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Erfahrung sammeln auf Malta

Ab in den Süden

Donnerstag, 28. Juli 2016, 10:17 Uhr
Den Europa-Service Nordthüringen (ESN) führte es in der vergangenen Woche auf die Insel Malta. Aufgrund der englischen Amtssprache in Malta ist die Insel besonders interessant für Bildungsreisen, auch während der Berufsausbildung. Einige Nordthüringer kamen bereits in den Genuss, Berufserfahrung auf der Mittelmeerinsel zu sammeln...

Warum in die Ferne schweifen?  Weil man auch dort lernen kann... (Foto: Europa Service Nordthüringen) Warum in die Ferne schweifen? Weil man auch dort lernen kann... (Foto: Europa Service Nordthüringen)

Neben den letzten Vorbereitungen für den bevorstehenden Aufenthalt von Berufschullehrern aus Sondershausen, die in Malta einen Sprachkurs absolvieren werden, besuchten die Mitarbeiterinnen des ESN andere Partnereinrichtungen, Sprachschulen und Vermittlungsagenturen.

In Malta wurden bereits mehrere Mobilitätsprojekte mit Unternehmen, Bildungseinrichtungen und Sprachschulen erfolgreich abgeschlossen, berichtet Projektmanagerin Katerina Donovska. Tina S., Auszubildende an der Berufsschule in Sondershausen, Fachrichtung: FAMI (Fachangestellter für Medien- und Informationsdienste) verbachte vor kurzem zwei Wochen für ein berufsbezogenes Praktikum in der National Bibliothek in Malta. Nun konnte man sich selbst über die Bedingungen und Möglichkeiten Vorort informieren und überzeugen: die Praktikanten dürfen an einem großen Projekt zur Digitalisierung der ältesten Bücher Maltas mitarbeiten. Die ältesten Bestände der Bibliothek stammen aus dem 16. Jahrhundert und beinhalten wichtige Aufzeichnungen der Kreuzritter.

Ab in den Süden - auch auf Malta kann man für das (Berufs-)Leben lernen (Foto: Europa Service Nordthüringen) Ab in den Süden - auch auf Malta kann man für das (Berufs-)Leben lernen (Foto: Europa Service Nordthüringen)

In der Bibliothek sind gleichzeitig mehrere Praktikanten aus ganz Europa eingebunden und sorgen für einen interkulturellen und interessanten Austausch. Vor allem die Arbeit in internationalen Teams und der Erfahrungsaustausch über regionale und sprachliche Grenzen hinweg liefern wichtige fachliche und persönliche Erkenntnisse und interkulturelle Kompetenzen, erläutert Projektmanagerin Donovska und ergänzt, dass es für die Auszubildenden sowie auch für die Lehrer nach erfolgreichem Aufenthalt auch ein Zertifikat, den sogenannten Europass, gibt.

Der ESN berät nicht nur Interessierte, die im EU-Ausland praktische Erfahrungen sammeln möchten, sondern steht beispielsweise auch Unternehmen in Nordthüringen, die Mitarbeiter oder Auszubildende aus den Ländern der Europäischen Union aufnehmen möchten, unterstützend zur Seite. Wer mehr zu den Möglichkeiten einer Auslandsmobilität, europäischer Fachkräftegewinnung und Mitarbeiterintegration wissen oder bei europäischen Projekten mit EU-Förderprogrammen mitwirken möchte, erhält kostenfreie Unterstützung beim ESN (im Internet auf www.esn.bic-nordthueringen.de, auf www.facebook.com/ESN.BIC und telefonisch unter 03631 918200) im BIC Nordhausen. Der ESN wird durch den Freistaat Thüringen aus Mitteln des ESF gefördert.
Autor: red

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