Aus dem Vereinsleben
Thüringen-Rundreise an einem sonnigen Apriltag
Dienstag, 31. Mai 2016, 15:33 Uhr
Der Bund der Heimatvertriebenen e.V. - Regionalverband Artern, organisierte für Mitglieder ein Rundreise durch Thüringen...
Die Abfahrt erfolgte in den Morgenstunden vom jeweiligen Heimatort mit dem Ziel, das Meeresaquarium Zella-Mehlis zu besuchen.
Von Erfurt aus sind wir in Richtung Gotha mit einem Blick auf Schloss Friedensstein durch unsere schöne thüringer Landschaft bis Zella-Mehlis gefahren. Dort besichtigen wir das Meeresaquarium mit der farbenprächtigen Unterwasserwelt und bizarrer Schönheiten von Seeanemonen und Korallen, einzigartigen Fischen und lebenden Steinen sowie das beeindruckende Krokodilgehege. Anschließend haben wir unseren Hunger im hauseigenen Restaurant gestillt.
Nach der ausgiebigen Mittagspause führte unsere Fahrt zu Herbert Reuß nach Gräfenroda in die bekannte Schau-Glas-Werkstatt. Dort bekamen wir es überraschend mit einem feurigen Humor eines Mannes zu tun, nach dem sogar eine Straße in Hamburg benannt wurde. Das ist die Herbertstraße. Immer gleichmäßig in eine Richtung ist zu drehen und die rechte Hand darf nicht in die Flamme geraten. Dann kann die geneigte Hausfrau am heimischen Gasherd einzigartiger Weise ihre Fuß losen Weingläser, Sektkelche und Schalen aus Glas mit dem Auftreiber prima reparieren. Ein Rumtreiber nutzt dazu leider gar nichts, war zu erfahren. Wer den heftigen Sprüchen nicht das letzte Wort entgegenzusetzen weiß, der wird mächtig Freude haben in Gräfenroda bei Reuß‘ Schaubude. Eine Fruchtfliegenfalle, eigens von ihm entwickelt, ist nicht zuletzt ein einzigartiges Mitbringsel.
Punkt halb Vier steuerte Busunternehmer Steffen Markus aus Heldrungen unsere Kaffee-Station in Arnstadt an; einem Stau auf der Autobahn wusste er kenntnisreich auszuweichen. Unsere teilweise gehbehinderten und älteren mitreisenden Heimatfreunde waren sichtlich froh, dass nahezu direkt am Café Meinel in der Rosenstraße der Ausstieg möglich war. Unsere Regionalvorsitzende Brigitte Pupowski hatte emsig telefoniert, um den Teilnehmern der Thüringen-Rundreise etwas Besonderes zu bieten: ein Café, wo noch selbst gebackener Kuchen gereicht wird und das dazu an einem Mittwoch geöffnet ist.
Zu einem formidablen Preis wurde auch hier was Gutes geboten und gern sind wir kurz nach fünf Uhr nicht losgegangen, um zur vereinbarten Zeit um halb sechs mit dem komfortablen Reisebus die Heimreise anzutreten.
Wir bedanken uns bei allen Mitwirkenden, die zum Gelingen dieses unvergesslichen Ausflugs beigetragen haben und dürfen mit großem Dank feststellen, dass die Gemeinsamkeit sehr gestärkt wurde und in anregenden Gesprächen unseren treuen Mitgliedern vermittelt werden konnte, wozu ihnen die Mitgliedschaft im Verein dient: damit die Heimatvertriebenen mit ihren Nöten jedoch auch mit ihrer Freude nicht alleine da stehen.
Ein solches Ereignis stärkt die Verbundenheit der Mitglieder zum Bund der Heimatvertriebenen e.V., Regionalverband Artern. Hier finden seit mehr als zwei Jahren auch die Heimatfreunde aus Sömmerda und Sondershausen eine neuen Anlaufpunkt.
Gabriele Heßner
Artern/Schönfeld
Autor: khhDie Abfahrt erfolgte in den Morgenstunden vom jeweiligen Heimatort mit dem Ziel, das Meeresaquarium Zella-Mehlis zu besuchen.
Von Erfurt aus sind wir in Richtung Gotha mit einem Blick auf Schloss Friedensstein durch unsere schöne thüringer Landschaft bis Zella-Mehlis gefahren. Dort besichtigen wir das Meeresaquarium mit der farbenprächtigen Unterwasserwelt und bizarrer Schönheiten von Seeanemonen und Korallen, einzigartigen Fischen und lebenden Steinen sowie das beeindruckende Krokodilgehege. Anschließend haben wir unseren Hunger im hauseigenen Restaurant gestillt.
Nach der ausgiebigen Mittagspause führte unsere Fahrt zu Herbert Reuß nach Gräfenroda in die bekannte Schau-Glas-Werkstatt. Dort bekamen wir es überraschend mit einem feurigen Humor eines Mannes zu tun, nach dem sogar eine Straße in Hamburg benannt wurde. Das ist die Herbertstraße. Immer gleichmäßig in eine Richtung ist zu drehen und die rechte Hand darf nicht in die Flamme geraten. Dann kann die geneigte Hausfrau am heimischen Gasherd einzigartiger Weise ihre Fuß losen Weingläser, Sektkelche und Schalen aus Glas mit dem Auftreiber prima reparieren. Ein Rumtreiber nutzt dazu leider gar nichts, war zu erfahren. Wer den heftigen Sprüchen nicht das letzte Wort entgegenzusetzen weiß, der wird mächtig Freude haben in Gräfenroda bei Reuß‘ Schaubude. Eine Fruchtfliegenfalle, eigens von ihm entwickelt, ist nicht zuletzt ein einzigartiges Mitbringsel.
Punkt halb Vier steuerte Busunternehmer Steffen Markus aus Heldrungen unsere Kaffee-Station in Arnstadt an; einem Stau auf der Autobahn wusste er kenntnisreich auszuweichen. Unsere teilweise gehbehinderten und älteren mitreisenden Heimatfreunde waren sichtlich froh, dass nahezu direkt am Café Meinel in der Rosenstraße der Ausstieg möglich war. Unsere Regionalvorsitzende Brigitte Pupowski hatte emsig telefoniert, um den Teilnehmern der Thüringen-Rundreise etwas Besonderes zu bieten: ein Café, wo noch selbst gebackener Kuchen gereicht wird und das dazu an einem Mittwoch geöffnet ist.
Zu einem formidablen Preis wurde auch hier was Gutes geboten und gern sind wir kurz nach fünf Uhr nicht losgegangen, um zur vereinbarten Zeit um halb sechs mit dem komfortablen Reisebus die Heimreise anzutreten.
Wir bedanken uns bei allen Mitwirkenden, die zum Gelingen dieses unvergesslichen Ausflugs beigetragen haben und dürfen mit großem Dank feststellen, dass die Gemeinsamkeit sehr gestärkt wurde und in anregenden Gesprächen unseren treuen Mitgliedern vermittelt werden konnte, wozu ihnen die Mitgliedschaft im Verein dient: damit die Heimatvertriebenen mit ihren Nöten jedoch auch mit ihrer Freude nicht alleine da stehen.
Ein solches Ereignis stärkt die Verbundenheit der Mitglieder zum Bund der Heimatvertriebenen e.V., Regionalverband Artern. Hier finden seit mehr als zwei Jahren auch die Heimatfreunde aus Sömmerda und Sondershausen eine neuen Anlaufpunkt.
Gabriele Heßner
Artern/Schönfeld



