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Stadtbus Sondershausen und mehr
Donnerstag, 09. Juni 2016, 00:15 Uhr
Bingo Spiel und Diskussionen zum Thema Stadtbus Sondershausen im WB 4, ging es heiß zu, nicht nur wegen der Wärme...
Die Senioren vom Wohnbezirk 4 trafen sich wieder planmäßig im Handwerkerstübchen.
Nach der Begrüßung durch Christa Groß und einigen organisatorischen Dingen ging es auch hier um das aktuell heiße Thema Stadtbus in Sondershausen. Diverse Beiträge dazu gab es ja bereits in den verschiedenen Medien zu lesen. Natürlich sind auch unsere Senioren besorgt und machen sich natürlich auch so ihre Gedanken. Die Fragen, wie komme ich dann zum Arzt, zu Behandlungen, einkaufen und auch die allgemeine Teilhabe am Leben in dieser Stadt und mit dieser Stadt und ihren Menschen und Angeboten wurden verschiedentlich erörtert. Kann ich dann noch zu den Treffen im WB 4 ins Handwerkerstübchen überhaupt hinkommen? Fahren da zeitnah noch Busse?
Aber auch der Zustand der Fußwege erregte teils die Gemüter. Schaut man sich die Gehwegseite auf der gleichen Seite wie die Gaststätte an, so wird der Weg dorthin schon für gesunde Menschen ohne Altersbeeinträchtigung, Seheinschränkung, Behinderung usw. gelinde gesagt abenteuerlich. Das Pflaster stammt noch aus tiefen DDR-Zeiten und hat gelinde gesagt die guten Zeiten längst hinter sich gelassen. Auch durch den notwendigen Winterdienst ist das Pflaster sicher nicht besser geworden. Unebenheiten, kaputte Betonsteine, lose und wackelige Steine oder auch Lücken, wo Steine bereits ganz fehlen sind der allgegenwärtige Anblick und Zustand.
Wer nicht mit dem Stadtbus bis zum Bahnhofsdreieck fährt könnte auch durch die Talstraße den Weg in die Gaststätte wählen. Der Gehweg in der Talstraße ist ja wesentlich besser ausgebaut und auch mit Stock oder Rollator viel besser zu befahren. Beschwerlicher und abenteuerlich wird es aber für die Senioren auf dem letzten Wegstück (Privatgrundstück) direkt vor dem Handwerkerstübchen. Offenbar gab es hier noch zu wenig Unfälle oder Verletzte bevor der Eigentümer da für ausreichend Verkehrssicherheit sorgt? Herr Haubner als Gaststättenwirt berichtete uns, dass er bereits auch privat schon diverse Ausbesserungen und Flickarbeiten ausgeführt habe, auch wenn das nicht sein Eigentum und seine Pflicht sei, aber ihm liegt die Gesundheit und das Wohl seiner Gäste natürlich besonders am Herzen.
Weitere Fragen, wie kommt man dann ins Bürgerbüro, Behörden und vieles mehr? Wie komme ich dann ins Loh zum Konzert oder zu den Schlossfestspielen? Taxi ist für viele als Dauer- oder Ersatzlösung keine bezahlbare Alternative.
Wir werden sehen, wie sich die Experten, Landratsamt und Stadt in den nächsten Wochen und Monaten äußern werden und wie bürgerfreundlich diese Stadt dann nicht nur für ihre älteren oder behinderten Bürger und auch für ihre Touristen und Gäste in Zukunft sein wird?!
Ein Schalk könnte sich fragen, was nützen uns dann noch Ausflugsziele, vielfältige kulturelle, touristische und andere Angebote und ein Tourismusverband der solche vermarktet, wenn man mit öffentlichen Verkehrsmitteln gar nicht mehr hin käme? Siehe Experimente mit dem eingeschränkten und stark ausgedünnten Busverkehr zum Possen im letzten Jahr, um nur ein Beispiel zu nennen.
Wird da dann eventuell die Kuh sprichwörtlich am falschen Ende angepackt und würde man mit Kürzungen und Sparmaßnahmen vielen Angeboten nicht den Hahn abdrehen und diese dann sprichwörtlich abwürgen? Oder werden Menschen und Gruppen von der Teilhabe ausgegrenzt, weil sie nicht mehr selbstbestimmt und selbstständig hingelangen und teilnehmen können?
Es wurden Schreiben von unseren Senioren unterschrieben, die viele dieser Sorgen und Fragen aufgreifen. Diese Schreiben werden unter anderem unserer Landrätin Frau Antje Hochwind übergeben, da das Landratsamt über die so genannte Kreisumlage den Stadtlinienverkehr in Sondershausen auch als Kreisstadt und touristisches Ziel mit finanziert.
Doch dann gab es schönere und positiv aufregendere Dinge für unsere Senioren. Bei Bingo-Spiel konnten sich die Gemüter wieder etwas beruhigen und den hoffentlich richtigen Zahlen auf dem Bingo Schein zuwenden. Zur Kaffeetafel hatte Frau Haubner extra für uns einen Erdbeerkuchen gebacken. Hmmm – was für ein Genuss und eine Gaumenfreude. Ein Sahnehäubchen noch als Topping drauf – die paar Kalorien fallen nicht ins Gewicht und wer kann bei solch leckerer Versuchung wirklich widerstehen?! Ich konnte es jedenfalls nicht und es mundete köstlich!
Wir danken Fam. Haubner vom Handwerkerstübchen für die gute Gastlichkeit und die gute Bewirtung und Betreuung an diesem Nachmittag.
Am 21. Juni fährt die Gruppe vom WB 4 auf den Possen. Abfahrt ist 13:30 Uhr, also bitte etwa 15 Minuten vorher auf dem Busbahnhof einfinden. Kaffeetafel auf dem Possen ist a la Carte vorbestellt.
Es sind momentan noch freie Plätze für die Possenfahrt verfügbar. Sie können sich bei Christa Groß, Tel. abends 700765, oder bei Thomas Leipold, Tel. 665400 (mit Anrufbeantworter) anmelden.
Thomas Leipold
WB 4 Sondershausen
Die Senioren vom Wohnbezirk 4 trafen sich wieder planmäßig im Handwerkerstübchen.
Nach der Begrüßung durch Christa Groß und einigen organisatorischen Dingen ging es auch hier um das aktuell heiße Thema Stadtbus in Sondershausen. Diverse Beiträge dazu gab es ja bereits in den verschiedenen Medien zu lesen. Natürlich sind auch unsere Senioren besorgt und machen sich natürlich auch so ihre Gedanken. Die Fragen, wie komme ich dann zum Arzt, zu Behandlungen, einkaufen und auch die allgemeine Teilhabe am Leben in dieser Stadt und mit dieser Stadt und ihren Menschen und Angeboten wurden verschiedentlich erörtert. Kann ich dann noch zu den Treffen im WB 4 ins Handwerkerstübchen überhaupt hinkommen? Fahren da zeitnah noch Busse?
Aber auch der Zustand der Fußwege erregte teils die Gemüter. Schaut man sich die Gehwegseite auf der gleichen Seite wie die Gaststätte an, so wird der Weg dorthin schon für gesunde Menschen ohne Altersbeeinträchtigung, Seheinschränkung, Behinderung usw. gelinde gesagt abenteuerlich. Das Pflaster stammt noch aus tiefen DDR-Zeiten und hat gelinde gesagt die guten Zeiten längst hinter sich gelassen. Auch durch den notwendigen Winterdienst ist das Pflaster sicher nicht besser geworden. Unebenheiten, kaputte Betonsteine, lose und wackelige Steine oder auch Lücken, wo Steine bereits ganz fehlen sind der allgegenwärtige Anblick und Zustand.
Wer nicht mit dem Stadtbus bis zum Bahnhofsdreieck fährt könnte auch durch die Talstraße den Weg in die Gaststätte wählen. Der Gehweg in der Talstraße ist ja wesentlich besser ausgebaut und auch mit Stock oder Rollator viel besser zu befahren. Beschwerlicher und abenteuerlich wird es aber für die Senioren auf dem letzten Wegstück (Privatgrundstück) direkt vor dem Handwerkerstübchen. Offenbar gab es hier noch zu wenig Unfälle oder Verletzte bevor der Eigentümer da für ausreichend Verkehrssicherheit sorgt? Herr Haubner als Gaststättenwirt berichtete uns, dass er bereits auch privat schon diverse Ausbesserungen und Flickarbeiten ausgeführt habe, auch wenn das nicht sein Eigentum und seine Pflicht sei, aber ihm liegt die Gesundheit und das Wohl seiner Gäste natürlich besonders am Herzen.
Weitere Fragen, wie kommt man dann ins Bürgerbüro, Behörden und vieles mehr? Wie komme ich dann ins Loh zum Konzert oder zu den Schlossfestspielen? Taxi ist für viele als Dauer- oder Ersatzlösung keine bezahlbare Alternative.
Wir werden sehen, wie sich die Experten, Landratsamt und Stadt in den nächsten Wochen und Monaten äußern werden und wie bürgerfreundlich diese Stadt dann nicht nur für ihre älteren oder behinderten Bürger und auch für ihre Touristen und Gäste in Zukunft sein wird?!
Ein Schalk könnte sich fragen, was nützen uns dann noch Ausflugsziele, vielfältige kulturelle, touristische und andere Angebote und ein Tourismusverband der solche vermarktet, wenn man mit öffentlichen Verkehrsmitteln gar nicht mehr hin käme? Siehe Experimente mit dem eingeschränkten und stark ausgedünnten Busverkehr zum Possen im letzten Jahr, um nur ein Beispiel zu nennen.
Wird da dann eventuell die Kuh sprichwörtlich am falschen Ende angepackt und würde man mit Kürzungen und Sparmaßnahmen vielen Angeboten nicht den Hahn abdrehen und diese dann sprichwörtlich abwürgen? Oder werden Menschen und Gruppen von der Teilhabe ausgegrenzt, weil sie nicht mehr selbstbestimmt und selbstständig hingelangen und teilnehmen können?
Es wurden Schreiben von unseren Senioren unterschrieben, die viele dieser Sorgen und Fragen aufgreifen. Diese Schreiben werden unter anderem unserer Landrätin Frau Antje Hochwind übergeben, da das Landratsamt über die so genannte Kreisumlage den Stadtlinienverkehr in Sondershausen auch als Kreisstadt und touristisches Ziel mit finanziert.
Doch dann gab es schönere und positiv aufregendere Dinge für unsere Senioren. Bei Bingo-Spiel konnten sich die Gemüter wieder etwas beruhigen und den hoffentlich richtigen Zahlen auf dem Bingo Schein zuwenden. Zur Kaffeetafel hatte Frau Haubner extra für uns einen Erdbeerkuchen gebacken. Hmmm – was für ein Genuss und eine Gaumenfreude. Ein Sahnehäubchen noch als Topping drauf – die paar Kalorien fallen nicht ins Gewicht und wer kann bei solch leckerer Versuchung wirklich widerstehen?! Ich konnte es jedenfalls nicht und es mundete köstlich!
Wir danken Fam. Haubner vom Handwerkerstübchen für die gute Gastlichkeit und die gute Bewirtung und Betreuung an diesem Nachmittag.
Am 21. Juni fährt die Gruppe vom WB 4 auf den Possen. Abfahrt ist 13:30 Uhr, also bitte etwa 15 Minuten vorher auf dem Busbahnhof einfinden. Kaffeetafel auf dem Possen ist a la Carte vorbestellt.
Es sind momentan noch freie Plätze für die Possenfahrt verfügbar. Sie können sich bei Christa Groß, Tel. abends 700765, oder bei Thomas Leipold, Tel. 665400 (mit Anrufbeantworter) anmelden.
Thomas Leipold
WB 4 Sondershausen
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: khhDie im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
