Meldungen aus der Region
Tourismus und Breitband
Dienstag, 19. April 2016, 18:29 Uhr
Auf der Infrastrukturkonferenz des Kyffhäuserkreises, die gestern in Sondershausen stattfand ging es in weiteren Themenblöcken um die Fragen Tourismus und Breitbandausbau...
Über die Eröffnung und das erste Fazit von Landrätin Antje Hochwind, (SPD) hatte kn bereits berichtet:
Erstes Fazit bei der Infrastrukturkonferenz
Den Ist-Stand und Perspektiven bei der Entwicklung der touristischen Infrastruktur erläuterte Matthias Deichstetter von der Kreisverwaltung, verantwortlich für Tourismus
Deichstetter stellte bei Gesprächen mit Touristikern der Region fest, dass der Lückenschluss der A71 besonders aus dem Süden Deutschlands Gäste anlockt. Dagegen ist es beschwerlich aus Richtung A38 in den Kyffhäuserkreis zu kommen.
Die Wanderwege müssen touristisch besser ausgebaut werden und auch die Vermarktung müsse verbessert werden und kündigte Maßnahmen an. Auch bei den Wanderwegen gelte weniger auf Neubau, denn auf besseren Ausbau achten. Mit rund 1.600 Kilometer Wanderwege sei man überreichlich bestückt, die Qualität der Wege müsse verbessert werden.
Dabei soll, wie beim neuen Tourismusverband ein engeres Netz mit dem Landkreis Nordhausen gebildet werden.
Ein Schwerpunkt sei die Digitalisierung der Wege. GPS-Daten ins Netz stellen und auch mit Onlineportalen und Apps für mehr Information sorgen, was aber eine bessere Netzabdeckung erfordert.
Hinweis kn
Wie prekär letzteres ist zeigte ein Blick auf das Display des Smartphones. Bei 4G Fehlanzeige und die beiden großen Anbieter hatten eine Netzstärke von ein, bzw. zwei Balken. Da ist Internet sogar kaum abrufbar.
Die Unstrut sei ganzjährig schiffbar und die Einstiegsstellen für die Boote ausgebaut.
Die größte Maßnahme stehe kurz vor dem Abschluss, die durchgängige Freigabe des Unstrut-Werra Radweges. Nächste größere Aufgabe sei der Lückenschluss des Radwegs in die Steinzeit zwischen Bilzingsleben und dem Unstrut-Werra-Radweg. Der sollte in den nächsten zwei Jahren erfolgen. Der Radweg geht bis Sömmerda.
Auch dem Thema Barrierefreiheit bei privaten touristischen Anbietern müsse man sich zuwenden, so Deichstetter.
Deichstetter mahnte an, dass es für Radfahrer eine Verbindung von Straußfurt über Sondershausen bis nach Nordhausen endlich geben muss. In der Tat, der Norden Thüringens ist regelrecht von der Landeshauptstadt abgeschnitten.
Bei Thema Breitbandausbau im Kyffhäuserkreis, hier referierten Andreas Kaßbohm vom Thüringer Breitbandzentrum und Ingolf Gläser vom IBZ Neubauer, gab es nicht viel Neues.
Landrätin Antje Hochwind (SPD) stellte fest:
- Die Wichtigkeit des Ausbaus wurde von allen Seiten, ob Land und Bund bestätigt.
- Der Landkreis schlägt vor, dass er für die Gemeinden die Antragstellung für den Ausbau übernimmt. Nicht jede Gemeinde muss dadurch die nicht einfache Anträge allein ausfüllen. Das führe sonst zu mehrfach Arbeiten.
- Die Nachfrage nach Breitbandausbau muss natürlich dokumentiert werden. Hier hatte größere Orte doch Defizite.
Dr. Andreas Räuber (Amtes für Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung), Landrätin Antje Hochwind, Staatssekretär Dr. Klaus Sühl, Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft und Dr. Cornelius Ilgmann (Abteilungsleiter für Wirtschaftspolitik, Tourismus und Digitale Gesellschaft) im Arbeitspräsidium.
Autor: khhÜber die Eröffnung und das erste Fazit von Landrätin Antje Hochwind, (SPD) hatte kn bereits berichtet:
Erstes Fazit bei der Infrastrukturkonferenz
Den Ist-Stand und Perspektiven bei der Entwicklung der touristischen Infrastruktur erläuterte Matthias Deichstetter von der Kreisverwaltung, verantwortlich für Tourismus
Deichstetter stellte bei Gesprächen mit Touristikern der Region fest, dass der Lückenschluss der A71 besonders aus dem Süden Deutschlands Gäste anlockt. Dagegen ist es beschwerlich aus Richtung A38 in den Kyffhäuserkreis zu kommen.
Die Wanderwege müssen touristisch besser ausgebaut werden und auch die Vermarktung müsse verbessert werden und kündigte Maßnahmen an. Auch bei den Wanderwegen gelte weniger auf Neubau, denn auf besseren Ausbau achten. Mit rund 1.600 Kilometer Wanderwege sei man überreichlich bestückt, die Qualität der Wege müsse verbessert werden.
Dabei soll, wie beim neuen Tourismusverband ein engeres Netz mit dem Landkreis Nordhausen gebildet werden.
Ein Schwerpunkt sei die Digitalisierung der Wege. GPS-Daten ins Netz stellen und auch mit Onlineportalen und Apps für mehr Information sorgen, was aber eine bessere Netzabdeckung erfordert.
Hinweis kn
Wie prekär letzteres ist zeigte ein Blick auf das Display des Smartphones. Bei 4G Fehlanzeige und die beiden großen Anbieter hatten eine Netzstärke von ein, bzw. zwei Balken. Da ist Internet sogar kaum abrufbar.
Die Unstrut sei ganzjährig schiffbar und die Einstiegsstellen für die Boote ausgebaut.
Die größte Maßnahme stehe kurz vor dem Abschluss, die durchgängige Freigabe des Unstrut-Werra Radweges. Nächste größere Aufgabe sei der Lückenschluss des Radwegs in die Steinzeit zwischen Bilzingsleben und dem Unstrut-Werra-Radweg. Der sollte in den nächsten zwei Jahren erfolgen. Der Radweg geht bis Sömmerda.
Auch dem Thema Barrierefreiheit bei privaten touristischen Anbietern müsse man sich zuwenden, so Deichstetter.
Deichstetter mahnte an, dass es für Radfahrer eine Verbindung von Straußfurt über Sondershausen bis nach Nordhausen endlich geben muss. In der Tat, der Norden Thüringens ist regelrecht von der Landeshauptstadt abgeschnitten.
Bei Thema Breitbandausbau im Kyffhäuserkreis, hier referierten Andreas Kaßbohm vom Thüringer Breitbandzentrum und Ingolf Gläser vom IBZ Neubauer, gab es nicht viel Neues.
Landrätin Antje Hochwind (SPD) stellte fest:
- Die Wichtigkeit des Ausbaus wurde von allen Seiten, ob Land und Bund bestätigt.
- Der Landkreis schlägt vor, dass er für die Gemeinden die Antragstellung für den Ausbau übernimmt. Nicht jede Gemeinde muss dadurch die nicht einfache Anträge allein ausfüllen. Das führe sonst zu mehrfach Arbeiten.
- Die Nachfrage nach Breitbandausbau muss natürlich dokumentiert werden. Hier hatte größere Orte doch Defizite.
Dr. Andreas Räuber (Amtes für Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung), Landrätin Antje Hochwind, Staatssekretär Dr. Klaus Sühl, Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft und Dr. Cornelius Ilgmann (Abteilungsleiter für Wirtschaftspolitik, Tourismus und Digitale Gesellschaft) im Arbeitspräsidium.



