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Sicherheitslage in Thüringen

Innenminister: Abstrakt hoch

Donnerstag, 24. März 2016, 14:08 Uhr
Nach den Anschlägen am Dienstag in Brüssel haben die Thüringer Sicherheitsbehörden bislang keine Hinweise auf konkret bevorstehende terroristische Anschläge im Freistaat. Die Gefährdungslage ist allerdings weiterhin als abstrakt hoch einzuschätzen, informiert Innenminister Dr. Holger Poppenhäger...


Der Innenminister appelliert an alle Mitbürger, sich von den Anschlägen in Brüssel trotzdem nicht in ihrer Freiheit beschränken zu lassen.

Die Sicherheitsbehörden stehen in permanentem und engem Informationsaustausch mit den Bundes- und Landesbehörden, um jederzeit schnell und angemessen reagieren zu können. Hinsichtlich des hiesigen islamistischen Personenpotentials gibt es nach bisherigen polizeilichen und nachrichtendienstlichen Erkenntnissen keine Bezüge zu den Attentätern von Brüssel.

„Ungewöhnliche Sachverhalte sollten allerdings jederzeit der Polizei mitgeteilt werden, um mit den Sicherheitsbehörden gemeinsam dafür zu sorgen, dass Thüringen eines der sichersten Bundesländer bleibt“, so Innenminister Poppenhäger.

„Durch die Anschläge von Brüssel wird deutlich, dass alle nationalen und europäischen Sicherheitsbehörden entsprechend gemeinsam im Kampf gegen den Terrorismus agieren müssen. Die europäische Polizeibehörde Europol muss eine stärkere Rolle bekommen“, erklärt Innenminister Poppenhäger.

Der bessere Datenaustausch der Sicherheitsbehörden auf europäischer Ebene ist auch Thema der heutigen Sonderkonferenz der EU-Innenminister, über die Bundesinnenminister Thomas de Maizière heute um 21 Uhr die Länderinnenminister in einer Telefonschaltkonferenz informieren will.
Autor: red

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