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Neues aus Sondershausen

Benutzung noch auf eigene Gefahr!

Dienstag, 05. April 2016, 09:21 Uhr
Der Unstrut-Werra-Radweg (UWR) ist im Bereich Sondershausen zwischen Schrader-Straße bis ehemaligen Bahnhof Berka immer noch Baustelle, obwohl das von vielen Benutzern ignoriert wird und es führt schon zu kleinen Unfällen (Wochenende), wie ein Leserbrief zeigt...

Hallo!
Wir waren heute auf dem werra-unstrut radweg unterwegs. Ein sehr schöner Weg welchen wir schon öfter genutzt haben und diesmal das neue Teilstück von Sondershausen nach Bad Frankenhausen. Leider gab es eine böse Überraschung, eine Brücke kurz vor Berka. Es gab keine Warnschilder und schon war es passiert, vor und hinter der Brücke befinden sich 2 U- Schienen aus Stahl welche aber innen hohl sind. Da soll ja vielleicht noch was rein.

Man fuhr drüber ohne zu Bremsen weil man es zu spät sah ein Durchschlag und der Reifen war platt. Dies passierte innerhalb von 10 Minuten gleich drei Personen. Zu allem Überfluss gibt es Personen welche diese Stelle kannten und machen sich noch lustig "pech gehabt".Vielleicht kann man sich mal darum kümmern. Ich wende mich an Sie welches ich sonst nicht wüsste an wen.
Leser aus dem Landkreis Sömmerda


Benutzung noch auf eigene Gefahr! (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Benutzung noch auf eigene Gefahr! (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Da wird dem Leser auch keiner helfen können. Die Beschilderung wie sie jetzt sich zeigt, ist zwar etwas verwirrend (das blaue Zeichen weißt den Fuß- Radweg aus), n Berka und allen Zufahrten zwischen Berka und Hans-Schrader-Straße Sondershausen stehen Schilder aber die Schilder weiß mit rotem Ring (für Gesperrt für Fahrzeuge aller Art (auch Fahrräder!)) und Schilder weiß mit rotem Ring (und einem Männchen drin) heißt gesperrt für Fußgänger.!

Der gesamte Weg durch Sondershausen bis Berka beim UWR ist eben noch nicht freigegeben und als Baustelle zu betrachten! Wir haben als kn bereits mehrfach darauf hingewiesen, weil es auch bei Einwohnerversammlung in Sondershausen so auch bekannt gegeben wurde. Zuletzt hier:
Es ist nocch Baustelle.

Benutzung noch auf eigene Gefahr! (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Benutzung noch auf eigene Gefahr! (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Allerdings mehren sich die Stimmen, man hätten die früheren Absperrung stehen lassen können, denn wer unbedingt darauf fahren will, konnte an der Absperrung problemlos daran vorbei, aber es war wenigstens eine Warnung. Nicht wenige Stimmen, auch in der Einwohnerversammlung forderten die Verdeckung des blauen Zeichens bis zur Freigabe des Weges.

Auch eine andere Problematik wurde geklärt. Sondershausens Bauamtsleiter Manfred Kucksch stellte bei der Vorstellung der Verkehrsunfallstatistik durch die Polizeiinspektion Kyffhäuser die Frage, gibt es für die Radfahrer auf dem UWR ein Geschwindigkeitsbegrenzung?
Auch wenn der UWR, auch vom Namen her, für Radfahrer gebaut wurde, ist er doch auch von der Beschilderung her ein kombinierter Fuß-, Radweg und es gibt keine Geschwindigkeitsbegrenzung. Hier gilt der §1, das ist das mit der Vorsicht und gegenseitigen Rücksichtnahme.
Mehrfach hatten sich Radfahrer bereits beschwert, weil sie von Fußgängern auf dem UWR beschimpft worden waren.

Wenn Sie also vor dem 30. April den UWR im Bereich Sondershausen unbedingt schon benutzen wollen, dann fahren Sie vorsichtig, es ist eine Baustelle und noch nicht an allen Stellen beräumt. Zwar ist jetzt bei Berka der Asphalt aufgetragen worden, aber der Damm wird links und rechts noch mit Schotter versehen. Hier sind also noch Fahrzeuge unterwegs und auch die "Bemalung" auf dem Radweg muss stellenweise noch gemacht werden.
Autor: khh

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