LSBTTIQ
Land sucht Mitglieder für Rundfunkrat
Montag, 28. Dezember 2015, 12:17 Uhr
Im Fernsehrat des ZDF sollen möglichst viele und vielfältige Perspektiven vertreten sein, das hat das Bundesverfassungsgericht gefordert. Um dem gerecht zu werden bittet der Freistaat Thüringen nun um Bewerbungen aus dem Bereich "LSBTTIQ"...
Landtagspräsident Christian Carius ruft gesellschaftliche Verbände und Organisationen aus dem Bereich LSBTTIQ (Lesbische, Schwule, Bisexuelle, Transsexuelle, Transgender, Intersexuelle und Queere Menschen) mit Sitz in Thüringen dazu auf, bis zum 07. März ihr verbindliches Interesse an einem Sitz im ZDF-Fernsehrat gegenüber dem Thüringer Landtag zu bekunden.
Der Freistaat Thüringen entsendet einen Vertreter aus dem genannten gesellschaftlichen Bereich in den ZDF-Fernsehrat. Die fristgerecht eingegangenen Bewerbungen dienen dem Landtag als Grundlage für das Auswahlverfahren.
Das Bundesverfassungsgericht hatte gefordert, dass Personen mit möglichst vielfältigen Perspektiven und Erfahrungshorizonten aus allen Bereichen des Gemeinwesens dem ZDF-Fernsehrat angehören. Die neue Zusammensetzung soll die Kontrolle des ZDF auf ein breiteres gesellschaftliches Fundament stellen, wodurch der öffentlich-rechtliche Rundfunk insgesamt gestärkt werden soll. Der Thüringer Vertreter aus dem Bereich LSBTTIQ soll erstmals die Vielfalt der Identitäten jenseits der heterosexuellen oder zweigeschlechtlichen Norm repräsentieren und die Interessen von Menschen wahrnehmen, die Bestandteil der heutigen gesellschaftlichen Vielfalt sind.
Autor: redLandtagspräsident Christian Carius ruft gesellschaftliche Verbände und Organisationen aus dem Bereich LSBTTIQ (Lesbische, Schwule, Bisexuelle, Transsexuelle, Transgender, Intersexuelle und Queere Menschen) mit Sitz in Thüringen dazu auf, bis zum 07. März ihr verbindliches Interesse an einem Sitz im ZDF-Fernsehrat gegenüber dem Thüringer Landtag zu bekunden.
Der Freistaat Thüringen entsendet einen Vertreter aus dem genannten gesellschaftlichen Bereich in den ZDF-Fernsehrat. Die fristgerecht eingegangenen Bewerbungen dienen dem Landtag als Grundlage für das Auswahlverfahren.
Das Bundesverfassungsgericht hatte gefordert, dass Personen mit möglichst vielfältigen Perspektiven und Erfahrungshorizonten aus allen Bereichen des Gemeinwesens dem ZDF-Fernsehrat angehören. Die neue Zusammensetzung soll die Kontrolle des ZDF auf ein breiteres gesellschaftliches Fundament stellen, wodurch der öffentlich-rechtliche Rundfunk insgesamt gestärkt werden soll. Der Thüringer Vertreter aus dem Bereich LSBTTIQ soll erstmals die Vielfalt der Identitäten jenseits der heterosexuellen oder zweigeschlechtlichen Norm repräsentieren und die Interessen von Menschen wahrnehmen, die Bestandteil der heutigen gesellschaftlichen Vielfalt sind.
