Forum - Leser äußern sich
Neue Armut in Deutschland?
Dienstag, 22. Dezember 2015, 12:38 Uhr
Die Welt schreibt am 21.12.2016 (Auszüge): Flüchtlinge verursachen neue Armut in Deutschland. Ein Leser kommentiert das im Forum...
Mehr Obdachlose, mehr Hartz-IV-Empfänger: Mit dem Flüchtlingsstrom steigt in Deutschland die Zahl der Hilfsbedürftigen. Der positive Trend am Arbeitsmarkt wird enden.
Als Folge des anhaltenden Flüchtlingsstroms hat sich die Armut in Deutschland deutlich ausgebreitet. Die Tafeln, die bundesweit Lebensmittelspenden an Bedürftige abgeben, versorgen mittlerweile zusätzlich 200.000 Asylsuchende.
Die mehr als 900 Einrichtungen können den Andrang kaum mehr bewältigen und fordern erstmals in ihrem zwanzigjährigen Bestehen staatliche Zuschüsse. Auch die Zahl der Obdachlosen erreicht laut Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe mit 335.000 Betroffenen Rekordniveau, wobei der Anteil der Migranten bei fast einem Drittel liegt.
Eine Million Asylbewerber in diesem Jahr
Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) geht davon aus, dass die große Mehrheit der Flüchtlinge zunächst auf Sozialleistungen angewiesen sein wird. "Sollten rund 800.000 Flüchtlinge in Deutschland von Transferleistungen leben, steigt die Armutsquote von 15,4 auf 16,1 Prozent, heißt es in einer Expertise des arbeitgebernahen Instituts.
Schätzungen zufolge könnten 2016 bis zu 460.000 Flüchtlinge zusätzlich Arbeitslosengeld II beantragen.
Die einen werden einen Flüchtlings-Soli fordern, die anderen Kürzungen von Sozialleistungen anmahnen. Schon jetzt verschärfe sich der Konkurrenzkampf zwischen den Neuzuwanderern und den hiesigen Einkommensschwachen um billigen Wohnraum und Niedriglohnjobs, sagt Schroeder. Weiter wachsen wird seiner Einschätzung nach auch die Gruppe der illegal hier lebenden Migranten, von denen Schätzungen zufolge bereits einige Hunderttausend in Deutschland leben sollen.
Na dann, Frohe Weihnachten
Lutz Blobner
Mehr Obdachlose, mehr Hartz-IV-Empfänger: Mit dem Flüchtlingsstrom steigt in Deutschland die Zahl der Hilfsbedürftigen. Der positive Trend am Arbeitsmarkt wird enden.
Als Folge des anhaltenden Flüchtlingsstroms hat sich die Armut in Deutschland deutlich ausgebreitet. Die Tafeln, die bundesweit Lebensmittelspenden an Bedürftige abgeben, versorgen mittlerweile zusätzlich 200.000 Asylsuchende.
Die mehr als 900 Einrichtungen können den Andrang kaum mehr bewältigen und fordern erstmals in ihrem zwanzigjährigen Bestehen staatliche Zuschüsse. Auch die Zahl der Obdachlosen erreicht laut Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe mit 335.000 Betroffenen Rekordniveau, wobei der Anteil der Migranten bei fast einem Drittel liegt.
Eine Million Asylbewerber in diesem Jahr
Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) geht davon aus, dass die große Mehrheit der Flüchtlinge zunächst auf Sozialleistungen angewiesen sein wird. "Sollten rund 800.000 Flüchtlinge in Deutschland von Transferleistungen leben, steigt die Armutsquote von 15,4 auf 16,1 Prozent, heißt es in einer Expertise des arbeitgebernahen Instituts.
Schätzungen zufolge könnten 2016 bis zu 460.000 Flüchtlinge zusätzlich Arbeitslosengeld II beantragen.
Die einen werden einen Flüchtlings-Soli fordern, die anderen Kürzungen von Sozialleistungen anmahnen. Schon jetzt verschärfe sich der Konkurrenzkampf zwischen den Neuzuwanderern und den hiesigen Einkommensschwachen um billigen Wohnraum und Niedriglohnjobs, sagt Schroeder. Weiter wachsen wird seiner Einschätzung nach auch die Gruppe der illegal hier lebenden Migranten, von denen Schätzungen zufolge bereits einige Hunderttausend in Deutschland leben sollen.
Na dann, Frohe Weihnachten
Lutz Blobner
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: khhDie im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
