Sturm, Starkregen Blitzschlag, Hagel, Tornado
Unwetter-Rückblick (4)
Dienstag, 15. Dezember 2015, 08:17 Uhr
Auch im vergangenen Jahr traten deutschlandweit viele Unwetter auf, die durch Ihre Auswirkungen - vor allem Sturm, Starkniederschläge, Blitzschlag, Hagel oder Tornados - direkt oder indirekt zahlreiche Menschenleben forderten. Generell führen Unwetter zu empfindlichen Störungen der Infrastruktur, mit teilweise beträchtlichen volkswirtschaftlichen Schäden...
Eisglatte Fahrbahnen bzw. plötzlich einsetzender Schneefall führten auf der A81 zwischen Boxberg und Osterburken (Main-Tauber-Kreis) sowie auf der A9 bei Plech (Oberfranken) zu mehreren Unfällen. Schneefälle und überfrierende Nässe führten auch am 3. und 4. zu glatten Straßen und zahlreichen Unfällen. So wurde beispielsweise die A1 zwischen Fehmarn und Lübeck nach mehreren Unfällen gesperrt und bei Holm im Kr. Pinneberg verletzten sich die beiden Insassen eines Pkw schwer, als sie mit einem Bus kollidierten.
Zwischen Kelkheim und Königstein im Taunus starb eine Autofahrerin nach einem Frontalzusammenstoß mit einem entgegenkommenden Transporter. Die A96 wurde bei Wangen im Allgäu für mehrere Stunden gesperrt, nachdem zwei Lkw auf einer Brücke ins Schleudern gerieten, sich ineinander verkeilten und ausbrannten. Schneeglätte in den Hochlagen in der Mitte Deutschlands sorgten am 15. und den Frühstunden des 16. für mehrere Unfälle mit Schwer-verletzten in Hessen: Bei Bad Schwalbach geriet ein Autofahrer ins Schleudern und prallte gegen einen Baum und bei Usingen kollidierte ein junger Mann mit dem Gegenverkehr.
Am 30. sorgte Sturmtief Mike besonders im Norden und Osten für zahlreiche umstürzende Bäume - dadurch kam es auch im Bahnverkehr zu Behinderungen. Bei Göttingen kippte ein ungesichertes Baugerüst um. In Hessen wurden in Biebertal und Erbach zwei Hausdächer durch den Sturm beschädigt. Im Wiesbadener Hafen kenterten zwei Segeljollen.
Orkantief Niklas führte am 31. zu großen Schäden im gesamten Bundesgebiet - Dächer wurden abgedeckt, Baugerüste stürzten um und in einigen Regionen kam es zu Stromausfällen. Unter anderem behinderten Böen den Schiffsverkehr zu den Ostfriesischen Inseln. In Emden riss sich ein 200 m langer Frachter vom Pier los und schlug mit dem Heck gegen die Kaimauer. Zahlreiche Bäume stürzten um, beschädigten Autos, blockierten Straßen und Oberleitungen, so dass der Bahnverkehr in Nordrhein-Westfalen, Niedersachen und Bayern zeitweise eingestellt wurde. Der Münchener Hauptbahnhof wurde wegen Beschädigungen am Glasdach komplett gesperrt. An den Flughäfen in Hamburg, Düsseldorf sowie Frankfurt/Main kam es zu zahlreichen Flugausfällen. In Twistringen, bei Diepholz, starb ein Mann, nachdem er unter einem aus der Verankerung gerissenen Scheunentor begraben wurde.
In Groß Santersleben (Sachsen-Anhalt) kam ein Mann zu Tode, als er versuchte eine schwankende Betonmauer zu stützen und diese schließlich auf ihn fiel. Im Westerwald fiel bei Montabaur ein Baum auf ein Dienstfahrzeug der Straßenmeisterei – zwei Mitarbeiter kamen dabei zu Tode. Im Ostalbkreis (BW) kamen zwei Menschen bei einem Unfall auf schneeglatter Fahrbahn ums Leben und auch in Bayern starb auf der A95 ein Autofahrer bei einem Glätteunfall infolge eines Hagelschauers. Im Landkreis Bad Tölz wurde eine Frau in ihrem Fahrzeug von zwei umstürzenden Bäumen erschlagen.
Hagel wurde im März in folgenden Gebieten beobachtet: am 1. in Chemnitz, am 2. örtlich vom Saarland bis ins Rothaargebirge; am 4. auf dem Kahler Asten; am 29. in Aachen-Orsbach; am 30. in Rothaargebirge und Thüringer Wald; am 31. örtlich von Sachsen über Franken bis zum Bodensee.
Autor: redMärz 2015
Am 2. verursachten die Ausläufer von Sturmtief Zacharias unter anderem folgende Schäden: Bei Gemünden/Felda (Vogelsberg) wurden zahlreiche Bäume entwurzelt und 15 Dächer abgedeckt. Bei starkem Wind geriet ein Kleintransporter auf der A5 nahe Alsfeld ins Schleudern - der Fahrer wurde schwer verletzt. Auch in den Kreisen Esslingen und Reutlingen wurden Häuser abgedeckt. Etliche Bäume stürzten um und behinderten den Verkehr.Eisglatte Fahrbahnen bzw. plötzlich einsetzender Schneefall führten auf der A81 zwischen Boxberg und Osterburken (Main-Tauber-Kreis) sowie auf der A9 bei Plech (Oberfranken) zu mehreren Unfällen. Schneefälle und überfrierende Nässe führten auch am 3. und 4. zu glatten Straßen und zahlreichen Unfällen. So wurde beispielsweise die A1 zwischen Fehmarn und Lübeck nach mehreren Unfällen gesperrt und bei Holm im Kr. Pinneberg verletzten sich die beiden Insassen eines Pkw schwer, als sie mit einem Bus kollidierten.
Zwischen Kelkheim und Königstein im Taunus starb eine Autofahrerin nach einem Frontalzusammenstoß mit einem entgegenkommenden Transporter. Die A96 wurde bei Wangen im Allgäu für mehrere Stunden gesperrt, nachdem zwei Lkw auf einer Brücke ins Schleudern gerieten, sich ineinander verkeilten und ausbrannten. Schneeglätte in den Hochlagen in der Mitte Deutschlands sorgten am 15. und den Frühstunden des 16. für mehrere Unfälle mit Schwer-verletzten in Hessen: Bei Bad Schwalbach geriet ein Autofahrer ins Schleudern und prallte gegen einen Baum und bei Usingen kollidierte ein junger Mann mit dem Gegenverkehr.
Am 30. sorgte Sturmtief Mike besonders im Norden und Osten für zahlreiche umstürzende Bäume - dadurch kam es auch im Bahnverkehr zu Behinderungen. Bei Göttingen kippte ein ungesichertes Baugerüst um. In Hessen wurden in Biebertal und Erbach zwei Hausdächer durch den Sturm beschädigt. Im Wiesbadener Hafen kenterten zwei Segeljollen.
Orkantief Niklas führte am 31. zu großen Schäden im gesamten Bundesgebiet - Dächer wurden abgedeckt, Baugerüste stürzten um und in einigen Regionen kam es zu Stromausfällen. Unter anderem behinderten Böen den Schiffsverkehr zu den Ostfriesischen Inseln. In Emden riss sich ein 200 m langer Frachter vom Pier los und schlug mit dem Heck gegen die Kaimauer. Zahlreiche Bäume stürzten um, beschädigten Autos, blockierten Straßen und Oberleitungen, so dass der Bahnverkehr in Nordrhein-Westfalen, Niedersachen und Bayern zeitweise eingestellt wurde. Der Münchener Hauptbahnhof wurde wegen Beschädigungen am Glasdach komplett gesperrt. An den Flughäfen in Hamburg, Düsseldorf sowie Frankfurt/Main kam es zu zahlreichen Flugausfällen. In Twistringen, bei Diepholz, starb ein Mann, nachdem er unter einem aus der Verankerung gerissenen Scheunentor begraben wurde.
In Groß Santersleben (Sachsen-Anhalt) kam ein Mann zu Tode, als er versuchte eine schwankende Betonmauer zu stützen und diese schließlich auf ihn fiel. Im Westerwald fiel bei Montabaur ein Baum auf ein Dienstfahrzeug der Straßenmeisterei – zwei Mitarbeiter kamen dabei zu Tode. Im Ostalbkreis (BW) kamen zwei Menschen bei einem Unfall auf schneeglatter Fahrbahn ums Leben und auch in Bayern starb auf der A95 ein Autofahrer bei einem Glätteunfall infolge eines Hagelschauers. Im Landkreis Bad Tölz wurde eine Frau in ihrem Fahrzeug von zwei umstürzenden Bäumen erschlagen.
Hagel wurde im März in folgenden Gebieten beobachtet: am 1. in Chemnitz, am 2. örtlich vom Saarland bis ins Rothaargebirge; am 4. auf dem Kahler Asten; am 29. in Aachen-Orsbach; am 30. in Rothaargebirge und Thüringer Wald; am 31. örtlich von Sachsen über Franken bis zum Bodensee.
