Neues aus Bad Frankenhausen
10 Jahre Orgelverein gefeiert
Dienstag, 10. Mai 2016, 15:34 Uhr
Die Konzertsaison in der Unterkirche hat begonnen. Dazu erreichte kn aus Bad Frankenhausen dieser Bericht von Peter Zimmer...
Ende April fand in der noch kühlen Unterkirche in Bad Frankenhausen das 1. Konzert der 43. Frankenhäuser Sommermusiken statt. Es war etwas ganz besonderes: erstmals spielten zwei Kantorinnen der Frankenhäuser Musikszene. Laura Schildmann als amtierende Kantorin (seit 2010) und Angelika Lohse (geb. Credé / Kantorin an der Unterkirche von 2006 bis 2008) spielten an zwei Orgeln, aber auch an einer Orgel 4-händig und 4-füßig.
Wer an diesem Abend einen günstigen Logenplatz hatte, konnte besonders bei den 4-füßigen Stücken das virtuose Spiel der Füße beobachten – an der Großen Strobel Orgel wäre dies nicht möglich gewesen. Da von der Großen Strobel Orgel nur noch der Prospekt und die Blasebälge vorhanden sind, konnte aber das Konzert trotzdem möglich werden durch das Strobel’sche Orgelpositiv und die elektronische Orgel (mit Pedal versehen), die die Oldislebener Kirchgemeinde zur Verfügung stellte.
Den ersten Teil des Konzertes gestalteten die Organisten an den beiden Orgel mit Werken von Krebs, Pachelbel, Bach und Hesse. Nur durch Blickkontakte der beiden wurde das Zusammenspiel ohne Fehler bewältigt. Im zweiten Teil des Konzertes mussten sich beide Kantorinnen auf der nicht gerade großen Orgelbank den Platz teilen. Es erklangen Werke von Graap, Höpner und Händel (Halleluja aus dem Messias). Es war für die Zuhören nicht nur ein Hörvergnügen, sondern man konnte bewundernd sehen, wie sich die 4 Hände und die 4 Füße über die Tasten bewegten ohne sich gegenseitig in die Quere zu kommen. Etwa 100 Besucher waren über dieses Auftaktkonzert begeistert.
Verbunden mit diesem Konzert wurde das 10-jährige Bestehen des Vereins der Orgelfreunde der Großen Strobel Orgel gefeiert. In ihren Begrüßungsworten dankten Laura Schildmann und Ulrich Schreiber (als Vorsitzender) allen Mitstreitern und Sponsoren, die es ermöglicht haben, dass eine Sanierung der Großen Strobel Orgel möglich wird. Wenn auch der Verein erst 10 Jahre besteht, so hat er doch mit seinem Vorstand und vielen ehrenamtliche Mitstreitern in dieser Zeit durch viele Aktivitäten (u.a. Orgellauf) es geschafft, die notwendigen Gelder für den Ausbau zu besorgen. Natürlich ist es damit nicht getan.
Um die Eigenmittel für die weiteren Arbeiten (Sanierung in der Orgelbaufirma Eule Bautzen und Wiedereinbau) aufzubringen, sind weitere Aktionen notwendig und viele Sponsoren – ob groß oder klein – erwünscht. In der nach dem Konzert stattfindenden gemütlichen Mitgliederversammlung mit Gästen wurde Rückschau gehalten. Auch der Magen kam nicht zu kurz – es wurde das von Superintendent Bálint kreierte Strobelmenü serviert, welches vom Restaurant Schütze wieder gekonnt gefertigt wurde (ist es doch in der Herstellung etwas aufwendiger als normale Hausmannskost).
Inzwischen kann man das Rezept (vom Ehepaar Bálint in wohlgesetzte Worte gefasst und damit auch leicht nachzukochen) in gedruckter Form käuflich für 3 € erwerben – der Betrag gilt als Spende für die Große Strobel Orgel.
PS: Nach dem Konzert wurde Frau Hannelore Zimmer für 40 Jahre Blumenschmuck in der Unterkirche gewürdigt.
Peter Zimmer
Bad Frankenhausen
Autor: khhEnde April fand in der noch kühlen Unterkirche in Bad Frankenhausen das 1. Konzert der 43. Frankenhäuser Sommermusiken statt. Es war etwas ganz besonderes: erstmals spielten zwei Kantorinnen der Frankenhäuser Musikszene. Laura Schildmann als amtierende Kantorin (seit 2010) und Angelika Lohse (geb. Credé / Kantorin an der Unterkirche von 2006 bis 2008) spielten an zwei Orgeln, aber auch an einer Orgel 4-händig und 4-füßig.
Wer an diesem Abend einen günstigen Logenplatz hatte, konnte besonders bei den 4-füßigen Stücken das virtuose Spiel der Füße beobachten – an der Großen Strobel Orgel wäre dies nicht möglich gewesen. Da von der Großen Strobel Orgel nur noch der Prospekt und die Blasebälge vorhanden sind, konnte aber das Konzert trotzdem möglich werden durch das Strobel’sche Orgelpositiv und die elektronische Orgel (mit Pedal versehen), die die Oldislebener Kirchgemeinde zur Verfügung stellte.
Den ersten Teil des Konzertes gestalteten die Organisten an den beiden Orgel mit Werken von Krebs, Pachelbel, Bach und Hesse. Nur durch Blickkontakte der beiden wurde das Zusammenspiel ohne Fehler bewältigt. Im zweiten Teil des Konzertes mussten sich beide Kantorinnen auf der nicht gerade großen Orgelbank den Platz teilen. Es erklangen Werke von Graap, Höpner und Händel (Halleluja aus dem Messias). Es war für die Zuhören nicht nur ein Hörvergnügen, sondern man konnte bewundernd sehen, wie sich die 4 Hände und die 4 Füße über die Tasten bewegten ohne sich gegenseitig in die Quere zu kommen. Etwa 100 Besucher waren über dieses Auftaktkonzert begeistert.
Verbunden mit diesem Konzert wurde das 10-jährige Bestehen des Vereins der Orgelfreunde der Großen Strobel Orgel gefeiert. In ihren Begrüßungsworten dankten Laura Schildmann und Ulrich Schreiber (als Vorsitzender) allen Mitstreitern und Sponsoren, die es ermöglicht haben, dass eine Sanierung der Großen Strobel Orgel möglich wird. Wenn auch der Verein erst 10 Jahre besteht, so hat er doch mit seinem Vorstand und vielen ehrenamtliche Mitstreitern in dieser Zeit durch viele Aktivitäten (u.a. Orgellauf) es geschafft, die notwendigen Gelder für den Ausbau zu besorgen. Natürlich ist es damit nicht getan.
Um die Eigenmittel für die weiteren Arbeiten (Sanierung in der Orgelbaufirma Eule Bautzen und Wiedereinbau) aufzubringen, sind weitere Aktionen notwendig und viele Sponsoren – ob groß oder klein – erwünscht. In der nach dem Konzert stattfindenden gemütlichen Mitgliederversammlung mit Gästen wurde Rückschau gehalten. Auch der Magen kam nicht zu kurz – es wurde das von Superintendent Bálint kreierte Strobelmenü serviert, welches vom Restaurant Schütze wieder gekonnt gefertigt wurde (ist es doch in der Herstellung etwas aufwendiger als normale Hausmannskost).
Inzwischen kann man das Rezept (vom Ehepaar Bálint in wohlgesetzte Worte gefasst und damit auch leicht nachzukochen) in gedruckter Form käuflich für 3 € erwerben – der Betrag gilt als Spende für die Große Strobel Orgel.
PS: Nach dem Konzert wurde Frau Hannelore Zimmer für 40 Jahre Blumenschmuck in der Unterkirche gewürdigt.
Peter Zimmer
Bad Frankenhausen




