Sturm, Starkregen Blitzschlag, Hagel, Tornado
Unwetter-Rückblick (3)
Sonntag, 13. Dezember 2015, 13:14 Uhr
Auch im vergangenen Jahr traten deutschlandweit viele Unwetter auf, die durch Ihre Auswirkungen - vor allem Sturm, Starkniederschläge, Blitzschlag, Hagel oder Tornados - direkt oder indirekt zahlreiche Menschenleben forderten. Generell führen Unwetter zu empfindlichen Störungen der Infrastruktur, mit teilweise beträchtlichen volkswirtschaftlichen Schäden...
Auf der A8 am Fuße des Teisenbergs (Kreis Traunstein) kam ein Fahrzeugtransporter ins Schleudern und kippte um – zahlreiche Neuwagen landeten auf einer Wiese im Schnee. Die A8 wurde zeitweise gesperrt. Leichter Regen auf gefrorenem Boden führte am 7. auf der A23 im Kreis Pinneberg zu etlichen Glätteunfällen. Am Hauptbahnhof Frankfurt/Main erfror ein Obdachloser. Graupelschauer führten am 8. auf der A9 zu einer Unfallserie nahe Allersberg (Mittelfranken) mit 40 Autos.
Am 10. schleuderte ein 79-jähriger nahe Schönwalde-Glien im Haveland auf glatter Fahrbahn, überschlug sich mit seinem Fahrzeug mehrfach und verstarb kurz darauf. Zu Glätteunfällen mit jeweils einem Schwerverletzten kam es am 13. und 14. in einer Kurve auf einem Autobahnzubringer bei Pirna. Überfrierende Nässe in Schleswig-Holstein führte zu einem tödlichen Unfall auf der B200 nahe der Auffahrt zur A7 (SH): eine PKW-Fahrerin war ins Schleudern geraten, ein entgegenkommendes Fahrzeug prallte gegen den Kleinwagen, dessen Fahrerin noch an der Unfallstelle verstarb. In der Nacht zum 22. gab es im Norden Schleswig Holsteins weitere Glätteunfälle, tlw. mit Schwerverletzten. In den Höhenlagen in Hessen und Rheinland-Pfalz kam es am 23. auf schneebedeckten Fahrbahnen zu zahlreichen Unfällen: Ein Schulbus rutsche bei Romrod (Vogelsberg) in den Graben, ein Kind und die Busfahrerin wurden verletzt.
Auch im Kreis Olpe (NRW) forderten Schneeunfälle drei
Schwerverletzte. In der Eifel und im Westerwald kam es zu Schneeverwehungen – der Linienbusverkehr wurde eingeschränkt. Auf der B 72 bei Emstek (Kr. Cloppenburg) wurde ein 36-jähriger, nachdem sein Fahrzeug ins Schleudern geraten war, von drei LKWs überrollt und starb. In Bramsche (Kr. Osnabrück) geriet eine Frau mit ihrem PKW ins schleudern und landete im Fluss Hase, Wasser drang bis in Lenkradhöhe ein, die Feuerwehr konnte die Frau retten. Am Flughafen Frankfurt/Main kam es wegen notwendiger Enteisung der Flugzeuge zu erheblichen Verzögerungen – 105 Flüge mussten ausfallen.
Tödlich endete ein Unfall am 24. bei Völschow (MV), bei dem ein PKW-Fahrer auf eisglatter Straße schleuderte und gegen einen Baum fuhr. Eine 33-jährige kam bei einem Überholmanöver nahe Gehrde (NS) ums Leben, als ihr Fahrzeug schleuderte und gegen einen Baum prallte.
Hagel wurde in diesem Monat lediglich am 8. aus Zinnwald-Georgenfeld gemeldet.
Autor: redFebruar 2015
Zu Monatsbeginn führte Schneebruch in der Region Coburg (Oberfranken), im angrenzenden Thüringen sowie im Bereich von St. Wendel im Saarland zu Straßensperrungen und Stromausfällen. Am 6. sorgten Orkanböen in Süddeutschland für starke Schneeverwehungen – zahlreiche Straßen in den Höhenlagen mussten gesperrt werden. Nahe Biberach an der Riß (BW) geriet ein 36-jähriger wegen einer Schneewehe in den Gegenverkehr und verursachte einen Unfall mit fünf Schwerverletzten.Auf der A8 am Fuße des Teisenbergs (Kreis Traunstein) kam ein Fahrzeugtransporter ins Schleudern und kippte um – zahlreiche Neuwagen landeten auf einer Wiese im Schnee. Die A8 wurde zeitweise gesperrt. Leichter Regen auf gefrorenem Boden führte am 7. auf der A23 im Kreis Pinneberg zu etlichen Glätteunfällen. Am Hauptbahnhof Frankfurt/Main erfror ein Obdachloser. Graupelschauer führten am 8. auf der A9 zu einer Unfallserie nahe Allersberg (Mittelfranken) mit 40 Autos.
Am 10. schleuderte ein 79-jähriger nahe Schönwalde-Glien im Haveland auf glatter Fahrbahn, überschlug sich mit seinem Fahrzeug mehrfach und verstarb kurz darauf. Zu Glätteunfällen mit jeweils einem Schwerverletzten kam es am 13. und 14. in einer Kurve auf einem Autobahnzubringer bei Pirna. Überfrierende Nässe in Schleswig-Holstein führte zu einem tödlichen Unfall auf der B200 nahe der Auffahrt zur A7 (SH): eine PKW-Fahrerin war ins Schleudern geraten, ein entgegenkommendes Fahrzeug prallte gegen den Kleinwagen, dessen Fahrerin noch an der Unfallstelle verstarb. In der Nacht zum 22. gab es im Norden Schleswig Holsteins weitere Glätteunfälle, tlw. mit Schwerverletzten. In den Höhenlagen in Hessen und Rheinland-Pfalz kam es am 23. auf schneebedeckten Fahrbahnen zu zahlreichen Unfällen: Ein Schulbus rutsche bei Romrod (Vogelsberg) in den Graben, ein Kind und die Busfahrerin wurden verletzt.
Auch im Kreis Olpe (NRW) forderten Schneeunfälle drei
Schwerverletzte. In der Eifel und im Westerwald kam es zu Schneeverwehungen – der Linienbusverkehr wurde eingeschränkt. Auf der B 72 bei Emstek (Kr. Cloppenburg) wurde ein 36-jähriger, nachdem sein Fahrzeug ins Schleudern geraten war, von drei LKWs überrollt und starb. In Bramsche (Kr. Osnabrück) geriet eine Frau mit ihrem PKW ins schleudern und landete im Fluss Hase, Wasser drang bis in Lenkradhöhe ein, die Feuerwehr konnte die Frau retten. Am Flughafen Frankfurt/Main kam es wegen notwendiger Enteisung der Flugzeuge zu erheblichen Verzögerungen – 105 Flüge mussten ausfallen.
Tödlich endete ein Unfall am 24. bei Völschow (MV), bei dem ein PKW-Fahrer auf eisglatter Straße schleuderte und gegen einen Baum fuhr. Eine 33-jährige kam bei einem Überholmanöver nahe Gehrde (NS) ums Leben, als ihr Fahrzeug schleuderte und gegen einen Baum prallte.
Hagel wurde in diesem Monat lediglich am 8. aus Zinnwald-Georgenfeld gemeldet.
