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Green Mülling

Montag, 23. Mai 2016, 12:53 Uhr
Ein Leserbrief beschäftigt sich mit dem Müllproblem vor Kaufhallen in Bad Frankenhausen...

In fünf Jahren wird es keine klassischen Discounter mehr geben, meint der REWE-Chef. Einkaufen wird mehr und mehr ein Erlebnis. „Der Supermarkt der Zukunft ist weniger ein Laden als vielmehr ein Ort der Begegnung. Wir müssen Erlebnisse schaffen und auch Verzehrmöglichkeiten, damit die Besucher nicht mehr nur Kunden sind, sondern Gäste", so der Ausblick weg vom Wühltisch.

So ändern sich die Zeiten. Früher ging es nur um Brot und Wasser. Heute wird Mensch, Obst und Gemüse berieselt. Der klassische Einkaufszettel spielt bei solchen Events keine Rolle mehr.

Green Mülling (Foto: Andreas Zeidler) Green Mülling (Foto: Andreas Zeidler) Früher war wirklich alles anders. Der Kaufmann schloss seinen Laden und nahm Besen und Kehrschaufel, um vor der eigenen Tür zu kehren. Das war auch zu Zeiten von HO und Konsum so. Heute dagegen, im Zeitalter des Überangebotes, bleibt der Dreck vor der Tür. Besonders ist dann der Sonntag an der geschlossenen Ladentür ein Ort der Begegnung mit dem Müll. Man möchte dem REWE-Chef zurufen, „wenn’s voll ist, läuft’s über!“

Der Fliederfestsonntag in Bad Frankenhausen zeigte wie an allen Sonntagen davor, was ein voller Papierkorb zu bieten hat. Auch vor dem neuen NETTO-Markt in Bad Frankenhausen, war mehr Schein als Sein. Gut, wenn der Müll sich dann gleichmäßig in der Stadt verteilt und den neuen Zeitgeist aus der Flasche lässt.

Andreas Zeidler
Bad Frankenhausen
Anmerkung der Redaktion:
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Autor: khh

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