Noch ein Blick in die Statistik
Stagnation bei Ausbildungsverträgen
Freitag, 05. August 2016, 10:36 Uhr
Im Jahr 2015 begannen 10 033 Jugendliche in Thüringen eine Ausbildung im Rahmen des dualen Systems. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 151 Personen bzw. 1,5 Prozent weniger als im Jahr 2014. Die Zahl der Auszubildenden mit Migrationshintergrund stieg hingegen stark an...
Die Zahl der Auszubildenden insgesamt sank auf 25 661 Personen am 31. Dezember 2015. Mit 1,7 Prozent weniger Lehrlingen als im Jahr zuvor ist das der niedrigste prozentuale Rückgang im Vorjahresvergleich in den letzten sechs Jahren.
Den prozentual größten rückläufigen Trend bei den Neuabschlüssen im Berufsbildungssektor konnte im Jahr 2015 für den Ausbildungsbereich Freie Berufe verzeichnet werden. Hier sank die Zahl der Neuabschlüsse um 9 Prozent von 479 auf 436. Am stabilsten blieb die Zahl der neuen Verträge im Bereich Handwerk, wo die Zahl von 2 400 auf 2 399 um lediglich 0,04 Prozent sank. Mit 6 393 Abschlüssen wurden im Bereich Industrie und Handel 1,36 Prozent weniger Neuverträge als im Jahr 2014 gemeldet. Einen Ausbildungsvertrag für einen landwirtschaftlichen Beruf unterschrieben 431 Menschen. 248 neue Auszubildende entschieden sich für den Öffentlichen Dienst und 126 für einen hauswirtschaftlichen Beruf.
Die meisten neuen Ausbildungsverträge wurden im Ausbildungsberuf Verkäufer/in (509) geschlossen. Dies ist gleichzeitig der am häufigsten gewählte Ausbildungsberuf bei den Frauen (329), gefolgt von Kauffrau für Büromanagement (299) und Kauffrau im Einzelhandel (263). Von den Männern wurden die meisten Neuabschlüsse in den Ausbildungsberufen Kraftfahrzeugmechatroniker (451), Elektroniker (262) und Mechatroniker (248) getätigt.
Insgesamt wurden 438 neue Ausbildungsverträge mit Männern und Frauen ausländischer Staatsangehörigkeit abgeschlossen. Im Vergleich zum Vorjahr stieg diese Zahl um 82,5 Prozent.
Autor: redDie Zahl der Auszubildenden insgesamt sank auf 25 661 Personen am 31. Dezember 2015. Mit 1,7 Prozent weniger Lehrlingen als im Jahr zuvor ist das der niedrigste prozentuale Rückgang im Vorjahresvergleich in den letzten sechs Jahren.
Den prozentual größten rückläufigen Trend bei den Neuabschlüssen im Berufsbildungssektor konnte im Jahr 2015 für den Ausbildungsbereich Freie Berufe verzeichnet werden. Hier sank die Zahl der Neuabschlüsse um 9 Prozent von 479 auf 436. Am stabilsten blieb die Zahl der neuen Verträge im Bereich Handwerk, wo die Zahl von 2 400 auf 2 399 um lediglich 0,04 Prozent sank. Mit 6 393 Abschlüssen wurden im Bereich Industrie und Handel 1,36 Prozent weniger Neuverträge als im Jahr 2014 gemeldet. Einen Ausbildungsvertrag für einen landwirtschaftlichen Beruf unterschrieben 431 Menschen. 248 neue Auszubildende entschieden sich für den Öffentlichen Dienst und 126 für einen hauswirtschaftlichen Beruf.
Die meisten neuen Ausbildungsverträge wurden im Ausbildungsberuf Verkäufer/in (509) geschlossen. Dies ist gleichzeitig der am häufigsten gewählte Ausbildungsberuf bei den Frauen (329), gefolgt von Kauffrau für Büromanagement (299) und Kauffrau im Einzelhandel (263). Von den Männern wurden die meisten Neuabschlüsse in den Ausbildungsberufen Kraftfahrzeugmechatroniker (451), Elektroniker (262) und Mechatroniker (248) getätigt.
Insgesamt wurden 438 neue Ausbildungsverträge mit Männern und Frauen ausländischer Staatsangehörigkeit abgeschlossen. Im Vergleich zum Vorjahr stieg diese Zahl um 82,5 Prozent.
