Abschluss der Bauarbeiten am Unstrutbogen in Artern
Mehr Raum und Leben für die Unstrut
Donnerstag, 18. August 2016, 13:18 Uhr
Die Renaturierung der Auenlandschaft am Unstrutbogen in Artern ist abgeschlossen. Hier geben wir der Unstrut wieder mehr Raum. Das dient sowohl dem Hochwasserschutz als auch dem Gewässerschutz, sagte Thüringens Umweltministerin Anja Siegesmund heute in Artern...
Auf einer Gesamtfläche von ca. 14 Hektar wurden neben der Ertüchtigung und Rückverlegung von Deichen auch Feuchtbiotope und natürliche Auwaldbereiche angelegt. Gerade in Zeiten des Klimawandels ist es wichtig, den Gewässern wieder mehr Platz zu verschaffen. Technische Maßnahmen reichen allein nicht aus. Durch naturnahe Gewässerentwicklung und verbesserte Gewässerstrukturen entstehen Lebensräume für Pflanzen und Tiere. Das stärkt die Lebensader Unstrut und trägt zum Schutz des Gewässers bei, sagte die Ministerin.
Das Projekt Auenrenaturierung Unstrutbogen Artern ist eines der größten Gewässerentwicklungsprojekte des Freistaates Thüringen. Es erstreckt sich auf einer Freifläche zwischen Unstrut und dem ehemaligen Bahndamm südlich des Gewerbegebietes Kyffhäuserhütte. Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich auf knapp 1,9 Mio. Euro. Ziel ist die Wiederherstellung naturnaher Lebensräume des Unstrutbogens in Verbindung mit der Hochwasserschutzfunktion.
Um dem Gewässer mehr Raum zu geben, wurden auf 600 Meter Länge ein Deich zurückgebaut und die Ufer abgeflacht. Ebenso wurden Feuchtbiotope mit permanenter Wasserführung (Laichhabitate), Gehölzflächen, Hochstaudenflure und Feuchtwiesen angelegt. Außerdem wurden naturnahe Auwaldbereiche geschaffen.
Für den Hochwasserschutz wurde u.a. eine Flutmulde angelegt, ein Notdeich ertüchtigt, Unterhaltungswege angelegt, ein Ufersporn aufgeschüttet und ein Aussichtsplatz errichtet. Das Projekt wurde gemeinsam mit der Straßenbauverwaltung im Rahmen einer naturschutzfachlichen Ausgleichsmaßnahme realisiert.
Hintergrund: Das Renaturierungsprojekt am Unstrutbogen ist Teil des kürzlich veröffentlichten Thüringer Landesprogramms Gewässerschutz. Das Landesprogramm umfasst insgesamt ca. 2.500 Maßnahmen, die bis Ende 2021 umgesetzt werden sollen. Insgesamt will das Land dafür 210 Mio. Euro in die Umsetzung der Maßnahmen des Landes bzw. die Förderung von kommunalen Projekten investieren
Autor: nnzAuf einer Gesamtfläche von ca. 14 Hektar wurden neben der Ertüchtigung und Rückverlegung von Deichen auch Feuchtbiotope und natürliche Auwaldbereiche angelegt. Gerade in Zeiten des Klimawandels ist es wichtig, den Gewässern wieder mehr Platz zu verschaffen. Technische Maßnahmen reichen allein nicht aus. Durch naturnahe Gewässerentwicklung und verbesserte Gewässerstrukturen entstehen Lebensräume für Pflanzen und Tiere. Das stärkt die Lebensader Unstrut und trägt zum Schutz des Gewässers bei, sagte die Ministerin.
Das Projekt Auenrenaturierung Unstrutbogen Artern ist eines der größten Gewässerentwicklungsprojekte des Freistaates Thüringen. Es erstreckt sich auf einer Freifläche zwischen Unstrut und dem ehemaligen Bahndamm südlich des Gewerbegebietes Kyffhäuserhütte. Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich auf knapp 1,9 Mio. Euro. Ziel ist die Wiederherstellung naturnaher Lebensräume des Unstrutbogens in Verbindung mit der Hochwasserschutzfunktion.
Um dem Gewässer mehr Raum zu geben, wurden auf 600 Meter Länge ein Deich zurückgebaut und die Ufer abgeflacht. Ebenso wurden Feuchtbiotope mit permanenter Wasserführung (Laichhabitate), Gehölzflächen, Hochstaudenflure und Feuchtwiesen angelegt. Außerdem wurden naturnahe Auwaldbereiche geschaffen.
Für den Hochwasserschutz wurde u.a. eine Flutmulde angelegt, ein Notdeich ertüchtigt, Unterhaltungswege angelegt, ein Ufersporn aufgeschüttet und ein Aussichtsplatz errichtet. Das Projekt wurde gemeinsam mit der Straßenbauverwaltung im Rahmen einer naturschutzfachlichen Ausgleichsmaßnahme realisiert.
Hintergrund: Das Renaturierungsprojekt am Unstrutbogen ist Teil des kürzlich veröffentlichten Thüringer Landesprogramms Gewässerschutz. Das Landesprogramm umfasst insgesamt ca. 2.500 Maßnahmen, die bis Ende 2021 umgesetzt werden sollen. Insgesamt will das Land dafür 210 Mio. Euro in die Umsetzung der Maßnahmen des Landes bzw. die Förderung von kommunalen Projekten investieren
