Kulturszene aktuell
Mit beeindruckenden Trompeten-Solo
Donnerstag, 19. Mai 2016, 00:35 Uhr
Gestern fand im Achteckhaus von Schloss Sondershausen bereits das 2. Loh-Konzert statt...
Nach dem es die letzten Tage recht frisch um nicht zu sagen ungemütlich kalt war, gestaltete sich heute am Abend das Wetter schon freundlicher und wärmer, gute Voraussetzungen für einen leichten, unterhaltsamen Konzertabend. Und den bot gestern das Loh-Orchester unter der musikalischen Leitung von Markus L. Frank in seinem 2. Loh-Konzert im Achteckhaus ein.
Wenn es in der Vorschau hieß, die Konzertfreunde erwartet ab 20 Uhr ein rundum erfrischendes, klassisches musikalisches Programm mit Musik von Mozart, Haydn, Beethoven und dessen Zeitgenossen Joseph Woelfl, so traf das auch voll zu. Es erklang zuerst die Sinfonie G-Dur KV 129 von Mozart, die dieser mit erst 16 Jahren komponierte. Es war ein gelungener Auftakt und das Publikum dankte mit viel Beifall.
Anschließend stand Joseph Haydns Trompetenkonzert, eines der meistgespielten Werke für dieses Instrument, auf dem Programm. Haydn komponierte es für den Trompeter Anton Weidinger, der die Klappentrompete erfunden hatte. Damit erschlossen sich ganz neue Möglichkeiten auf diesem Instrument, vor allem, was den Tonumfang betraf. Und Haydn schöpfte diese in seinem glanzvollen Konzert voll und ganz aus.
Im Loh-Konzert spielte Ralf Glitscher den Trompeten-Part und das sehr eindrucksvoll und virtuos. Bei kn war die Neugier geweckt, wer Ralf Glitscher ist, der seit 2002 Solo-Trompeter des Loh-Orchesters ist. Und auch der Werdegang überraschte kn, den er auf der Webseite des Lohorchesters fand:
"Ralf Glitscher studierte zunächst Informatik in Dresden, schloss jedoch später an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy Leipzig ein Studium der Orchestermusik und Musikpädagogik an. Im Alter von 9 Jahren hatte Ralf Glitscher mit dem Trompetenspiel begonnen und war 1986 Preisträger des Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerbs für Kinder und Jugendliche.
Seit der Spielzeit 2002/2003 ist Ralf Glitscher 1. Solo-Trompeter im Loh-Orchester Sondershausen. Neben seiner Orchestertätigkeit ist er als Mitbegründer, musikalischer Leiter und Arrangeur des Kammermusikensembles Blechbläserquartett Dresden mit diesem deutschlandweit unterwegs. Darüber hinaus führten ihn solistische Verpflichtungen quer durch Deutschland, in die Schweiz und die USA. Seine Erfahrungen gibt Ralf Glitscher an Kinder und Jugendliche im Rahmen verschiedener Lehrtätigkeiten im In- und Ausland weiter."
Beethovens 1. Leonoren-Ouvertüre schlug dann im weiteren Teil dramatische Töne an. Und Joseph Woelfls quirlige und an Überraschungen reiche Sinfonie C-Dur op. 41 schloss den Abend mit reichlich Pauken und Trompeten ab.
Die zahlreichen Besucher, auch wenn das Konzert nicht ausverkauft war, konnten auf ein sehr hörenswertes Konzert zurückblicken und sparten nicht mit Beifall.
Autor: khhNach dem es die letzten Tage recht frisch um nicht zu sagen ungemütlich kalt war, gestaltete sich heute am Abend das Wetter schon freundlicher und wärmer, gute Voraussetzungen für einen leichten, unterhaltsamen Konzertabend. Und den bot gestern das Loh-Orchester unter der musikalischen Leitung von Markus L. Frank in seinem 2. Loh-Konzert im Achteckhaus ein.
Wenn es in der Vorschau hieß, die Konzertfreunde erwartet ab 20 Uhr ein rundum erfrischendes, klassisches musikalisches Programm mit Musik von Mozart, Haydn, Beethoven und dessen Zeitgenossen Joseph Woelfl, so traf das auch voll zu. Es erklang zuerst die Sinfonie G-Dur KV 129 von Mozart, die dieser mit erst 16 Jahren komponierte. Es war ein gelungener Auftakt und das Publikum dankte mit viel Beifall.
Anschließend stand Joseph Haydns Trompetenkonzert, eines der meistgespielten Werke für dieses Instrument, auf dem Programm. Haydn komponierte es für den Trompeter Anton Weidinger, der die Klappentrompete erfunden hatte. Damit erschlossen sich ganz neue Möglichkeiten auf diesem Instrument, vor allem, was den Tonumfang betraf. Und Haydn schöpfte diese in seinem glanzvollen Konzert voll und ganz aus.
Im Loh-Konzert spielte Ralf Glitscher den Trompeten-Part und das sehr eindrucksvoll und virtuos. Bei kn war die Neugier geweckt, wer Ralf Glitscher ist, der seit 2002 Solo-Trompeter des Loh-Orchesters ist. Und auch der Werdegang überraschte kn, den er auf der Webseite des Lohorchesters fand:
"Ralf Glitscher studierte zunächst Informatik in Dresden, schloss jedoch später an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy Leipzig ein Studium der Orchestermusik und Musikpädagogik an. Im Alter von 9 Jahren hatte Ralf Glitscher mit dem Trompetenspiel begonnen und war 1986 Preisträger des Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerbs für Kinder und Jugendliche.
Seit der Spielzeit 2002/2003 ist Ralf Glitscher 1. Solo-Trompeter im Loh-Orchester Sondershausen. Neben seiner Orchestertätigkeit ist er als Mitbegründer, musikalischer Leiter und Arrangeur des Kammermusikensembles Blechbläserquartett Dresden mit diesem deutschlandweit unterwegs. Darüber hinaus führten ihn solistische Verpflichtungen quer durch Deutschland, in die Schweiz und die USA. Seine Erfahrungen gibt Ralf Glitscher an Kinder und Jugendliche im Rahmen verschiedener Lehrtätigkeiten im In- und Ausland weiter."
Beethovens 1. Leonoren-Ouvertüre schlug dann im weiteren Teil dramatische Töne an. Und Joseph Woelfls quirlige und an Überraschungen reiche Sinfonie C-Dur op. 41 schloss den Abend mit reichlich Pauken und Trompeten ab.
Die zahlreichen Besucher, auch wenn das Konzert nicht ausverkauft war, konnten auf ein sehr hörenswertes Konzert zurückblicken und sparten nicht mit Beifall.

















