Neues aus Sondershausen
Abschließende Worte des Gnadenhof Tierschutzvereines e.V.
Dienstag, 08. März 2016, 22:57 Uhr
Eine umfagreiche Darstellung über die die letzten Geschehnisse erreichte kn verbunden aber auch mit einem Dank an die bisherigen Sponsoren des Gnadenhofs. Hier der komplette Wortlaut...
Vorweg trotz allem was in der Vergangenheit durch die Presse gegangen ist, ein herzliches Dankeschön an alle Unterstützer, Helfer und Spender welche uns die letzten 6 Jahre unterstützt, gelobt und uns zur Seite gestanden haben. Es ist nunmehr an der Zeit eine abschließende Stellungnahme zur aktuellen Lage ab zugeben.
Vorab zur allgemeinen Information der Tierschutzverein Gnadenhof welcher 2001 auf dem damals unwegsamen Gelände in der Schachtstrasse gestartet ist, hat das Gebäude und sämtliche Bauten und Behausungen als Vereinseigentum aufgebaut. Wobei einige Behausungen sogar aus der Kiesgrube abgebaut und umgesiedelt wurden. 2010 gab es lediglich einen Vorstandswechsel im Verein und der Verein wurde so übernommen wie es 2010 der Stand war. Unsere Vorgänger als auch wir haben zur Betriebszeit die Gebäude und Behausungen instandgehalten. Auch tierschutzrechtlich hatten wir keine Beanstandungen seitens des Veterinäramtes in der gesamten Zeit. Auch einen Konkurrenzkampf, wie er beschrieben wird, zwischen Herrn Theiß und uns hat es nie gegeben.
Das dem alten Verein der schwarze Peter und das ach so unfaire Verhalten in die Schuhe geschoben wird, ist wohl so nicht ganz korrekt. Zum Pachtvertrag ist zu sagen, das dem Tierschutzverein Gnadenhof lediglich das Grundstück von der Stadt kostenfrei zur Verfügung gestellt wurde, somit auch die Stadt keinerlei Ansprüche an Vereinseigentum zu stellen hat. Wenn das Grundstück nicht zufriedenstellend gewesen ist, hätte man eine Übergabeverweigerung seitens der Stadt stellen können, es wurde lediglich daraufhin gewiesen das Holz, Kunststoffdächer und die Bitumenplatten noch nachträglich zu entsorgen sind.
Zudem waren die aktiven Mitglieder des Vereins bereit und stimmten dieser Abmachung zu. Zwischenzeitlich waren es nur die Kunststoffdächer und die Wellplatten und schlussendlich auch wieder das Holz. Kein Problem.
Wie aus den letzten Berichten zu lesen war, befand sich der Verein in personeller und finanzieller Notlage, welche zum Aufgeben gezwungen hat. Unstimmigkeiten, Querelen und nicht nachkommen der Pflichtaufgaben im Vorstand bestärkten die Missstände noch mehr. Unübersichtlichkeit der Finanzlage durch fehlende Bilanzen, bescherten dem Verein offene Verbindlichkeiten.
Zur Übergabe der noch nutzbaren Gebäude und Gegenstände, an den neuen Verein, konnte es nicht reibungslos kommen. Es gab zu keiner Zeit eine Kontaktaufnahme zwischen dem Neuen und dem alten Verein. Vielmehr sollte die Stadt agieren und Druck ausüben und im Stadtrat wurden Forderungen gestellt den Pachtvertrag mit dem Verein zu lösen. Über Briefe alter Vereinsmitglieder bzw. Vorstandsmitglieder an den Bürgermeister erfuhren wir von einer neuen Interessengemeinschaft mit der Forderung die Stadt möge uns vom Grundstück verweisen. Nicht die feine englische Art.
Beim zweiten, vom neuen Verein geforderten Gesprächstermin, mit dem Bürgermeister, stellten wir unsere Lage dar und boten eine Übernahme mit entsprechenden Abstandszahlungen an, um unsere Verbindlichkeiten zu verringern. Auf die Aussage des neuen Vereinsvorstandes, ob es unser Ernst sei, für die bruchfälligen Hütten noch Geld zu verlangen, mussten wir reagieren. Wir sind als Verein verpflichtet Vereinseigentum zu veräußern um die Verbindlichkeiten zu verringern, nicht zuletzt auch wegen der gesamtschuldnerischen Haftung des Vorstandes. Dies haben wir getan.
Beim 1. geforderten Termin waren wir allein anwesend und der Bürgermeister zeigte uns gegenüber Verständnis für unser Handeln, was beim 2. Termin gegenteilig war. Wir hatten das Gefühl das der Bürgermeister plötzlich voreingenommen und parteilich war. Des weiteren sind wir sehr enttäuscht über ehemalige Vereinsmitglieder und Vorstandsmitglieder, welche in die Hetzerei einsteigen und das Feuer schüren, wobei sie doch als Mitglieder im alten Verein hätten reagieren können und auch hier aktiv tätig hätten werden können. Aber der Ablauf hat sich auch nach 6 Jahren nicht geändert.
Wir möchten hier nicht auf jede Einzelheit eingehen, nur so viel, wir haben all unsere genutzten Möbel und Inventar dem Sperrmüll zugeführt auch um eventuell versteckte Keime und Krankheitserreger auszuschließen. Wir sind davon überzeugt, hätten wir dies nicht getan, wäre es der nächste Reibungspunkt gewesen, gerade weil wir unsere alten genutzten Sachen zurückgelassen hätten. Also so oder so ein Aufhänger. Hierfür ein herzliches Dankschön an die Firma Olaf Bock für die kostenlose Bereitstellung der Container und die SAK Sondershausen für die Annahme.
Zur angeblichen Sabotage bezüglich der Fenster aus dem Katzenhaus. Wir haben beim Abbau immer und immer wieder Materialien und Gegenstände vor dem Gelände abgelegt zum Abtransport, so auch das besagte Fenster, welches schlussendlich am nächsten Morgen verschwunden war. Wie es an den Fundort gekommen ist, wie der Klinkerstein an selbigen Ort kam, keine Ahnung. In der Vergangenheit gab es mehrfach Hausfriedensbrüche und unbefugtes Betreten des Grundstückes.
Schade das es nun so ausgelegt wird, als hätten wir es sabotieren wollen. Sicherlich hätte man im Sinn der Tiere eine einvernehmliche Lösung finden können, jedoch nicht auf dieser Grundlage aller Beteiligten.
Zum Abschluß wünschen wir dem neuen Verein alles Gute und gutes Gelingen für ihr Vorhaben. Und allzeit ehrliche Mitglieder, die zu ihrem Wort stehen.
Wir bedanken uns besonders bei den aktiven Mitgliedern M. Ehrhardt, S. Wickenhagen, M. Schönemann, F. Meschke und Frau, welche bis zum Schluss mit aufgeräumt haben und den Verein zum Abschluss bringen.
Autor: khhVorweg trotz allem was in der Vergangenheit durch die Presse gegangen ist, ein herzliches Dankeschön an alle Unterstützer, Helfer und Spender welche uns die letzten 6 Jahre unterstützt, gelobt und uns zur Seite gestanden haben. Es ist nunmehr an der Zeit eine abschließende Stellungnahme zur aktuellen Lage ab zugeben.
Vorab zur allgemeinen Information der Tierschutzverein Gnadenhof welcher 2001 auf dem damals unwegsamen Gelände in der Schachtstrasse gestartet ist, hat das Gebäude und sämtliche Bauten und Behausungen als Vereinseigentum aufgebaut. Wobei einige Behausungen sogar aus der Kiesgrube abgebaut und umgesiedelt wurden. 2010 gab es lediglich einen Vorstandswechsel im Verein und der Verein wurde so übernommen wie es 2010 der Stand war. Unsere Vorgänger als auch wir haben zur Betriebszeit die Gebäude und Behausungen instandgehalten. Auch tierschutzrechtlich hatten wir keine Beanstandungen seitens des Veterinäramtes in der gesamten Zeit. Auch einen Konkurrenzkampf, wie er beschrieben wird, zwischen Herrn Theiß und uns hat es nie gegeben.
Das dem alten Verein der schwarze Peter und das ach so unfaire Verhalten in die Schuhe geschoben wird, ist wohl so nicht ganz korrekt. Zum Pachtvertrag ist zu sagen, das dem Tierschutzverein Gnadenhof lediglich das Grundstück von der Stadt kostenfrei zur Verfügung gestellt wurde, somit auch die Stadt keinerlei Ansprüche an Vereinseigentum zu stellen hat. Wenn das Grundstück nicht zufriedenstellend gewesen ist, hätte man eine Übergabeverweigerung seitens der Stadt stellen können, es wurde lediglich daraufhin gewiesen das Holz, Kunststoffdächer und die Bitumenplatten noch nachträglich zu entsorgen sind.
Zudem waren die aktiven Mitglieder des Vereins bereit und stimmten dieser Abmachung zu. Zwischenzeitlich waren es nur die Kunststoffdächer und die Wellplatten und schlussendlich auch wieder das Holz. Kein Problem.
Wie aus den letzten Berichten zu lesen war, befand sich der Verein in personeller und finanzieller Notlage, welche zum Aufgeben gezwungen hat. Unstimmigkeiten, Querelen und nicht nachkommen der Pflichtaufgaben im Vorstand bestärkten die Missstände noch mehr. Unübersichtlichkeit der Finanzlage durch fehlende Bilanzen, bescherten dem Verein offene Verbindlichkeiten.
Zur Übergabe der noch nutzbaren Gebäude und Gegenstände, an den neuen Verein, konnte es nicht reibungslos kommen. Es gab zu keiner Zeit eine Kontaktaufnahme zwischen dem Neuen und dem alten Verein. Vielmehr sollte die Stadt agieren und Druck ausüben und im Stadtrat wurden Forderungen gestellt den Pachtvertrag mit dem Verein zu lösen. Über Briefe alter Vereinsmitglieder bzw. Vorstandsmitglieder an den Bürgermeister erfuhren wir von einer neuen Interessengemeinschaft mit der Forderung die Stadt möge uns vom Grundstück verweisen. Nicht die feine englische Art.
Beim zweiten, vom neuen Verein geforderten Gesprächstermin, mit dem Bürgermeister, stellten wir unsere Lage dar und boten eine Übernahme mit entsprechenden Abstandszahlungen an, um unsere Verbindlichkeiten zu verringern. Auf die Aussage des neuen Vereinsvorstandes, ob es unser Ernst sei, für die bruchfälligen Hütten noch Geld zu verlangen, mussten wir reagieren. Wir sind als Verein verpflichtet Vereinseigentum zu veräußern um die Verbindlichkeiten zu verringern, nicht zuletzt auch wegen der gesamtschuldnerischen Haftung des Vorstandes. Dies haben wir getan.
Beim 1. geforderten Termin waren wir allein anwesend und der Bürgermeister zeigte uns gegenüber Verständnis für unser Handeln, was beim 2. Termin gegenteilig war. Wir hatten das Gefühl das der Bürgermeister plötzlich voreingenommen und parteilich war. Des weiteren sind wir sehr enttäuscht über ehemalige Vereinsmitglieder und Vorstandsmitglieder, welche in die Hetzerei einsteigen und das Feuer schüren, wobei sie doch als Mitglieder im alten Verein hätten reagieren können und auch hier aktiv tätig hätten werden können. Aber der Ablauf hat sich auch nach 6 Jahren nicht geändert.
Wir möchten hier nicht auf jede Einzelheit eingehen, nur so viel, wir haben all unsere genutzten Möbel und Inventar dem Sperrmüll zugeführt auch um eventuell versteckte Keime und Krankheitserreger auszuschließen. Wir sind davon überzeugt, hätten wir dies nicht getan, wäre es der nächste Reibungspunkt gewesen, gerade weil wir unsere alten genutzten Sachen zurückgelassen hätten. Also so oder so ein Aufhänger. Hierfür ein herzliches Dankschön an die Firma Olaf Bock für die kostenlose Bereitstellung der Container und die SAK Sondershausen für die Annahme.
Zur angeblichen Sabotage bezüglich der Fenster aus dem Katzenhaus. Wir haben beim Abbau immer und immer wieder Materialien und Gegenstände vor dem Gelände abgelegt zum Abtransport, so auch das besagte Fenster, welches schlussendlich am nächsten Morgen verschwunden war. Wie es an den Fundort gekommen ist, wie der Klinkerstein an selbigen Ort kam, keine Ahnung. In der Vergangenheit gab es mehrfach Hausfriedensbrüche und unbefugtes Betreten des Grundstückes.
Schade das es nun so ausgelegt wird, als hätten wir es sabotieren wollen. Sicherlich hätte man im Sinn der Tiere eine einvernehmliche Lösung finden können, jedoch nicht auf dieser Grundlage aller Beteiligten.
Zum Abschluß wünschen wir dem neuen Verein alles Gute und gutes Gelingen für ihr Vorhaben. Und allzeit ehrliche Mitglieder, die zu ihrem Wort stehen.
Wir bedanken uns besonders bei den aktiven Mitgliedern M. Ehrhardt, S. Wickenhagen, M. Schönemann, F. Meschke und Frau, welche bis zum Schluss mit aufgeräumt haben und den Verein zum Abschluss bringen.
