Thüringer HC
Bittere Niederlage gegen überlegenen Gegner
Donnerstag, 03. März 2016, 06:46 Uhr
Mit 26:33 (11:17) unterlag der Thüringer HC der SG BBM Bietigheim und musste damit die zweite Heimniederlage der Saison quittieren. Die Gäste dominierten die Partie durchgängig und ließen den THC nicht ein einziges Mal in Führung gehen. Beste Werferinnen der Partie waren Susann Müller und Antje Lauenroth für Bietigheim mit je 7 Treffern - für den THC trafen Svenja Huber und Kerstin Wohlbold je sechs Mal...
Beide Mannschaften traten die Partie fast in Bestbesetzung an. Bis auf Lydia Jakubisova und Marieke Blase hatten alle THC-Spielerinnen auf der Bank Platz genommen. Der THC startete mit Anwurf in die Partie - und Ann-Katrin Giegerich blieb Sieger gegen Kerstin Wohlbold.
Und Bietigheim setzte den ersten Treffer der Partie durch Susann Müller. Sonja Frey glich mit schönem Fernwurf aus. Bietigheim zeigte mit dem erfahrenen Mittelblock Maura Visser und Nina Wörz eine leichtfüßige und konzentrierte Abwehr und nutzte in der Anfangsphase seine Chancen besser. Bei Würfen von Danick Snelder und Sonja Frey rettete die Querlatte, Svenja Huber "knallte" einen Tempogegenstoß völlig unbedrängt über das Tor. Die Quittung gab es nach zehn Minuten: 5:2 führten die Gäste, bei denen sich vor allem Susann Müller mit bester Treffsicherheit zeigte.
Und die schwache Trefferausbeute der Thüringerinnen setzte sich fort. Svenja Huber warf von ihrer Außenposition am Tor vorbei, auf der Gegenseite traf Maura Visser zweimal in Folge - nach der ersten Viertelstunde hatte Herbert Müller seine erste Auszeit genommen und griff zum taktischen Mittel des siebten Feldspielers. Die Gäste hatten bis dahin ihren Vorsprung auf 10:4! in der 18. Spielminute geschraubt. Der THC lief gegen eine selbstbewusst aufspielendes Gästeteam einem schlimmen Rückstand hinterher. Die legten immer wieder vor.
Maura Visser und Susann Müller trafen aus dem Rückraum nach Belieben - von der 20. Minute an, nahm Sonja Frey Susann Müller in enge Deckung doch jetzt konnten Angela Malestein und Antje Lauenroth die Lücken am Kreis nutzen und sicherten bis zur 26. Minute den Acht-Tore-Vorsprung. (8:16) Mit zwei Treffern von Svenja Huber und Anouk van de Wiel gelang den THC-Damen bis zur Pause noch eine minimale Resultatsverbesserung. (11:17 - 30.Min)
Den ersten Treffer der zweiten Hälfte setzten die Gäste. Nina Wörz hatte sich durch die Abwehr getankt und ließ Dinah Eckerle keine Chance. Bei Bietigheim erhielt Susann Müller eine Verschnaufpause, doch ihre Mitspielerinnen hielten den Vorsprung - ließen den THC nicht näher als fünf Treffer herankommen. (16:21 - 40. Minute) Beim 17:21 vergab Sonja Frey eine Großchance von Linksaußen - Bietigheim stellte durch Nina Wörz's trockenen Schlagwurf den alten Abstand wieder her. Der THC weiter mit dem Mittel des siebten Feldspielers - kassierte den zweiten langen Ball ins leere Tor, eine weitere Verkürzung des Abstandes wollte nicht gelingen. (19:24 - 48.Minute)
Und wenn schon mal ein Durchbruch gelang, dann hielt die erfahrene Tess Wester im Bietigheimer Tor ihren Kasten sauber. Das mit viel Durchsetzungskraft erzielte 21:17 durch Katrin Engel brachte auch keine Änderung des Status Quo. Bietigheim war heute spielerisch und kräftemäßig das stärkere Team. Herbert Müller ordnete für die letzten drei Minuten offene Pressdeckung an - es blieb, wie so manch anderes heute ohne positive Wirkung. Mit 33:26 gewann die SG BBM Bietigheim und konnte als zweites Team in dieser Saison wichtige zwei Punkte aus der Salzahalle entführen.
Herbert Müller (Thüringer HC): Bietigheim hat heute verdient gewonnen. Es war für uns ein gebrauchter tag, weil wir alles vergeben haben, was zu vergeben war. Wir haben 60 Minuten ohne wirkliche Abwehr gespielt. Jetzt dürfen wir den Kopf nicht hängen lassen und nur noch auf uns und nicht auf die Tabelle schauen.
Autor: redBeide Mannschaften traten die Partie fast in Bestbesetzung an. Bis auf Lydia Jakubisova und Marieke Blase hatten alle THC-Spielerinnen auf der Bank Platz genommen. Der THC startete mit Anwurf in die Partie - und Ann-Katrin Giegerich blieb Sieger gegen Kerstin Wohlbold.
Und Bietigheim setzte den ersten Treffer der Partie durch Susann Müller. Sonja Frey glich mit schönem Fernwurf aus. Bietigheim zeigte mit dem erfahrenen Mittelblock Maura Visser und Nina Wörz eine leichtfüßige und konzentrierte Abwehr und nutzte in der Anfangsphase seine Chancen besser. Bei Würfen von Danick Snelder und Sonja Frey rettete die Querlatte, Svenja Huber "knallte" einen Tempogegenstoß völlig unbedrängt über das Tor. Die Quittung gab es nach zehn Minuten: 5:2 führten die Gäste, bei denen sich vor allem Susann Müller mit bester Treffsicherheit zeigte.
Und die schwache Trefferausbeute der Thüringerinnen setzte sich fort. Svenja Huber warf von ihrer Außenposition am Tor vorbei, auf der Gegenseite traf Maura Visser zweimal in Folge - nach der ersten Viertelstunde hatte Herbert Müller seine erste Auszeit genommen und griff zum taktischen Mittel des siebten Feldspielers. Die Gäste hatten bis dahin ihren Vorsprung auf 10:4! in der 18. Spielminute geschraubt. Der THC lief gegen eine selbstbewusst aufspielendes Gästeteam einem schlimmen Rückstand hinterher. Die legten immer wieder vor.
Maura Visser und Susann Müller trafen aus dem Rückraum nach Belieben - von der 20. Minute an, nahm Sonja Frey Susann Müller in enge Deckung doch jetzt konnten Angela Malestein und Antje Lauenroth die Lücken am Kreis nutzen und sicherten bis zur 26. Minute den Acht-Tore-Vorsprung. (8:16) Mit zwei Treffern von Svenja Huber und Anouk van de Wiel gelang den THC-Damen bis zur Pause noch eine minimale Resultatsverbesserung. (11:17 - 30.Min)
Den ersten Treffer der zweiten Hälfte setzten die Gäste. Nina Wörz hatte sich durch die Abwehr getankt und ließ Dinah Eckerle keine Chance. Bei Bietigheim erhielt Susann Müller eine Verschnaufpause, doch ihre Mitspielerinnen hielten den Vorsprung - ließen den THC nicht näher als fünf Treffer herankommen. (16:21 - 40. Minute) Beim 17:21 vergab Sonja Frey eine Großchance von Linksaußen - Bietigheim stellte durch Nina Wörz's trockenen Schlagwurf den alten Abstand wieder her. Der THC weiter mit dem Mittel des siebten Feldspielers - kassierte den zweiten langen Ball ins leere Tor, eine weitere Verkürzung des Abstandes wollte nicht gelingen. (19:24 - 48.Minute)
Und wenn schon mal ein Durchbruch gelang, dann hielt die erfahrene Tess Wester im Bietigheimer Tor ihren Kasten sauber. Das mit viel Durchsetzungskraft erzielte 21:17 durch Katrin Engel brachte auch keine Änderung des Status Quo. Bietigheim war heute spielerisch und kräftemäßig das stärkere Team. Herbert Müller ordnete für die letzten drei Minuten offene Pressdeckung an - es blieb, wie so manch anderes heute ohne positive Wirkung. Mit 33:26 gewann die SG BBM Bietigheim und konnte als zweites Team in dieser Saison wichtige zwei Punkte aus der Salzahalle entführen.
Stimmen zum Spiel:
Martin Albertsen (BBM Bietigheim): Es war ein gutes Spiel vor einer super Kulisse. Meine Mannschaft hat den THC jederzeit im Griff gehabt. Wir wollten den Sieg und haben alles gegeben. Man hat aber auch gemerkt, dass dem THC das schwere Champions League Spiel noch in den Knochen steckte.Herbert Müller (Thüringer HC): Bietigheim hat heute verdient gewonnen. Es war für uns ein gebrauchter tag, weil wir alles vergeben haben, was zu vergeben war. Wir haben 60 Minuten ohne wirkliche Abwehr gespielt. Jetzt dürfen wir den Kopf nicht hängen lassen und nur noch auf uns und nicht auf die Tabelle schauen.
