des UWR bekommen, die außerhalb der Bebauung liegen. Die Stadt Sondershausen bekommt nur Fördermittel für den Bau des UWR, wenn er auf einer ehemaligen Bahnstrecke ist.
Die Siedlungsstraße in Obespier grenzt nun an bebautes Gebiet an. Der Kreis kann hier den UWR nicht bauen und die Stadt bekommt auch keine Fördermittel weil es keine ehemalige Bahnstrecke ist. Wenn hier die Stadt etwas machen müsste, käme nur eine grundlegende Sanierung in Frage und die würde den Anliegern jede Menge Straßenausbaubeiträge kosten.
Und ein weiterer Punkt verhindert den Ausbau. Würde die Siedlungsstraße grundlegend saniert, wäre es ein toller Schleichweg in Richtung Niederspier und Hohenebra und würde den Anwohnern einen erheblichen zusätzlichen Verkehr bescheren.
Als wird lieber das schlechte Image in Kauf genommen, dass die Touristen feststellen, das soll ein ausgebauter Radweg sein?
Aber eines muss man feststellen, in der Siedlungsstraße müssen einige Löcher im Asphalt zugeschmiert werden. Wer hier mit dem Rad bei Dämmerlicht in eines der riesigen Schlaglöcher fährt, kann sich verletzen.
Kompromissvorschlag:
Die Verantwortlichen der Stadt Sondershausen sollte eine mal den Vorschlag des Ortswegewart Wandern und Radwandern prüfen. Der sagte gegenüber kn:
"Um die Siedlungsstraße nicht komplett ausbauen zu müssen, sollten in beide Richtungen nur gut 50 bis 60 cm breite Fahrstreifen rechts und links der Fahrbahn für die Radfahrer zu schaffen, ob aus Asphalt, oder Bitumen, sollte man prüfen. Ein analoges Beispiel besteht ja bereits, denn auf dem UWR benutzt man diese Methode auch bereits auf Teilen des Wegstücks von Gundersleben in Richtung Thalebra.
So ein Fahrstreifen wäre für die Göldnertraße in Richtung Innenstadt sogar eine Option, den nur bergab ist das Pflaster wegen der möglichen höheren Geschwindgkeit der Radfahrer bei Glätte eine echte Gefahr.
Autor: khhVom Sondershäuser Stadtratsmitglied der NUBI, Gerhard Axt, wurde folgender Beschlussvorschlag an Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) eingereicht.
Beschlussentwurf:
Der Stadtrat beschließt, dass die marode Fahrbahn in der Göldnerstraße vorrangig instand gesetzt wird.
Begründung:
Mit der Fertigstellung des Radweges am ehemaligen Südbahnhof wird die Göldnerstraße für Touristen der Eingang in das Stadtzentrum.
(Hinweis kn: Über die Straße sollen Radfahrer vom Unstrut-Werra-Radweg (UWR) durch die Innenstadt geleitet werden)
Aber auch andere Einrichtungen in der Göldnerstraße, wie die Volkshochschule im Corbach-Club, das Dental- Labor und die Anwohner in den Stadtvillen brauchen dringend eine intakte Zufahrtsstraße.
Als Deckungsvorschlag sind die 267.000, die Sondershausen zur Umsetzung des Kommunal-Investitions-Förderungsgesetzes vom Land erhält, weitgehend einzusetzen.
Der Beschlussentwurf musste zurück gewiesen werden und wurde bis auf die Stimme von Gerhard Axt auch zurückgewiesen. Der Grund ist klar. Das zur Finanzierung von Axt herangezogene Förderprogramm lässt nur zu, dass auf stark befahrenen Straßen Verbesserungen für Lärmschutz durchgeführt werden können.
Bürgermeister Joachim Kreyer machte auch klar, dass bei dem Zustand der Straße eine grundlegende Sanierunge einschließlich der Bordsteine notwendig wäre. Dafür ist das Geld einfach zum jetzigen zeitpunkt nicht zu haben.
Wegen der Radfahrer ein grundlegende Sanierung der Göldnerstraße? Ein nicht genannt werden wollender Hausbesitzer sagte: "Bloß weil der Radfahrer Sanierung und dann auch noch Straßenausbaubeiträge berappen? Um Himmels Willen!"
Ob die Straße für Radfahrer so unzumutbar ist? Bergab in Richtung Innenstadt ist es bei Nässe sicher etwas problematisch diese Straße zu befahren, da die Pflastersteine doch etwas rutschig sind. Aber wenn es um die Radfahrer geht gibt es schlimmere Strecken.
Auch das ist Teil des neugebauten UWR. Ja, das ist kein Witz. Wer das herrliche Asphaltband an anderen Stellen schon befahren hat, wird sich verwundert die Augen reiben. Hier sind Landkreis und Stadt Sondershausen im Förderdschungel gefangen.
Der Landkreis hat nur Fördermittel für den Bau des UWR bekommen, die außerhalb der Bebauung liegen. Die Stadt Sondershausen bekommt nur Fördermittel für den Bau des UWR, wenn er auf einer ehemaligen Bahnstrecke ist.
Die Siedlungsstraße in Obespier grenzt nun an bebautes Gebiet an. Der Kreis kann hier den UWR nicht bauen und die Stadt bekommt auch keine Fördermittel weil es keine ehemalige Bahnstrecke ist. Wenn hier die Stadt etwas machen müsste, käme nur eine grundlegende Sanierung in Frage und die würde den Anliegern jede Menge Straßenausbaubeiträge kosten.
Und ein weiterer Punkt verhindert den Ausbau. Würde die Siedlungsstraße grundlegend saniert, wäre es ein toller Schleichweg in Richtung Niederspier und Hohenebra und würde den Anwohnern einen erheblichen zusätzlichen Verkehr bescheren.
Als wird lieber das schlechte Image in Kauf genommen, dass die Touristen feststellen, das soll ein ausgebauter Radweg sein?
Aber eines muss man feststellen, in der Siedlungsstraße müssen einige Löcher im Asphalt zugeschmiert werden. Wer hier mit dem Rad bei Dämmerlicht in eines der riesigen Schlaglöcher fährt, kann sich verletzen.
Kompromissvorschlag:
Die Verantwortlichen der Stadt Sondershausen sollte eine mal den Vorschlag des Ortswegewart Wandern und Radwandern prüfen. Der sagte gegenüber kn:
"Um die Siedlungsstraße nicht komplett ausbauen zu müssen, sollten in beide Richtungen nur gut 50 bis 60 cm breite Fahrstreifen rechts und links der Fahrbahn für die Radfahrer zu schaffen, ob aus Asphalt, oder Bitumen, sollte man prüfen. Ein analoges Beispiel besteht ja bereits, denn auf dem UWR benutzt man diese Methode auch bereits auf Teilen des Wegstücks von Gundersleben in Richtung Thalebra.
So ein Fahrstreifen wäre für die Göldnertraße in Richtung Innenstadt sogar eine Option, den nur bergab ist das Pflaster wegen der möglichen höheren Geschwindgkeit der Radfahrer bei Glätte eine echte Gefahr.









