Achtung Pollen
Erste Infos der DWD-Wetterfrösche
Freitag, 01. April 2016, 15:08 Uhr
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erstellt in Zusammenarbeit mit der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst den Pollenflug-Gefahrenindex. Für die acht allergologisch wichtigsten Pollen in Deutschland (Hasel, Erle, Esche, Birke, Süßgräser, Roggen, Beifuß und Ambrosia) werden die in der Luft zu erwartenden Pollenkonzentrationen dargestellt...
Vorhersage Birke (Foto: DWD)
Die Pollenkonzentration steht in einem engen Zusammenhang mit der Intensität der von den Pollen verursachten allergischen Reaktionen. Verhaltensanpassung und – nach Absprache mit dem behandelnden Arzt – gezielte Medikation können helfen, die allergischen Beschwerden zu begrenzen.
Der Pollenflug hängt vor allem von der jahreszeitlichen Vegetationsentwicklung, der Witterung und vom aktuellen Wetter ab. Dies zeigte sich bereits deutlich in der diesjährigen Pollensaison. Die milde Witterung im vergangenen November und Dezember ließ die Kätzchen des Hasels und der Erle bereits Ende Dezember 2015 aufgehen.
Damit setzte der Pollenflug ungefähr 3 Wochen früher ein als im langjährigen Mittel. Am 31. März begann für diese Saison der Pollenflug der Birke, zunächst nur mit geringen Konzentrationen im Südwesten Deutschlands. Mit dem ab dem 2. April vorhergesagten milden Witterungsabschnitt werden die Konzentrationen und die Ausbreitung der Birkenpollen rasch zunehmen (siehe Grafik mit der Vorhersage des Pollenflug-Gefahrenindex für die Birke für den 3. April 2016). Bis Mitte April wird deutschlandweit die Birkenblüte eingetreten sein.
Neben den bereits genannten Pollenarten gelten auch die Pollen der Esche, der Gräser einschließlich des Roggens, des Beifußes und vor allem der Ambrosia als stark allergen. Sie alle werden durch den Wind bestäubt und produzieren daher sehr große Mengen an Pollen. Durch den Klimawandel bedingte längere Blütezeiten wird für viele Allergiker auch die Leidenszeit länger. Nach Angaben des Deutschen Allergie- und Asthmabundes leiden bereits 16 Prozent der Deutschen an einer Pollenallergie.
Autor: red
Vorhersage Birke (Foto: DWD)
Die Pollenkonzentration steht in einem engen Zusammenhang mit der Intensität der von den Pollen verursachten allergischen Reaktionen. Verhaltensanpassung und – nach Absprache mit dem behandelnden Arzt – gezielte Medikation können helfen, die allergischen Beschwerden zu begrenzen.
Der Pollenflug hängt vor allem von der jahreszeitlichen Vegetationsentwicklung, der Witterung und vom aktuellen Wetter ab. Dies zeigte sich bereits deutlich in der diesjährigen Pollensaison. Die milde Witterung im vergangenen November und Dezember ließ die Kätzchen des Hasels und der Erle bereits Ende Dezember 2015 aufgehen.
Damit setzte der Pollenflug ungefähr 3 Wochen früher ein als im langjährigen Mittel. Am 31. März begann für diese Saison der Pollenflug der Birke, zunächst nur mit geringen Konzentrationen im Südwesten Deutschlands. Mit dem ab dem 2. April vorhergesagten milden Witterungsabschnitt werden die Konzentrationen und die Ausbreitung der Birkenpollen rasch zunehmen (siehe Grafik mit der Vorhersage des Pollenflug-Gefahrenindex für die Birke für den 3. April 2016). Bis Mitte April wird deutschlandweit die Birkenblüte eingetreten sein.
Neben den bereits genannten Pollenarten gelten auch die Pollen der Esche, der Gräser einschließlich des Roggens, des Beifußes und vor allem der Ambrosia als stark allergen. Sie alle werden durch den Wind bestäubt und produzieren daher sehr große Mengen an Pollen. Durch den Klimawandel bedingte längere Blütezeiten wird für viele Allergiker auch die Leidenszeit länger. Nach Angaben des Deutschen Allergie- und Asthmabundes leiden bereits 16 Prozent der Deutschen an einer Pollenallergie.
