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Meldung aus der Wirtschaftswelt

ver.di zur Verwaltungs- und Gebietsreform

Mittwoch, 15. Juni 2016, 19:41 Uhr
Die Thüringer Verwaltungs- und Gebietsreform bedarf auch Betrachtung aus Sicht der Beschäftigten, so die Meldung vom ver.di-Landesbezirk Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen. Hier der Wortlaut...

Die Diskussion zur Funktional-, Kommunal- und Gebietsreform sind durchaus kontrovers diskutierte Themen in Thüringen. Es stellt sich die Frage, was macht wie Sinn, was nicht.

Auch den in den öffentlichen Verwaltungen und Strukturen von diesen Reformen betroffenen Beschäftigten und ihren betrieblichen und überbetrieblichen Interessenvertretungen ist es nicht egal, was hier wie passiert. Denn letztlich sind sie es, die diese Reformen nicht nur begleiten, sondern die auch unmittelbar und mit ganz unterschiedlichen Auswirkungen von diesen Reformen betroffen sein werden.

Die am 09. Juni 2016 im Innen- und Kommunalausschuss des Thüringer Landtages durchgeführte Anhörung zum „Vorschaltgesetz der Gebietsreform“ nimmt die Gewerkschaft ver.di zum Anlass, dem Thüringer Innenminister Herrn Poppenhäger, ein Positions- und Forderungspapier zu überreichen. Schwerpunktmäßig werden darin Erwartungen formuliert, die die Sicht der Beschäftigten in den öffentlichen Verwaltungen nicht aus dem Auge verliert.

Neben der Sicherung von Beschäftigung muss es auch um die Absicherung von tariflichen Leistungen bei Änderung von Strukturen gehen und natürlich auch darum, personalvertretungsrechtliche Strukturen und Handlungsmöglichkeiten sicher zu stellen.



ver.di fordert die Landesregierung Thüringen auf, gemeinsam mit den betroffenen Gewerkschaften entsprechende Überleitungsregelungen für die Beschäftigten zu vereinbaren. Gute Beispiele dafür gibt es in den benachbarten Bundesländern.
Autor: khh

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