Meldungen aus dem Landratsamt
Landratsamt unter die Lupe genommen
Donnerstag, 12. Mai 2016, 11:32 Uhr
Im Kreisausschuss gab es gestern eine Präsentation der Organisationsüberprüfung der Hochschule Nordhausen des Landratsamts. Schließung der Außenstelle Artern keine Option...
Bei der Untersuchung der Hochschule Nordhausen waren rund ein Drittel der Verwaltung des Landratsamtes unter dem Gesichtspunkt der Ermittlung der Effektivität unter die Lupe genommen worden.
Mehreren Folien wurden die Vorschläge der Hochschule dargestellt, siehe Bildergalerie.
Schon beim ersten Punkt, dem Leitbild gab es das erste Problem. Hier warf Landrätin Antje Hochwind (SPD) ein, dass dieser Punkt erst Sinn macht, wenn feststeht, wie die eventuelle Gebietsreform sich auswirken wird.
Der Vorschlag der Hochschule langfristig über die Schließung der Außenstelle des Landrastamtes in Artern nachzudenken, wurde von der Landrätin klar verworfen. Wir wollen diesen Standort erhalten. Was in Frage käme, den Standort innerhalb von Artern zu ändern, um langfristig Miete zu sparen. Aber auch hier zu gibt es zurzeit keine Überlegungen.
Der Vorschlag, eine Arztstelle zu schaffen, scheiterte schon längere Zeit, weil es keine geeigneten Bewerber gibt.
Der Vorschlag, die Zusammenarbeit landkreisübergreifend auszubauen, wird schon lange realisiert. Dazu gibt es Kooperationsvereinbarungen mit dem Landkreis Nordhausen, so beim Rechnungswesen, der Bauverwaltung. der Fischereiverwaltung und des Jugendamtes.
Von der Verwaltung kam der Vorschlag, keine weiteren Untersuchungen zu starten, bevor nicht klar ist, wie es mit der Gebietsreform weiter geht.
In der Diskussion stellte Jens Krautwurst (CDU) fest, Auftrag ist erfüllt. Die CDU-Fraktion hatte diese Untersuchung gefordert. Für die eingesetzten Mittel der Untersuchung sei ein adäquates Ergebnis herausgekommen.
Krautwurst sagte, diese Bereiche sollten näher untersucht werden:
- Kosten- und Leistungsrechnung
Das sollte amtsübergreifend untersucht werden.
- Leistungsorientierte Bezahlung
Es besten wohl ein Mangel an Verständnis bei den Führungskräften.
- Personalpolitik
Dem Vorschlag der Fachhochschule sollte gefolgt werden, mehr auf Akademiker zu setzen und so Einsparungen beim Personal zu realisieren. Als Beispiel nannte er das Rechnungsprüfungsamt.
Nicht ganz so rosig sah es der Fraktionsführer der SPD, Matthias Strejc nicht. Er hätte sich mehr konkretere Vorschläge erwartet. Wir wissen, dass wir in einigen Bereichen zu viele und in anderen Bereich zu wenige Stellen haben.
Viel schlauer, so Strejc sind wir durch die Studie nicht geworden. Seine Forderung, keine weiteren Mittel um die restlichen zwei Drittel des Amtes zu untersuchen.
Interessant: Wie die Landrätin verkündete, sind bei ihr zwei Arbeitsüberlastungsanzeigen eingegangen.
Zum Vorschlag, abzuwarten, was das Vorschaltgesetz zur Gebietsreform bringen wird, wurde nicht widersprochen.
Ein Abstimmung war nicht vorgesehen.
Autor: khhBei der Untersuchung der Hochschule Nordhausen waren rund ein Drittel der Verwaltung des Landratsamtes unter dem Gesichtspunkt der Ermittlung der Effektivität unter die Lupe genommen worden.
Mehreren Folien wurden die Vorschläge der Hochschule dargestellt, siehe Bildergalerie.
Schon beim ersten Punkt, dem Leitbild gab es das erste Problem. Hier warf Landrätin Antje Hochwind (SPD) ein, dass dieser Punkt erst Sinn macht, wenn feststeht, wie die eventuelle Gebietsreform sich auswirken wird.
Der Vorschlag der Hochschule langfristig über die Schließung der Außenstelle des Landrastamtes in Artern nachzudenken, wurde von der Landrätin klar verworfen. Wir wollen diesen Standort erhalten. Was in Frage käme, den Standort innerhalb von Artern zu ändern, um langfristig Miete zu sparen. Aber auch hier zu gibt es zurzeit keine Überlegungen.
Der Vorschlag, eine Arztstelle zu schaffen, scheiterte schon längere Zeit, weil es keine geeigneten Bewerber gibt.
Der Vorschlag, die Zusammenarbeit landkreisübergreifend auszubauen, wird schon lange realisiert. Dazu gibt es Kooperationsvereinbarungen mit dem Landkreis Nordhausen, so beim Rechnungswesen, der Bauverwaltung. der Fischereiverwaltung und des Jugendamtes.
Von der Verwaltung kam der Vorschlag, keine weiteren Untersuchungen zu starten, bevor nicht klar ist, wie es mit der Gebietsreform weiter geht.
In der Diskussion stellte Jens Krautwurst (CDU) fest, Auftrag ist erfüllt. Die CDU-Fraktion hatte diese Untersuchung gefordert. Für die eingesetzten Mittel der Untersuchung sei ein adäquates Ergebnis herausgekommen.
Krautwurst sagte, diese Bereiche sollten näher untersucht werden:
- Kosten- und Leistungsrechnung
Das sollte amtsübergreifend untersucht werden.
- Leistungsorientierte Bezahlung
Es besten wohl ein Mangel an Verständnis bei den Führungskräften.
- Personalpolitik
Dem Vorschlag der Fachhochschule sollte gefolgt werden, mehr auf Akademiker zu setzen und so Einsparungen beim Personal zu realisieren. Als Beispiel nannte er das Rechnungsprüfungsamt.
Nicht ganz so rosig sah es der Fraktionsführer der SPD, Matthias Strejc nicht. Er hätte sich mehr konkretere Vorschläge erwartet. Wir wissen, dass wir in einigen Bereichen zu viele und in anderen Bereich zu wenige Stellen haben.
Viel schlauer, so Strejc sind wir durch die Studie nicht geworden. Seine Forderung, keine weiteren Mittel um die restlichen zwei Drittel des Amtes zu untersuchen.
Interessant: Wie die Landrätin verkündete, sind bei ihr zwei Arbeitsüberlastungsanzeigen eingegangen.
Zum Vorschlag, abzuwarten, was das Vorschaltgesetz zur Gebietsreform bringen wird, wurde nicht widersprochen.
Ein Abstimmung war nicht vorgesehen.






