Von der Wiege bis zur Bahre
Nachhaltiges Bauen liegt im Trend
Donnerstag, 05. Mai 2016, 09:28 Uhr
Der Begriff Nachhaltigkeit ist heute in aller Munde - kaum jemand aber weiß, was man konkret darunter versteht und welche Kriterien etwa beim nachhaltigen Bauen erfüllt sein müssen...
"Nachhaltigkeit heißt, dass bereits in der Planungsphase auf soziokulturelle Einflüsse, die Steigerung der ökonomischen Potentiale und auf das Ökosystem geachtet werden muss - also auf die komplette Ökobilanz", so Martin Schmidt, Bauen-Wohnen-Experte beim Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de.
Das Institut für Bauen und Umwelt (IBU) in Berlin etwa erstellt sogenannte Umwelt-Produktdeklarationen. Sie enthalten umfassende, international gültige und neutrale Informationen zu allen umweltrelevanten Eigenschaften eines Bauprodukts und bilden damit auch die Datengrundlage für die Nachhaltigkeitsbewertung von Gebäuden.
Den Kern der Deklaration bildet eine umfassende Ökobilanz. Darin werden sowohl Angaben zur technischen Leistungsfähigkeit eines Produktes gemacht als auch seine Umweltwirkungen berechnet - und zwar von der Wiege bis zur Bahre, von der Rohstoffgewinnung über Transport, Herstellung und Nutzungsdauer bis hin zum Recycling.
Bei einer Bodenplatte oder beim Gründach etwa sollte auf Dämmstoffe aus Extruderschaum (XPS) zurückgegriffen werden. Das scheint auf den ersten Blick ein Kompromiss im Hinblick auf nachhaltiges Bauen zu sein - tatsächlich aber muss das Material den Vergleich mit Naturdämmstoffen nicht scheuen. Es besteht zu fast 98 Prozent aus Luft, nur die restlichen zwei Prozent sind aus erdölbasiertem Kunststoff. Unter www.xps-waermedaemmung.de gibt es viele weitere Informationen zu diesem Material.
Durch die lange Lebensdauer und hohe Wärmedämmeigenschaft spart es im Laufe des Produktlebens weit mehr als das 200-fache dessen an Energie ein, was zu seiner Herstellung benötigt wird. Schon nach einem Jahr hat sich Extruderschaum energetisch amortisiert. Und nach Ende seines Produktlebens wird er in einer Hausmüllanlage zur Energiegewinnung thermisch verwertet.
Wegen den besonderen bauphysikalischen Anforderungen haben auch nur einige wenige Dämmstoffe eine bauaufsichtliche Zulassung für den Einsatz in diesen Bereichen, zu diesen Dämmstoffen gehört beispielsweise Extruderschaum (XPS). Damit ist eine konstante Wärmedämmung sowohl bei normaler Bodenfeuchte als auch bei größerem Wassereinfluss gegeben. Mehr Informationen zu diesem Dämmstoff gibt es unter www.xps-waermedaemmung.de.
Autor: red"Nachhaltigkeit heißt, dass bereits in der Planungsphase auf soziokulturelle Einflüsse, die Steigerung der ökonomischen Potentiale und auf das Ökosystem geachtet werden muss - also auf die komplette Ökobilanz", so Martin Schmidt, Bauen-Wohnen-Experte beim Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de.
Das Institut für Bauen und Umwelt (IBU) in Berlin etwa erstellt sogenannte Umwelt-Produktdeklarationen. Sie enthalten umfassende, international gültige und neutrale Informationen zu allen umweltrelevanten Eigenschaften eines Bauprodukts und bilden damit auch die Datengrundlage für die Nachhaltigkeitsbewertung von Gebäuden.
Den Kern der Deklaration bildet eine umfassende Ökobilanz. Darin werden sowohl Angaben zur technischen Leistungsfähigkeit eines Produktes gemacht als auch seine Umweltwirkungen berechnet - und zwar von der Wiege bis zur Bahre, von der Rohstoffgewinnung über Transport, Herstellung und Nutzungsdauer bis hin zum Recycling.
Bei einer Bodenplatte oder beim Gründach etwa sollte auf Dämmstoffe aus Extruderschaum (XPS) zurückgegriffen werden. Das scheint auf den ersten Blick ein Kompromiss im Hinblick auf nachhaltiges Bauen zu sein - tatsächlich aber muss das Material den Vergleich mit Naturdämmstoffen nicht scheuen. Es besteht zu fast 98 Prozent aus Luft, nur die restlichen zwei Prozent sind aus erdölbasiertem Kunststoff. Unter www.xps-waermedaemmung.de gibt es viele weitere Informationen zu diesem Material.
Durch die lange Lebensdauer und hohe Wärmedämmeigenschaft spart es im Laufe des Produktlebens weit mehr als das 200-fache dessen an Energie ein, was zu seiner Herstellung benötigt wird. Schon nach einem Jahr hat sich Extruderschaum energetisch amortisiert. Und nach Ende seines Produktlebens wird er in einer Hausmüllanlage zur Energiegewinnung thermisch verwertet.
Daten & Fakten
In bestimmten Bereichen können Materialien wie Holz oder Zellulose nicht zur Dämmung verwendet werden, da dort erhöhte Anforderungen an den Brandschutz oder an die Druckfestigkeit und das Feuchteverhalten von Materialien im Bodenbereich bestehen.Wegen den besonderen bauphysikalischen Anforderungen haben auch nur einige wenige Dämmstoffe eine bauaufsichtliche Zulassung für den Einsatz in diesen Bereichen, zu diesen Dämmstoffen gehört beispielsweise Extruderschaum (XPS). Damit ist eine konstante Wärmedämmung sowohl bei normaler Bodenfeuchte als auch bei größerem Wassereinfluss gegeben. Mehr Informationen zu diesem Dämmstoff gibt es unter www.xps-waermedaemmung.de.
