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Abriss Franzbergschule im Sommer?
Dienstag, 01. März 2016, 00:11 Uhr
Es scheint der Franzbergschule Sondershausen nun langsam echt an den Kragen zu gehen. Vielleicht steht sie im Sommer bald nicht mehr…
Bei der Einwohnerversammlung der Wohngebiete Bebra, Franzberg und Jechaburg der Stadt Sondershausen, ging es gestern auch um das Dauerthema Franzbergschule.
Sowohl Volker Stietzel Vom Zentralamt der Kreisverwaltung, als auch Manfred Kucksch, Bauamtsleiter der Stadt Sondershausen informierten über den aktuellen Stand.
Während für den Bau der Gemeinschaftsschule Greußen (Fördermittel über Freistaat) und die Sanierungen/Neubau des Kyffhäusergymnasiums (Fördermittel über Bundesprogramm) bereitstehen, machte Stietzel klar, wir suchen auch für die Franzbergschule und der nächste Antrag läuft bereits, kn berichtete. Bei der Realisierung des Bau der drei Schulen sind uns alle drei Schulen gleichwertig, so Stietzel, auch wenn nicht gleich alle drei Bauten gleichzeitig begonnen werden können.
Stietzel machte klar, wir suchen weiter nach Fördermitteln für den Bau der Franzbergschule und sind fest davon überzeugt, dass es klappen wird.
Stietzel dankte der Stadt Sondershausen, dass man Fördermitteln der Stadt Sondershausen die Franzbergschule abgerissen werden kann, und auch erste Pläne erarbeitet werden können. Kucksch nannte später die Summe von 330.000 Euro an Fördergeldern.
Der Abriss, so Stietzel, könnte bereits ab Sommer passieren. Problem beim Abriss ist die noch bereits genutzte Turnhalle, da es eine baulich Verbindung gibt.
Und auch Pläne für den Neubau sind so gereift, dass Kucksch und Stietzel Einzelheiten mitteilten. So soll die Schule näher an die Bahnhofstraße heran gebaut werden. Die Schulbusse bei der Anfahrt und der Eingang zur Schule soll über die Bahnhofstraße erfolgen. So soll das Wohngebiet vom Fahrzeugverkehr entlastet werden.
Für die eigentliche Planung sollen fünf Firmen aufgerufen werden. Der Bau selbst soll über einen Generalauftragnehmer realisiert werden. Wann der Baustart erfolgen kann, ist allerdings noch völlig offen.
Stietzel räumte allerdings auch zeitliche Probleme ein, die ein Bürger in die Diskussion brachte. Der jetzige Mietvertrag für die Franzbergschule im Borntal endet unwiderruflich im Sommer 2018 und bis dahin muss die Franzbergschule vom Neubau her nutzbar sein.
Das Problem dabei, sollte der Bau durch das Landratsamt bereits jetzt gestartet werden, dann gibt es keine Fördermittel. Fördermittel fließen nur, wenn ein Bau noch nicht begonnen wurde. Wir habe als Kreisverwaltung keinen Plan B wenn die Franzbergschule im Sommer 2018 nicht fertig ist. Der Kreistag muss sich in den nächsten Wochen entscheiden, wie die Finanzierung erfolgen soll.
In diesem Zusammenhang ging Stietzel auch noch auf die unterschiedlichen Kosten bei dem Neubau der drei Schulen ein. Für die Neubauten in Greußen und Sondershausen sind die Kosten für den Bau und die komplette Ausrüstung der Schule bis hin zu den Papierkörben enthalten, während es bei den Kosten der Sanierung des Kyffhäusergymnasiums um die reinen Baukosten geht.
Autor: khhBei der Einwohnerversammlung der Wohngebiete Bebra, Franzberg und Jechaburg der Stadt Sondershausen, ging es gestern auch um das Dauerthema Franzbergschule.
Sowohl Volker Stietzel Vom Zentralamt der Kreisverwaltung, als auch Manfred Kucksch, Bauamtsleiter der Stadt Sondershausen informierten über den aktuellen Stand.
Während für den Bau der Gemeinschaftsschule Greußen (Fördermittel über Freistaat) und die Sanierungen/Neubau des Kyffhäusergymnasiums (Fördermittel über Bundesprogramm) bereitstehen, machte Stietzel klar, wir suchen auch für die Franzbergschule und der nächste Antrag läuft bereits, kn berichtete. Bei der Realisierung des Bau der drei Schulen sind uns alle drei Schulen gleichwertig, so Stietzel, auch wenn nicht gleich alle drei Bauten gleichzeitig begonnen werden können.
Stietzel machte klar, wir suchen weiter nach Fördermitteln für den Bau der Franzbergschule und sind fest davon überzeugt, dass es klappen wird.
Stietzel dankte der Stadt Sondershausen, dass man Fördermitteln der Stadt Sondershausen die Franzbergschule abgerissen werden kann, und auch erste Pläne erarbeitet werden können. Kucksch nannte später die Summe von 330.000 Euro an Fördergeldern.
Der Abriss, so Stietzel, könnte bereits ab Sommer passieren. Problem beim Abriss ist die noch bereits genutzte Turnhalle, da es eine baulich Verbindung gibt.
Und auch Pläne für den Neubau sind so gereift, dass Kucksch und Stietzel Einzelheiten mitteilten. So soll die Schule näher an die Bahnhofstraße heran gebaut werden. Die Schulbusse bei der Anfahrt und der Eingang zur Schule soll über die Bahnhofstraße erfolgen. So soll das Wohngebiet vom Fahrzeugverkehr entlastet werden.
Für die eigentliche Planung sollen fünf Firmen aufgerufen werden. Der Bau selbst soll über einen Generalauftragnehmer realisiert werden. Wann der Baustart erfolgen kann, ist allerdings noch völlig offen.
Stietzel räumte allerdings auch zeitliche Probleme ein, die ein Bürger in die Diskussion brachte. Der jetzige Mietvertrag für die Franzbergschule im Borntal endet unwiderruflich im Sommer 2018 und bis dahin muss die Franzbergschule vom Neubau her nutzbar sein.
Das Problem dabei, sollte der Bau durch das Landratsamt bereits jetzt gestartet werden, dann gibt es keine Fördermittel. Fördermittel fließen nur, wenn ein Bau noch nicht begonnen wurde. Wir habe als Kreisverwaltung keinen Plan B wenn die Franzbergschule im Sommer 2018 nicht fertig ist. Der Kreistag muss sich in den nächsten Wochen entscheiden, wie die Finanzierung erfolgen soll.
In diesem Zusammenhang ging Stietzel auch noch auf die unterschiedlichen Kosten bei dem Neubau der drei Schulen ein. Für die Neubauten in Greußen und Sondershausen sind die Kosten für den Bau und die komplette Ausrüstung der Schule bis hin zu den Papierkörben enthalten, während es bei den Kosten der Sanierung des Kyffhäusergymnasiums um die reinen Baukosten geht.

