Neues aus Bad Frankenhausen
Winfridia feierte in Bad Frankenhausen
Freitag, 22. April 2016, 00:05 Uhr
Am letzten Wochenende feierte die Studentenverbindung Winfridia den 90. Jahrestag ihrer Gründung in Bad Frankenhausen. Einen Rückblick in die Geschichte und wie kn mit der Studentenverbindung bekannt wurde, erfahren Sie hier...
Bis zum 2. Weltkrieg gab es in der Kleinstadt am Kyffhäuser das Technikum. Vor allem Studierende des Flugzeugbaus wurden in dieser Lehranstalt zu Ingenieuren ausgebildet. Im April 1926 wurde der Zusammenschluss von katholischen Studenten gegründet.
Getroffen haben sich die ehemaligen Studenten im Thüringer Hof. Es sind Männer, die später in Hannover als auch in Rosenheim studiert haben. Das sind die beiden weiteren Orte, an die die Verbindung umgezogen ist.
Immer zu runden Jubiläen zieht es die sogenannten Alten Herren in die Gründungsstadt ihrer Verbindung Winfridia.
Das Bild zeigt die ehemaligen Studenten mit ihren Partnerinnen und Kind vor der Marienkirche in Bad Frankenhausen.
Foto: Reinhold Helmig, Studentenverbindung Winfridia
Am Samstag wurde die Barbarossahöhle besucht sowie das Regionalmuseum. Beim Festabend im Thüringer Hof hielt Dr. Hahnemann vom Regionalmuseum einen Vortrag über die Geschichte des Technikums. Einen besonderen Bezug hat die Verbindung zur Marienkirche in Frankenhausen.
Zwei Elternpaare von damals jungen Studenten haben vor 1930 mitgeholfen, die Marienkirche zu bauen. Aus diesem Anlass segnete Pfarrer Johannes Preis eine Gedenktafel im Rahmen des Sonntagsgottesdienstes. Sie erinnert an die enge Verbindung der Kirchengemeinde und der Studentenverbindung. Der damalige Kaplan von Artern hielt im Physiksaal des Technikums den katholischen Gottesdienst. Er hat die katholischen Studenten zusammengeführt und war bei der Gründung entscheidend beteiligt.
Diakon Gerhard Kahl
Den Autor der obigen Zeilen hatte kn vorigen Samstag getroffen, als er beim Joggen am Botanischen Garten in Bad Frankenhausen vorbei kam und kn gerade die "Putzkolonne" vom Frankenhäuser Frauenchor fotografiert hatte.
Ihm war aufgefallen, das doch etliche Frankenhäuser auf den Beinen waren und die Stadt beim Frühjahrsputz schick machten. Auf dem Weg zum Thüringer Hof, wo er abgestiegen war, kam es zu einem interessanten Gespräch und er versprach, von dem Treffen zu berichten.
Vielen Dank, denn so erfuhr auch kn von dieser interessanten Geschichte der Stadt Bad Frankenhausen.
Autor: khhBis zum 2. Weltkrieg gab es in der Kleinstadt am Kyffhäuser das Technikum. Vor allem Studierende des Flugzeugbaus wurden in dieser Lehranstalt zu Ingenieuren ausgebildet. Im April 1926 wurde der Zusammenschluss von katholischen Studenten gegründet.
Getroffen haben sich die ehemaligen Studenten im Thüringer Hof. Es sind Männer, die später in Hannover als auch in Rosenheim studiert haben. Das sind die beiden weiteren Orte, an die die Verbindung umgezogen ist.
Immer zu runden Jubiläen zieht es die sogenannten Alten Herren in die Gründungsstadt ihrer Verbindung Winfridia.
Das Bild zeigt die ehemaligen Studenten mit ihren Partnerinnen und Kind vor der Marienkirche in Bad Frankenhausen.
Foto: Reinhold Helmig, Studentenverbindung Winfridia
Am Samstag wurde die Barbarossahöhle besucht sowie das Regionalmuseum. Beim Festabend im Thüringer Hof hielt Dr. Hahnemann vom Regionalmuseum einen Vortrag über die Geschichte des Technikums. Einen besonderen Bezug hat die Verbindung zur Marienkirche in Frankenhausen.
Zwei Elternpaare von damals jungen Studenten haben vor 1930 mitgeholfen, die Marienkirche zu bauen. Aus diesem Anlass segnete Pfarrer Johannes Preis eine Gedenktafel im Rahmen des Sonntagsgottesdienstes. Sie erinnert an die enge Verbindung der Kirchengemeinde und der Studentenverbindung. Der damalige Kaplan von Artern hielt im Physiksaal des Technikums den katholischen Gottesdienst. Er hat die katholischen Studenten zusammengeführt und war bei der Gründung entscheidend beteiligt.
Diakon Gerhard Kahl
Den Autor der obigen Zeilen hatte kn vorigen Samstag getroffen, als er beim Joggen am Botanischen Garten in Bad Frankenhausen vorbei kam und kn gerade die "Putzkolonne" vom Frankenhäuser Frauenchor fotografiert hatte.
Ihm war aufgefallen, das doch etliche Frankenhäuser auf den Beinen waren und die Stadt beim Frühjahrsputz schick machten. Auf dem Weg zum Thüringer Hof, wo er abgestiegen war, kam es zu einem interessanten Gespräch und er versprach, von dem Treffen zu berichten.
Vielen Dank, denn so erfuhr auch kn von dieser interessanten Geschichte der Stadt Bad Frankenhausen.


