Feuerwehr aktuell
Glück im Unglück
Sonntag, 17. April 2016, 23:13 Uhr
Wasserthaleben. Glück im Unglück hatten die Kinder und Erzieherinnen der Kindertagesstätte Spatzennest Wasserthaleben am Vormittag des 15. April 2016, als eine Mitarbeiterin eine starke Rauchentwicklung der im Nebengebäude befindlichen Heizungsanlage bemerkte und sofort einen Notruf absetze. Was da los war, hat kn erfahren...
Kurze Zeit später eilten die Kameraden der Feuerwehr Wasserthaleben auch schon herbei. Nach einer Lageerkundung wurden alle im Haupthaus des Kindergartens befindlichen Personen durch einen Kameraden in Sicherheit gebracht, denn auch dieses begann sich bereits mit Qualm zu füllen.
Glück im Unglück (Foto: FFW Wasserthaleben)
In der Zwischenzeit erreichten auch die ebenso alarmierten Kräfte aus Westgreußen die Einsatzstelle und unterstützten die Kameraden tatkräftig, unter anderem bei der schwierigen Wasserversorgung. Nach Überprüfung der Vollzähligkeit der in Sicherheit gebrachten Personen wurde eine weibliche Person als vermisst gemeldet. Schnell machte sich ein Angriffstrupp unter Atemschutz auf die Suche in dem immer dichter vernebelten Hauptgebäude. Währenddessen wurde die Wasserversorgung aufgebaut, weitere Nebengebäude abgeschirmt und zunächst die Heizungsanlage außer Betrieb genommen.
Nach raschem Auffinden der leicht verletzen Person mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung wurde diese bis zum Eintreffen des Rettungswagens von den Kameraden erstversorgt. Des weiteren ermittelte man den genauen Brandort und bekämpfte das im Heizungsraum, wahrscheinlich durch einen technischen Defekt ausgelöste Feuer. Auch wurde eine in unmittelbarer Nähe befindliche Gasflasche vor dem Explodieren bewahrt und durch eine Trupp aus Westgreußen geborgen und Abgekühlt.
Nach der Meldung- Person gerettet- Feuer aus- waren alle sichtlich erleichtert, dass nichts Schlimmeres passiert ist, der Brand rechtzeitig bemerkt wurde und sich am Ende herausstellte, dass es sich bei dem Einsatz lediglich um die alljährlich stattfindende Räumungsübung des Kindergartens handelte. Als die Kinder danach noch einmal einen echten Feuerwehrhelm probieren durften und als kleine Überraschung noch einen Anhänger mit der Notrufnummer 112 erhielten, strahlten auch die Augen wieder und ein Lächeln vor Erleichterung huschte über jedes Gesicht.
Und am Nachmittag erzählten alle aufgeregt ihren Eltern dass der Kindergarten brannte, aber nicht echt und das man vor der Feuerwehr keine Angst haben muss und sie ein Geschenk bekommen haben.
Wir danken den Erziehern des Kindergartens Spatzennest und den Kameraden der Feuerwehr Westgreußen für die gute Zusammenarbeit. Gut Schlauch!
S. Lumnitz
Pressesprecherin FW Wasserthaleben
Autor: khhKurze Zeit später eilten die Kameraden der Feuerwehr Wasserthaleben auch schon herbei. Nach einer Lageerkundung wurden alle im Haupthaus des Kindergartens befindlichen Personen durch einen Kameraden in Sicherheit gebracht, denn auch dieses begann sich bereits mit Qualm zu füllen.
Glück im Unglück (Foto: FFW Wasserthaleben)
In der Zwischenzeit erreichten auch die ebenso alarmierten Kräfte aus Westgreußen die Einsatzstelle und unterstützten die Kameraden tatkräftig, unter anderem bei der schwierigen Wasserversorgung. Nach Überprüfung der Vollzähligkeit der in Sicherheit gebrachten Personen wurde eine weibliche Person als vermisst gemeldet. Schnell machte sich ein Angriffstrupp unter Atemschutz auf die Suche in dem immer dichter vernebelten Hauptgebäude. Währenddessen wurde die Wasserversorgung aufgebaut, weitere Nebengebäude abgeschirmt und zunächst die Heizungsanlage außer Betrieb genommen.Nach raschem Auffinden der leicht verletzen Person mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung wurde diese bis zum Eintreffen des Rettungswagens von den Kameraden erstversorgt. Des weiteren ermittelte man den genauen Brandort und bekämpfte das im Heizungsraum, wahrscheinlich durch einen technischen Defekt ausgelöste Feuer. Auch wurde eine in unmittelbarer Nähe befindliche Gasflasche vor dem Explodieren bewahrt und durch eine Trupp aus Westgreußen geborgen und Abgekühlt.
Nach der Meldung- Person gerettet- Feuer aus- waren alle sichtlich erleichtert, dass nichts Schlimmeres passiert ist, der Brand rechtzeitig bemerkt wurde und sich am Ende herausstellte, dass es sich bei dem Einsatz lediglich um die alljährlich stattfindende Räumungsübung des Kindergartens handelte. Als die Kinder danach noch einmal einen echten Feuerwehrhelm probieren durften und als kleine Überraschung noch einen Anhänger mit der Notrufnummer 112 erhielten, strahlten auch die Augen wieder und ein Lächeln vor Erleichterung huschte über jedes Gesicht.
Und am Nachmittag erzählten alle aufgeregt ihren Eltern dass der Kindergarten brannte, aber nicht echt und das man vor der Feuerwehr keine Angst haben muss und sie ein Geschenk bekommen haben.
Wir danken den Erziehern des Kindergartens Spatzennest und den Kameraden der Feuerwehr Westgreußen für die gute Zusammenarbeit. Gut Schlauch!
S. Lumnitz
Pressesprecherin FW Wasserthaleben


