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Neues aus Sondershausen

Eine außergewöhnliche Vorstellung an einem außergewöhnlichem Ort

Donnerstag, 07. April 2016, 18:40 Uhr
Eine außergewöhnliche Vorstellung an einem außergewöhnlichem Ort (Foto: A. Schmidt) Eine außergewöhnliche Vorstellung an einem außergewöhnlichem Ort (Foto: A. Schmidt)
Was haben die Anfertigung einer Hausarbeit, eine Projektarbeit und die Arbeit an einer Projektvorstellung gemeinsam? Jede Menge Spaß und viele lustige Abende. Wie das zusammenhängt, hat kn erfahren...

Beginnen wir am Anfang. Im letzten Schuljahr sollten sich die damals Neuntklässler der Östertalschule Sondershausen ein Thema für eine Projektarbeit mit anschließender Vorstellung ausdenken.


Das gehört zu den Prüfungsaufgaben für den Realschulabschluß in der 10.Klasse. Die Schule stellt einen Mentor, und die Schüler finden sich in Projektgruppen zusammen. Die Einbeziehung der Eltern und von fachkundigen Personen ist nicht nur hilfreich und sinnvoll, sondern stellt auch einen sozial wichtigen Aspekt bei der Umsetzung der Aufgabe dar.

Eine außergewöhnliche Vorstellung an einem außergewöhnlichem Ort (Foto: A. Schmidt) Eine außergewöhnliche Vorstellung an einem außergewöhnlichem Ort (Foto: A. Schmidt)

Kristin Hensel, Eric Pöthig, Selina Kulke und Simeon Schmidt haben sich für das Thema "Die 7 Weltwunder der Antike und der Neuzeit" entschieden.
Die Erarbeitung des Skriptes war sehr nervenaufreibend. Mit vielen Büchern und Internet bewaffnet ging es voran. Kurz vor Weihnachten war es fertig.

Eine außergewöhnliche Vorstellung an einem außergewöhnlichem Ort (Foto: A. Schmidt) Eine außergewöhnliche Vorstellung an einem außergewöhnlichem Ort (Foto: A. Schmidt)

Die Präsentation konnte geplant werden. Es gab viel zu tun. Welche Weltwunder basteln wir? Wie gestalten wir die Räumlichkeiten? Wo halten wir die Präsentation? Gute Ideen und Kontakte halfen uns das weiter. Riesige Hintergrundbilder wurden gemalt, alle antiken und vier neue Weltwunder wurden gebastelt.

Eine außergewöhnliche Vorstellung an einem außergewöhnlichem Ort (Foto: A. Schmidt) Eine außergewöhnliche Vorstellung an einem außergewöhnlichem Ort (Foto: A. Schmidt)

Und dann kam die Idee. Wir präsentieren alles im Bürgersaal der Cruciskirche, der Förderverein Cruciskirche sagte seine Unterstützung zu.
Am 05.04.2016 um 14.30 Uhr war es dann soweit. Die Lehrerinnen Frau Schröder, Frau Reich und Frau Friede wurden in die außergewöhnlichen Räumlichkeiten der Crusiskirche eingeladen.
Zahlreiche Zuschauer wollten ihre Kinder, Enkel und Geschwister unterstützen.

Eine außergewöhnliche Vorstellung an einem außergewöhnlichem Ort (Foto: A. Schmidt) Eine außergewöhnliche Vorstellung an einem außergewöhnlichem Ort (Foto: A. Schmidt)

Ganz souverän hielten die vier Schüler ihre spannende, anschauliche Vorführung ab.
Man spürte regelrecht die Begeisterung für das Thema, das fundierte angeeignete Wissen und die Freude bei der Präsentation, für die man ordentlich geübt hatte. Ein selbst erdachtes Quiz sorgte für eine aufgelockerte Stimmung.

Alles war mit Bravour geschafft, nun stand die Auswertung der Lehrer an. Hierbei wurden die Schüler als: "die vier Wunder der Östertalschule" bezeichnet. Voll des Lobes waren ihre Worte. Für eine gerechte Bewertung gab es keine Note, denn eine Null oder sieben Sternchen hinter einer Eins sind unzulässig.

Text: Silvana Kulke
Fotos: A. Schmidt
Autor: khh

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