Tipps der Thüringer Polizei
Sicher in die Schule
Montag, 08. August 2016, 12:25 Uhr
In wenigen Tagen enden die Sommerferien und damit werden auch in diesem Jahr wieder hunderte Erstklässler auf den Straßen unterwegs sein. Egal ob sie zu Fuß, per Fahrrad, mit dem Schulbus oder öffentlichem Nahverkehrsmittel unterwegs sind, Gefahren lauern überall...
Die Thüringer Polizei Thüringen appelliert daher an die Vernunft aller Verkehrsteilnehmer. Jetzt heißt es, eine erhöhte Aufmerksamkeit und Vorsicht walten zu lassen. Vor allem gegenüber den Erstklässlern gilt in diesen Tagen eine ganz besondere Sorgfaltspflicht.
Straßenverkehr bedeutet Stress. Vor allem für Schulkinder, die alles andere im Kopf haben als Autos oder Ampeln. Für viele ABC-Schützen beginnt mit dem Eintritt in die Schule die aktive und regelmäßige Teilnahme am Straßenverkehr. Gerade für die ganz Kleinen müssen sich Eltern besonders viel Zeit nehmen um sie mit den Gefahren des täglichen Schulweges vertraut zu machen.
Schulkinder und besonders die Schulanfänger, haben noch kein ausgebildetes Gefahrenradar, können somit Geschwindigkeiten und weitere gefährliche Situationen noch nicht richtig einschätzen. Die Vorbereitung auf den Schulweg ist daher eine wichtige und verantwortungsvolle Aufgabe. Eltern sollten bereits frühzeitig beginnen den Schulweg mit ihren Kindern zu üben. Dabei gilt Sicherheit vor Schnelligkeit! Lieber ei-nen etwas längeren Weg trainieren, wenn dadurch Gefahrenstellen vermieden werden können.
Schulanfänger sollten ihren Schulweg möglichst zu Fuß zurücklegen. Die Nutzung des Fahrrades ist erst nach der schulischen Radfahrausbildung zu empfehlen. Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen, sollten darauf achten, dass das Kind in einem für die Größe geeigneten und vor allem geprüften Kindersitz bzw. mit einer entsprechenden Sitzunterlage transportiert wird. Dabei ist auch auf den konkreten Einbau und die Gurtführung zu achten.
Nicht nur Eltern, auch alle anderen Fahrzeugführer sollten zum Schulbeginn und in den Wochen danach ihren Fahrstil anpassen und besondere Rücksicht auf Schulkinder nehmen. Wie wichtig dieser Appell ist, zeigt ein Blick in die Thüringer Verkehrsunfallstatistik. Im Jahr 2015 verunglückten insgesamt 64 Schüler im Alter zwischen 6 bis unter 18 Jahren auf Thüringens Straßen, darunter eine Schülerin die bei einem Unfall tödlich verletzt wurde.
Um die Unfallzahlen möglichst noch weiter zu minimieren, werden mit Beginn des neuen Schuljahres wieder verstärkt Kontrollen im Bereich von Schulen und auf Schulwegen durch die Thüringer Polizei durchgeführt.
Autor: nnzDie Thüringer Polizei Thüringen appelliert daher an die Vernunft aller Verkehrsteilnehmer. Jetzt heißt es, eine erhöhte Aufmerksamkeit und Vorsicht walten zu lassen. Vor allem gegenüber den Erstklässlern gilt in diesen Tagen eine ganz besondere Sorgfaltspflicht.
Straßenverkehr bedeutet Stress. Vor allem für Schulkinder, die alles andere im Kopf haben als Autos oder Ampeln. Für viele ABC-Schützen beginnt mit dem Eintritt in die Schule die aktive und regelmäßige Teilnahme am Straßenverkehr. Gerade für die ganz Kleinen müssen sich Eltern besonders viel Zeit nehmen um sie mit den Gefahren des täglichen Schulweges vertraut zu machen.
Schulkinder und besonders die Schulanfänger, haben noch kein ausgebildetes Gefahrenradar, können somit Geschwindigkeiten und weitere gefährliche Situationen noch nicht richtig einschätzen. Die Vorbereitung auf den Schulweg ist daher eine wichtige und verantwortungsvolle Aufgabe. Eltern sollten bereits frühzeitig beginnen den Schulweg mit ihren Kindern zu üben. Dabei gilt Sicherheit vor Schnelligkeit! Lieber ei-nen etwas längeren Weg trainieren, wenn dadurch Gefahrenstellen vermieden werden können.
Schulanfänger sollten ihren Schulweg möglichst zu Fuß zurücklegen. Die Nutzung des Fahrrades ist erst nach der schulischen Radfahrausbildung zu empfehlen. Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen, sollten darauf achten, dass das Kind in einem für die Größe geeigneten und vor allem geprüften Kindersitz bzw. mit einer entsprechenden Sitzunterlage transportiert wird. Dabei ist auch auf den konkreten Einbau und die Gurtführung zu achten.
Nicht nur Eltern, auch alle anderen Fahrzeugführer sollten zum Schulbeginn und in den Wochen danach ihren Fahrstil anpassen und besondere Rücksicht auf Schulkinder nehmen. Wie wichtig dieser Appell ist, zeigt ein Blick in die Thüringer Verkehrsunfallstatistik. Im Jahr 2015 verunglückten insgesamt 64 Schüler im Alter zwischen 6 bis unter 18 Jahren auf Thüringens Straßen, darunter eine Schülerin die bei einem Unfall tödlich verletzt wurde.
Um die Unfallzahlen möglichst noch weiter zu minimieren, werden mit Beginn des neuen Schuljahres wieder verstärkt Kontrollen im Bereich von Schulen und auf Schulwegen durch die Thüringer Polizei durchgeführt.
