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Professionelle Rettung aus der Luft

Christoph 37 und Co.

Dienstag, 29. Dezember 2015, 18:01 Uhr
Wenn die Not groß ist und die Zeit drängt kommt die schnellste Rettung aus der Luft. Zivil organisiert an 365 Tagen im Jahr. Über Nordthüringen dreht Christoph 37 seine Runden. Aber nicht nur Christoph ist viel unterwegs, zusammen kommen die Luftretter Deutschlands auf eine beachtliche Zahl an Einsätzen...

Deutschland verfügt über ein flächendeckendes professionelles Luftrettungssystem, das durch die DRF Luftrettung, die ADAC Luftrettung und die Bundespolizei mit hochmodernen Hubschraubern an 365 Tagen im Jahr, teilweise rund um die Uhr, sichergestellt wird. Ob Herzinfarkt, Schlaganfall oder Verkehrsunfall auf der Autobahn: Zusammen leisten die zivilen Luftretter in Deutschland über 100.000 Rettungseinsätze pro Jahr.

„Aufgabe der zivilen Luftrettung ist der Einsatz von Hubschraubern in der Notfallrettung sowie der Transport intensivpflichtiger Patienten zwischen Kliniken. Dazu sind alle in der Luftrettung eingesetzten Hubschrauber in Deutschland mit erfahrenen Piloten, Notärzten und Rettungsassistenten besetzt und medizintechnisch als fliegende Intensivstationen ausgestattet“, erklärt Dr. Hans Jörg Eyrich, Vorstand der DRF Luftrettung.

Die Organisation des Rettungsdiensts liegt in Deutschland in der Verantwortung der einzelnen Bundesländer. Dazu gehört auch die zivile Luftrettung.

Die schnellste Rettung kommt auch bei Badeunfällen aus der Luft - zum Beispiel in Form von Christoph 37, dem Rettungshubschrauber Nordthüringens (Foto: DRF Luftrettung) Die schnellste Rettung kommt auch bei Badeunfällen aus der Luft - zum Beispiel in Form von Christoph 37, dem Rettungshubschrauber Nordthüringens (Foto: DRF Luftrettung)

Die Bundeswehr ist an der zivilen Luftrettung in Deutschland seit dem Jahr 2006 nicht mehr beteiligt. Sie ist im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums zuständig für den SAR-Dienst (Search and Rescue).

Originärer Einsatzzweck des SAR-Dienstes ist die Suche und Rettung vermisster Insassen von Wasser- und Luftfahrzeugen. Der SAR-Dienst der Bundeswehr ist damit nicht zu verwechseln mit der zivilen Luftrettung in Deutschland.
Autor: red

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