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Gegenwind aus Bad Frankenhausen

Wie weiter mit dem Kyffhäuser-Gymnasium?

Donnerstag, 04. Februar 2016, 17:40 Uhr
Mit Erstaunen haben wir die letzten Meldungen zur Schulnetzplanung des Kyffhäuserkreises und zur Sanierung/ Neubau unseres Kyffhäuser-Gymnasiums vernommen, so Pro Frankenhausen in einer Stellung, die kn aus Bad Frankenhausen erreichte...

Steht jetzt alles in den Sternen?
Nachdem in der Planungsphase die möglichen Kosten immer weiter nach oben stiegen und die Statik in Frage gestellt wurde, hat der Planer aus Weimar jetzt die Reißleine gezogen und ist gegen die Sanierung und Neubau am jetzigen Standort. Er wollte eine Haftungsfreistellung! Hat er kalte Füße bekommen. Dass der Baugrund in Bad Frankenhausen nicht einfach ist, dass wissen sicherlich alle Frankenhäuser Planer und Baufirmen. Stellt sich die Frage, warum man diese nicht mit in die Planung mit einbezogen hat.

Ein Neubau auf dem Gelände der Regelschule. Ist dies durchdacht? Bezweifelt wird wie es praktisch auf dem Gelände funktionieren soll, mal vorausgesetzt ein Neubau passt da hin:
Der Sportplatz muss weichen!
Rd. 800-1.000 Schüler würden sich auf dem Gelände bewegen.
Was ist mit der nötigen Infrastruktur im Wohngebiet?
Der Schülerverkehr müsste neu organisiert werden, da zur Zeit ja die Regelschule und das
Kyffhäuser-Gymnasium unterschiedliche Anfangszeiten haben.

Ganz davon abgesehen, dass es ein „Stich in Herz“ für jeden Frankenhäuser wäre, wenn unser Gymnasium aus dem angestammten Ort ausziehen müsste. Es würde einen städtebaulichen Missstand geben. Solch ein Gebäudekomplex, leer, mitten in der Innenstadt! Wer soll da investieren, wenn eine Sanierung nicht möglich ist? Reißt der Kreis es dann ab? Bad Frankenhausen profiliert sich gerade als Kur- und Wohnstadt im Kyffhäuserkreis und hat in den letzten Jahren sehr viel zur Attraktivitätssteigerung getan. Der Weggang des Gymnasiums aus dem Zentrum wäre der Super Gau.

Pro Frankenhausen ist für den unbedingten Erhalt des Kyffhäuser-Gymnasiums am jetzigen Standort. Die Kreisverwaltung möge prüfen, inwieweit ein zweites Gutachten eingeholt und Fachleute aus Bad Frankenhausen beteiligt werden können. Weiterhin ist zu prüfen, in welchem Rahmen das denkmalgeschützte Hauptgebäude saniert und genutzt werden kann, ohne Wände umsetzten zu müssen (für z.B. Cafeteria, Bibliothek, PC-Kabinett, etc.). Alle anderen Klassenräume und Fachkabinette könnten im Neubau unterkommen. Hier geht es einfach darum eine alte Bausubstanz mit einem Neubau zu kombinieren. Das macht doch den Reiz der Sache aus und nicht ein Neubau, für den man evtl. die Pläne schon in der Schublade hat.

Pro Frankenhausen
Autor: khh

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