Neues aus Bad Frankenhausen
Stadtrundgang zur Ausstellung
Freitag, 17. Juni 2016, 17:05 Uhr
Frankenhausen und Frankenhäuser im und nach dem Ersten Weltkrieg – eine Spurensuche in Bad Frankenhausen. Gehen Sie mit auf Entdeckungsreise
Dienstag, den 21. Juni, um 19.30 Uhr, Treffpunkt am Regionalmuseum, Dauer ca. 2 Stunden.
Unser Stadtrundgang nimmt Bezug zur neuen Sonderausstellung Dass es der letzte Krieg sein möge! – Die schwarzburg-rudolstädtische Unterherrschaft Frankenhausen im und nach dem Ersten Weltkrieg 1914 bis 1924 (kn berichtete bereits). Ausgehend vom ehemaligen Stadtschloss der Fürsten von Schwarzburg – Rudolstadt, dem damaligen administrativen Zentrum der Unterherrschaft Frankenhausen und heutigen Sitz des Regionalmuseums, starten wir eine Spurensuche durch die Kurstadt Bad Frankenhausen.
Die Auswirkungen dieses Krieges blieben nicht allein auf die frontnahen Gebiete Deutschlands bezogen, sondern waren vielmehr auch an der Heimatfront zu spüren. Aus der Kurstadt wurde in wenigen Wochen die Lazarettstadt Frankenhausen. Da das Bezirkskrankenhaus in der Stadt keinesfalls alle Verwundeten aufnehmen konnte, richteten Behörden und die neu begründete Ortsgruppe des Roten Kreuzes Hilfslazarette ein. Noch während des Krieges erhielten die Behörden der Unterherrschaft bzw. des Kreis Frankenhausen ein neues Amtsgebäude, dass, kaum dass der Krieg zu Ende war, wieder aufgegeben wurde.
Krankenschwestern, Pfleger vom Roten Kreuz und Verwundete im Garten von Lazarett Villa Therese in Frankenhausen Quelle: Regionalmuseum
Schon 1916 machte sich eine Lebensmittelknappheit bemerkbar, die zur Errichtung einer Volksküche mit wechselnden Standorten führte. Zahlreiche Einwohnerinnen und Einwohner engagierten sich ehrenamtlich als Ärzte, Krankenschwestern, Pflegerinnen und Pfleger und als Köchin und Koch. Noch bevor ein Friedensvertrag unterzeichnet war, gab es in Deutschland erhebliche Veränderungen. Die Novemberrevolution 1918 führte zur Abdankung der Fürsten und die Republik löste auch in Schwarzburg – Rudolstadt die Monarchie ab. Wo nahmen die Akteure dieser Umbruchzeit wie der Arbeiter- und Soldatenrat sein Quartier? Welche äußerlichen Veränderungen erfuhren Gebäude wie das Rathaus oder das ehemalige Landratsamt? Auf unserem abendlichen Rundgang, der wohl rund 2 Stunden in Anspruch nehmen wird, werden wir uns anhand örtlicher Gegebenheiten in der Stadt diesem Thema nähern.
"Weitere Infos unter: www.regionalmuseum-bfh.de
Ihr Museumsteam
Autor: khhDienstag, den 21. Juni, um 19.30 Uhr, Treffpunkt am Regionalmuseum, Dauer ca. 2 Stunden.
Unser Stadtrundgang nimmt Bezug zur neuen Sonderausstellung Dass es der letzte Krieg sein möge! – Die schwarzburg-rudolstädtische Unterherrschaft Frankenhausen im und nach dem Ersten Weltkrieg 1914 bis 1924 (kn berichtete bereits). Ausgehend vom ehemaligen Stadtschloss der Fürsten von Schwarzburg – Rudolstadt, dem damaligen administrativen Zentrum der Unterherrschaft Frankenhausen und heutigen Sitz des Regionalmuseums, starten wir eine Spurensuche durch die Kurstadt Bad Frankenhausen.
Die Auswirkungen dieses Krieges blieben nicht allein auf die frontnahen Gebiete Deutschlands bezogen, sondern waren vielmehr auch an der Heimatfront zu spüren. Aus der Kurstadt wurde in wenigen Wochen die Lazarettstadt Frankenhausen. Da das Bezirkskrankenhaus in der Stadt keinesfalls alle Verwundeten aufnehmen konnte, richteten Behörden und die neu begründete Ortsgruppe des Roten Kreuzes Hilfslazarette ein. Noch während des Krieges erhielten die Behörden der Unterherrschaft bzw. des Kreis Frankenhausen ein neues Amtsgebäude, dass, kaum dass der Krieg zu Ende war, wieder aufgegeben wurde.
Krankenschwestern, Pfleger vom Roten Kreuz und Verwundete im Garten von Lazarett Villa Therese in Frankenhausen Quelle: Regionalmuseum
Schon 1916 machte sich eine Lebensmittelknappheit bemerkbar, die zur Errichtung einer Volksküche mit wechselnden Standorten führte. Zahlreiche Einwohnerinnen und Einwohner engagierten sich ehrenamtlich als Ärzte, Krankenschwestern, Pflegerinnen und Pfleger und als Köchin und Koch. Noch bevor ein Friedensvertrag unterzeichnet war, gab es in Deutschland erhebliche Veränderungen. Die Novemberrevolution 1918 führte zur Abdankung der Fürsten und die Republik löste auch in Schwarzburg – Rudolstadt die Monarchie ab. Wo nahmen die Akteure dieser Umbruchzeit wie der Arbeiter- und Soldatenrat sein Quartier? Welche äußerlichen Veränderungen erfuhren Gebäude wie das Rathaus oder das ehemalige Landratsamt? Auf unserem abendlichen Rundgang, der wohl rund 2 Stunden in Anspruch nehmen wird, werden wir uns anhand örtlicher Gegebenheiten in der Stadt diesem Thema nähern.
"Weitere Infos unter: www.regionalmuseum-bfh.de
Ihr Museumsteam

