kyffhaeuser-nachrichten.de
Meldungen aus dem Landratsamt

Erstes Fazit bei der Infrastrukturkonferenz

Montag, 18. April 2016, 20:08 Uhr
Am heutigen Montagnachmittag fand im BIC Sondershausen die nächste Infrastrukturkonferenz des Kyffhäuserkreises statt. Ein erste Fazit (Ergebnisse und Aufgaben) zog die Landrätin.

Eingeladen waren zu dieser Konferenz kompetente Vertreter aus der Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik, von Bundes- und Landesbehörden, Interessenverbänden sowie von Unternehmen, so die Bundestagsmitglieder Kersten Steinke (Die Linke), Johannes Selle /CDU, Landtagsmitglied Dorothea Marx (SPD), Bürgermeister des Kreises, aber auch Vertreter des Nordthüringer Straßenbauamts, Exlandrat Hengstermann als Vertreter von Abellio und auch zwei Mitglieder der Bürgerinitiative Greußen

Erstes Fazit bei der Infrastrukturkonferenz  (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Erstes Fazit bei der Infrastrukturkonferenz (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Die Beratungsschwerpunkte waren

- Ist-Stand und Perspektiven bei der Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur (Straße und Schiene) hier referierte Staatssekretär Dr. Klaus Sühl, Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft
- Ist-Stand und Perspektiven bei der Entwicklung der touristischen Infrastruktur hier referierte Matthias Deichstetter von der Kreisverwaltung
- Der Breitbandausbau im Kyffhäuserkreis hier referierten Andreas Kaßbohm vom Thüringer Breitbandzentrum und Ingolf Gläser vom IBZ Neubauer)

Erstes Fazit bei der Infrastrukturkonferenz  (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Erstes Fazit bei der Infrastrukturkonferenz (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Dr. Andreas Räuber (Amtes für Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung), Landrätin Antje Hochwind, Staatssekretär Dr. Klaus Sühl, Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft und Dr. Cornelius Ilgmann (Abteilungsleiter für Wirtschaftspolitik, Tourismus und Digitale Gesellschaft) im Arbeitspräsidium.

In rund 2,5 Stunden wurde intensiv über Probleme und Aufgaben beraten und informiert über die drei Arbeitsblöcke wird kn in einzelnen Berichten informieren, mit besonderem Schwerpunkt Ortsumfahrung Greußen, denn hier meldete sich die Bürgerinitiative zu Wort.

Erstes Fazit bei der Infrastrukturkonferenz  (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Erstes Fazit bei der Infrastrukturkonferenz (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Am Ende zog Landrätin Antje Hochwind für ihr Amt folgendes Fazit:

Straße und Schiene
- Das Dr. Sühl angekündigt hat, dass sich die Landesregierung für die Angleichung der Lebensverhältnisse Stadt / Land auf die Fahnen geschrieben hat, hielt sie für ein wichtiges Zeichen.
- Dass die Sundhäuser Berge (B4) im weiteren Bedarf des Bundeswegeplans und die Ortsumfahrung Greußen im vordringlichen Bedarf eingeordnet sind fand sie wichtig, mahnte aber an, den Ausbau der gesamten B4 im Bereich Erfurt – Nordhausen an. So ist zum Beispiel die Ortsumfahrung Straußfurt weder im vordringlichen noch im erweiterten Bedarf dabei. Wenn das so bleibt würde sich seitens des Bundes bis 2030 nichts mehr tun, wenn nicht Thüringen allein auf eigene Kosten baut.
- Hochwind begrüßte die Initiative von Marx, die sich bei der Landesregierung dafür stark macht, dass die Gesetzlichkeiten /Verordnungen so geändert werden, dass auch kleine Städte wie Greußen blitzen durften. Eine Forderung auch der Bürgerinitiative.
- Das der Bahnhaltepunkt Reinsdorf noch erhalten wurde sei wichtig. Sie ermahnte aber auch die Bürger, nutzt ihn zum Aus- und Einsteigen. Dr. Sühl hatte angemahnt, bleibt es bei 10 Ein- und Ausstiegen pro Tag könnte die Zusage kippen.

Tourismus
- Die Wanderwege müssen touristisch besser ausgebaut werden und auch die Vermarktung müsse verbessert werden.
- Der Lückenschluss des Radwegs in die Steinzeit zwischen Bilzingsleben und dem Unstrut-Werra-Radweg sollte in den nächsten zwei Jahren erfolgen.
- Auch dem Thema Barrierefreiheit bei privaten touristischen Anbietern müsse man sich zuwenden.
- Dr Sühl kündigte ein neues Radwegekonzept für Thüringen an.

Breitbandausbau
- Die Wichtigkeit des Ausbaus wurde von allen Seiten, ob Land und Bund vestätigt.
- Der Landkreis schlägt vor, dass er für die Gemeinden die Antragstellung für den Ausbau übernimmt. Nicht jede Gemeinde muss dadurch die nicht einfache Anträge allein ausfüllen. Das führe sonst zu mehrfach Arbeiten.
- Die Nachfrage nach Breitbandausbau muss natürlich dokumentiert werden.

Weitere Berichte mit mehr Einzelheiten in Kürze.
Autor: khh

Drucken ...
Alle Texte, Bilder und Grafiken dieser Web-Site unterliegen dem Urherberrechtsschutz.
© 2026 kyffhaeuser-nachrichten.de