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Asylpolitik

„Sondershausen SINGT und leuchtet bunt“

Montag, 14. Dezember 2015, 20:51 Uhr
Am heutigen Montag wurde in Sondershausen ein friedliches Zeichen gegen Fremdenhass, Gewalt und Rechtsextremismus gesetzt, mit Kerzen, mit bunten Lichtern und mit GESANG!

Veranstalter war der Kreisjugendring Kyffhäuserkreis e.V. im Rahmen seiner Mitarbeit im „Bündnis gegen Rechts im Kyffhäuserkreis“

„Sondershausen SINGT und leuchtet bunt“ (Foto: Karl-Heinz Herrmann) „Sondershausen SINGT und leuchtet bunt“ (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Die Begrüßung der Teilnahmer übernahm Cornelia Naumann (Bildergalerie 1) vom Kreisjugendring. Unter dem Motto „Sondershausen SINGT und leuchtet bunt“ sollte ein hör- und sichtbares Zeichen für MITMENSCHLICHKEIT setzen.

„Sondershausen SINGT und leuchtet bunt“ (Foto: Karl-Heinz Herrmann) „Sondershausen SINGT und leuchtet bunt“ (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Frau Müllner (Bildergalerie Bild 2) vom Familienchor Niederspier übte auf dem Treffpunkt vor dem Geschwister-Scholl-Gymnasium mit den Teilnehmern das Lied ein: "Wenn einer einen Traum träumt". Dieses Lied begleitete die gesamte Demonstration

Traum

Reden wurden heute nicht gehalten, man wollte mit Musik und Licht an die Menschlichkeit appellieren.

„Sondershausen SINGT und leuchtet bunt“ (Foto: Karl-Heinz Herrmann) „Sondershausen SINGT und leuchtet bunt“ (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Nach einem musikalischen Auftakt ging es singend mit allem was bunt leuchtet durch die Hauptstraße bis zur Cruciskriche. Nach Schätzungen der Polizei nahmen knapp über 50 Personen an der Demo teil.

Bürger, Mitglieder des „Bündnis gegen Rechts im Kyffhäuserkreis“ und Mitglieder des Vereins "Sondershausen ist BUNT" e.V. nahmen an der Veranstaltung teil.

„Sondershausen SINGT und leuchtet bunt“ (Foto: Karl-Heinz Herrmann) „Sondershausen SINGT und leuchtet bunt“ (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Im Anschluss fand in der Cruciskirche ein Friedensgebet statt, abgehalten von Pfarrerin Cornelia Bickelhaupt, im Beisein u.a. von Superintendent Kristóf Bálint teil. Dort nahmen dann rund 40 Personen teil

Von der politischen Prominenz war Landtagsmitglied Dorothea Marx (SPD) dabei. Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer und Landrätin Antje Hochwind (SPD) diskutierten zeitgleich im Vollen Ratssaal von Nordhausen mit Thüringens Kulturminister Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff über die Zukunft von Theater Nordhausen und Lohorchester.
Autor: khh

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