Sturm, Starkregen Blitzschlag, Hagel, Tornado
Unwetter-Rückblick (8)
Sonntag, 20. Dezember 2015, 16:30 Uhr
Auch im vergangenen Jahr traten deutschlandweit viele Unwetter auf, die durch Ihre Auswirkungen - vor allem Sturm, Starkniederschläge, Blitzschlag, Hagel oder Tornados - direkt oder indirekt zahlreiche Menschenleben forderten. Generell führen Unwetter zu empfindlichen Störungen der Infrastruktur, mit teilweise beträchtlichen volkswirtschaftlichen Schäden...
Auf der A7 bei Hamburg, der A1 bei Wittlich sowie der A5 nahe Heidelberg platzte der Beton. In Sachsen-Anhalt und Brandenburg kam es zu Waldbränden. Schwere Gewitter mit Starkregen und Sturmböen verursachten an einzelnen Tagen Blitzeinschläge, Überflutungen, Erdrutsche und durch umgestürzte Bäume blockierte Straßen und Schienen. Hier kann nur ein kleiner Teil der entstanden Schäden wiedergegeben werden. Am 4. kam es in Ostfriesland und im Emsland zu Dachstuhlbränden nach Blitzschlag. Umstürzende Bäume verursachten Stromausfälle im Kreis Coesfeld (NRW) und ließen in Erfurt eine Hauswand einstürzen. Am 5. legten Blitzschläge den Tower des Flugplatzes Paderborn-Lippstadt lahm, verletzten bei Hattingen (NRW) zwei Personen schwer, als sie Pferde von einer Weide holen wollten und setzten in Fulda ein Wohnhaus in Brand. Sturmböen zerfetzten in Fallersleben (NS) das Dach der neu erbauten Sporthalle, bliesen Container in den Rhein und wehten einen LKW von der A4 bei Mellingen (TH), der mit dem Führerhaus über einer Brückenkante stehen blieb.
Zusammenbrechende Bäume und herabstürzende Äste verletzten in Isenbüttel (NS) ein Mädchen und am Bonner Rheinufer fünf Menschen schwer. Am 7. deckten Gewitterfallböen in Framersheim bei Alzey Häuser ab, ließen Wände ein- und Bäume umstürzten, die Autos unter sich begruben. Sturmböen rissen Hochspannungsmasten zwischen Alberstedt und Röblingen (Sachsen-Anhalt) sowie Scheunen im hessischen Felsberg um. Umgestürzte Bäume blockierten Straßen und Schienen - rund um Kassel kam der Bahnverkehr nahezu zum Erliegen. Am 18. und 19. prallte im sächsischen Delitzsch ein Regionalzug auf einen umgestürzten Baum – dabei wurde ein Mensch verletzt, in Halle standen Teile der Innenstadt unter Wasser.
Sturmböen wehten in Mannheim einen Rettungshubschrauber von seiner Landeplattform und ließen auf dem Bärwalder See (Sachsen) und dem Schluchsee im Schwarzwald viele Segelboote kentern. Im hessischen Wöllstadt wurde ein Mann beim Ausführen seines Hundes vom Blitz erschlagen. Am 22. wurden bei Garmisch-Partenkirchen 16 Soldaten in einem Biwak durch Blitzschlag verletzt.
Hagel wurde im Juli in folgenden Regionen beobachtet: am 3. in Göttingen; am 4. lagen bei Erfurt bis zu 40 cm hohe Hagelschollen auf den Straßen; am 5. in Cuxhaven, Arkona, Magdeburg, auf der Wasserkuppe und in Nordrhein-Westfalen. Dabei beschädigten in Hünsborn tennisballgroße Hagelkörner Autos und Häuser und im Kreis Euskirchen entstanden Schäden an Autos, Photovoltaikanlagen, Feldfrüchten und Scheiben von Gewächshäusern. Hagel auch am 7. örtlich an der Nordseeküste und am Bodensee sowie in der Mitte Deutschlands (südöstlich des Harzes beschädigten faustgroße Hagelkörner Vordächer und Carports und es bildete sich eine 10 cm hohe Hageldecke, in Hassloch (RP) kam es zu Gebäudeschäden, in Bayern wurden Autos und Pflanzen beschädigt, örtlich bildeten sich Hageldecken).
Am 17. Hagel im Süden Baden-Württembergs; am 18. im Taunus, am Oberrhein sowie in Sachsen-Anhalt und Sachsen, wobei in Delitzsch und Annaburg tischtennisballgroßer Hagel zu zerbeulten Autos, in letzterem auch zu Schäden an Häusern führten, in Eisleben bildete sich eine mehrere cm dicke Hageldecke, in Salzmünde, westlich Halle, zerstörten tennisballgroße Hagelkörner das Dach einer Reithalle; am 19. in Chemnitz und auf der Zugspitze; am 22. örtlich in Sachsen mit Korndurchmesser bis 2 cm in Haindorfergrund) sowie im Süden mit Korndurchmesser bis 4 cm, in Horb-Niederstetten bildete sich eine mehrere cm hohe Hageldecke, die Straßen unpassierbar machte, im Illertal und Teilen des Unterallgäus wurden viele Fahrzeuge beschädigt.
Autor: redJuli 2015
In der Sommerhitze versagte am 2. das Lager einer Drehbrücke im Kölner Hafen seinen Dienst – erst nach einem Kühleinsatz der Feuerwehr konnte die Brücke wieder bewegt werden. In Düsseldorf musste der Winterdienst Kalk ausstreuen, um die Asphaltdecke einiger Straßen zu befestigen und in Essen wurde Bitumen aus dem Gleisbett gedrückt, so dass eine Straßenbahn festklebte.Auf der A7 bei Hamburg, der A1 bei Wittlich sowie der A5 nahe Heidelberg platzte der Beton. In Sachsen-Anhalt und Brandenburg kam es zu Waldbränden. Schwere Gewitter mit Starkregen und Sturmböen verursachten an einzelnen Tagen Blitzeinschläge, Überflutungen, Erdrutsche und durch umgestürzte Bäume blockierte Straßen und Schienen. Hier kann nur ein kleiner Teil der entstanden Schäden wiedergegeben werden. Am 4. kam es in Ostfriesland und im Emsland zu Dachstuhlbränden nach Blitzschlag. Umstürzende Bäume verursachten Stromausfälle im Kreis Coesfeld (NRW) und ließen in Erfurt eine Hauswand einstürzen. Am 5. legten Blitzschläge den Tower des Flugplatzes Paderborn-Lippstadt lahm, verletzten bei Hattingen (NRW) zwei Personen schwer, als sie Pferde von einer Weide holen wollten und setzten in Fulda ein Wohnhaus in Brand. Sturmböen zerfetzten in Fallersleben (NS) das Dach der neu erbauten Sporthalle, bliesen Container in den Rhein und wehten einen LKW von der A4 bei Mellingen (TH), der mit dem Führerhaus über einer Brückenkante stehen blieb.
Zusammenbrechende Bäume und herabstürzende Äste verletzten in Isenbüttel (NS) ein Mädchen und am Bonner Rheinufer fünf Menschen schwer. Am 7. deckten Gewitterfallböen in Framersheim bei Alzey Häuser ab, ließen Wände ein- und Bäume umstürzten, die Autos unter sich begruben. Sturmböen rissen Hochspannungsmasten zwischen Alberstedt und Röblingen (Sachsen-Anhalt) sowie Scheunen im hessischen Felsberg um. Umgestürzte Bäume blockierten Straßen und Schienen - rund um Kassel kam der Bahnverkehr nahezu zum Erliegen. Am 18. und 19. prallte im sächsischen Delitzsch ein Regionalzug auf einen umgestürzten Baum – dabei wurde ein Mensch verletzt, in Halle standen Teile der Innenstadt unter Wasser.
Sturmböen wehten in Mannheim einen Rettungshubschrauber von seiner Landeplattform und ließen auf dem Bärwalder See (Sachsen) und dem Schluchsee im Schwarzwald viele Segelboote kentern. Im hessischen Wöllstadt wurde ein Mann beim Ausführen seines Hundes vom Blitz erschlagen. Am 22. wurden bei Garmisch-Partenkirchen 16 Soldaten in einem Biwak durch Blitzschlag verletzt.
Hagel wurde im Juli in folgenden Regionen beobachtet: am 3. in Göttingen; am 4. lagen bei Erfurt bis zu 40 cm hohe Hagelschollen auf den Straßen; am 5. in Cuxhaven, Arkona, Magdeburg, auf der Wasserkuppe und in Nordrhein-Westfalen. Dabei beschädigten in Hünsborn tennisballgroße Hagelkörner Autos und Häuser und im Kreis Euskirchen entstanden Schäden an Autos, Photovoltaikanlagen, Feldfrüchten und Scheiben von Gewächshäusern. Hagel auch am 7. örtlich an der Nordseeküste und am Bodensee sowie in der Mitte Deutschlands (südöstlich des Harzes beschädigten faustgroße Hagelkörner Vordächer und Carports und es bildete sich eine 10 cm hohe Hageldecke, in Hassloch (RP) kam es zu Gebäudeschäden, in Bayern wurden Autos und Pflanzen beschädigt, örtlich bildeten sich Hageldecken).
Am 17. Hagel im Süden Baden-Württembergs; am 18. im Taunus, am Oberrhein sowie in Sachsen-Anhalt und Sachsen, wobei in Delitzsch und Annaburg tischtennisballgroßer Hagel zu zerbeulten Autos, in letzterem auch zu Schäden an Häusern führten, in Eisleben bildete sich eine mehrere cm dicke Hageldecke, in Salzmünde, westlich Halle, zerstörten tennisballgroße Hagelkörner das Dach einer Reithalle; am 19. in Chemnitz und auf der Zugspitze; am 22. örtlich in Sachsen mit Korndurchmesser bis 2 cm in Haindorfergrund) sowie im Süden mit Korndurchmesser bis 4 cm, in Horb-Niederstetten bildete sich eine mehrere cm hohe Hageldecke, die Straßen unpassierbar machte, im Illertal und Teilen des Unterallgäus wurden viele Fahrzeuge beschädigt.
