Wago Standort Sondershausen mit zentraler Bedeutung
25 Jahre WAGO Sondershausen
Samstag, 01. Oktober 2016, 00:06 Uhr
Erfolgreiches Wachstum macht zweiten deutschen Standort der WAGO Kontakttechnik zum bedeutenden Produktionsstandort und zentralen Logistikzentrum mit mehr als 1.200 Mitarbeitern. Der Standort ist der größte produzierende Betrieb im Norden Thüringens geworden...
Ein Grund das man es heute mit einem großen Fest der gesamten Belegschaft am Standort Sondershausen feierte und sich auch Thüringens Ministerpräsidenten Bodo Ramelow (Die Linke) ins Boot holte
Vor 25 Jahren gründete die WAGO Kontakttechnik im thüringischen Sondershausen ihren zweiten deutschen Standort. Was 1990 mit vier Mitarbeitern in der ehemaligen Kantine der Kali-Südharz AG begann, ist heute ein zentraler Bestandteil der WAGO- Produktionswelt und weltweites Logistikzentrum mit mehr als 1.200 Mitarbeitern. Sondershausen ist Zulieferer für allen WAGO- Standorte in der Welt
Der Anbieter von elektrischer Verbindungs- und Automatisierungstechnik ist größter Arbeitgeber in Nordthüringen und gehört zu den fünf größten produzierenden Unternehmen in Nord- und Mittelthüringen. Allein seit 2010 wurden rund 100 Millionen Euro in den Standort investiert – insgesamt sind etwa 200 Millionen Euro in das Werk im Gewerbegebiet Hainleite geflossen.
Das Logistikzentrum, das hier noch grafisch in das Bild integriert wurde, wurde 2015 fertig gestellt.
25 Jahre WAGO Sondershausen ist eine Nordthüringer Erfolgsgeschichte. Als wirtschaftlicher Leuchtturm in der Region setzt das Unternehmen Zeichen bei der Sicherung von Arbeitsplätzen durch moderne Produktionstechniken, bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie durch flexible Arbeitszeitmodelle und bei der beruflichen Ausbildung durch Förderpreise und andere Auszeichnungen, erklärte Bodo Ramelow, Ministerpräsident des Freistaates Thüringen, in seinem Grußwort bei der feierlichen Jubiläumsveranstaltung.
Ramelow: Dei WAGO-Klemme ist zu einem internationalen Begriff in der E-Technikwelt geworden. Wir sind längst nicht mehr nur das grüne Herz Deutschland, sondern ein Industrieland geworden, so Ramelow und stehen bei der Dichte der Betrieb in deutschland ganz weit vorn. Wir sind bereits 60 Mal Weltmarktführer bei Produkten, so Ramelow.
Der Dank von Ramelow ging auch an die WAGO Stiftung, welche die Ausbildung in der Region wesentlich unterstützt. Über die Auszeichnungen für Azubis in der Region Nordhausen und Sondershausen hat nnz/kn bereits öfter berichtet.
Hier scharrt sich die Führungsriege des Werk Sondershausen um Seniorchef Wolfgang Hohorst, der mit seiner Hartnäckigkeit durchsetzte, dass am Standort Sondershausen der neue WAGO Standort geschaffen wurde, als im Jahre 1990 feststand, im Stammsitz in Minden gibt es keine Erweiterungsmöglichkeit mehr.
Neben der Belegschaft waren zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft gekommen, so Landrätin Antje Hochwind (SPD) und Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU).
Antje Hochwind, Landrätin des Kyffhäuserkreises, hob in einem Gratulationsschreiben die Zusammenarbeit mit dem Unternehmen positiv hervor: Die WAGO Kontakttechnik hat sich in 25 Jahren an ihrem Standort Sondershausen als einer der wichtigsten Arbeitgeber der Region etabliert und sich beständig weiterentwickelt. Doch nicht nur dafür sind wir als Landkreis sehr dankbar, sondern auch für die gute Zusammenarbeit, die sich über die Jahre gefestigt hat. Wir gratulieren der Firma WAGO herzlich zu ihrem Jubiläum und wünschen weiterhin gute geschäftliche Erfolge und eine zufriedene Mitarbeiterschaft.
Joachim Kreyer, Bürgermeister der Stadt Sondershausen, lobte bei der Jubiläumsveranstaltung auf dem Werksgelände ebenfalls das gute Verhältnis zum Unternehmen: WAGO ist ein Glücksfall für die Musikstadt Sondershausen und die ganze Region. Meinen Dank für die gute und offene Zusammenarbeit und meinen Glückwunsch zu 25 Jahre WAGO in Sondershausen.
Der geschäftsführende Gesellschafter Sven Hohorst dankte in seiner Festrede vor allem der Belegschaft. Für uns ist Sondershausen ein bedeutender Bestandteil der WAGO-Produktionswelt. Wir sind stolz auf die erfolgreiche Entwicklung, die wir hier in Sondershausen im letzten Vierteljahrhundert gemacht haben und werden auch zukünftig in diesen Standort investieren, um unsere Wettbewerbsfähigkeit weiter zu stärken.
Sven Hohorst (li.) symbolisierte neue Generation Jenny Schubert und frühere Generation der nun im Ruhestand befindliche früherer Personalchef Günter Haensel, der wesentlich zur Entwicklung des Personals beitrug. Ein Modell der WAGO Cage Clamp (auf dem Bild) steht auch am Werkstor des Werks Sondershausen (Bildergalerie).
Unser Dank geht vor allem an unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die zum Teil seit Jahrzehnten den Aufbau dieses Standortes mitgestaltet haben, betonte er und nutzte den feierlichen Rahmen des 25-jährigen Bestehens, um die Jubilare in der Belegschaft für ein Vierteljahrhundert Betriebszugehörigkeit zu ehren (siehe Bildergalerie).
Konrad Stroniedel für die Belegschaft sprechend verwis darauf, dass sich das die Fläche des Werkes verfünfzehnfacht hat. Wolfgang Hohorst bekam für sein Engagement um Sondershausen eine Ballonfahrt als Geschenk, mit der Bitte um besonders schöne Luftaufnahmen vom Standort Sondershausen.
Sven Hohorst, Dieter Hotze, Wolfgang Hohorst, Günter Haensel, Joachim Kreyer, Bernd Spitzbarth (DGB), Helmur Nüchter, Bodo Ramelow, Antje Hochwind und Dr. Helmut Springer.
In diesem Bild mit dabei sind die vier Personen, denen Sondershausen den WAGO- Standort verdanken. Im Landratsamt Kyffhäuserkreis trafen sich Wolfgang Hohorst, Helmut Nüchter (Landratsamt). Dieter Hotze als Bürgermeister von Berka (damals noch eigenständige Gemeinde) und Dr. Helmut Springer Geschäftsführer des Kaliwerks Glückauf. Hotze bot das Gewerbegebiet Hainleite als Industriefläche an und an in der ehemaligen Kantine des Kaliwerks wurden für einige Zeit die neusten Maschinen von Wago aufgestellt, ehe man die neuen Hallen zwischen Sondershausen und Berka bezog.
Damit endete der offizielle Teil der Jubiläumsfeier. "Mit jetzt lassen wir es ordentlich krachen" gab Sven Hohorst das Signal für die Eröffnung des Buffets. Während die Feier mit festlicher Musik durch Kinder der Musikschule Notenland bereichert wurde, sang später noch Patricia König-Verges und die Hit Radio Show glänzte mit einer musikalischen Zeitreise. Um 24:00 Uhr hieß es "Der Himmel brennt" und es gab ein großes Feuerwerk zum Ausklang der Veranstaltung.
Während der Veranstaltung wurde noch von Feen für das Kinderhospiz gesammelt. Zum Spendenerlös wird die Geschäftsleitung noch den gleich Erlös als Spende zusteuern.
Die Gesamtfläche des Grundstücks an der Waldstraße beträgt heute 117.000 m2. Das Werk umfasst nach insgesamt sieben Bauabschnitten aktuell die Fläche von mehr als 43.000 m2. Zwei der drei wichtigsten Produktlinien des Unternehmens, Schaltschrankkomponenten und Installationsklemmen, werden in Sondershausen gefertigt.
Besondere Bedeutung kommt außerdem dem 1999 errichteten und 2003 erstmals erweiterten Logistikzentrum zu, in das in den vergangenen Jahren nochmal umfassend investiert wurde. Mehr als 9 Millionen flossen allein 2015 in den Ausbau – mit einer Kapazitätssteigerung um rund 50 Prozent. Heute liefert WAGO rund 3.000 Aufträge pro Tag an Endkunden in ganz Europa und 28 eigene WAGO-Gesellschaften rund um die Welt.
Über WAGO
Die WAGO Kontakttechnik GmbH & Co KG ist ein in dritter Generation unabhängig am Markt operierendes Familienunternehmen mit Stammsitz in Minden/Westfalen und zählt zu den international richtungweisenden Anbietern elektrischer Verbindungs- und Automatisierungstechnik. Im Bereich der Federklemmtechnik ist WAGO Weltmarktführer. WAGO beschäftigt weltweit mehr als 7.200 Mitarbeiter, davon rund 3.300 in Deutschland. Der Umsatz betrug zuletzt 720 Millionen Euro.
Autor: khhEin Grund das man es heute mit einem großen Fest der gesamten Belegschaft am Standort Sondershausen feierte und sich auch Thüringens Ministerpräsidenten Bodo Ramelow (Die Linke) ins Boot holte
Vor 25 Jahren gründete die WAGO Kontakttechnik im thüringischen Sondershausen ihren zweiten deutschen Standort. Was 1990 mit vier Mitarbeitern in der ehemaligen Kantine der Kali-Südharz AG begann, ist heute ein zentraler Bestandteil der WAGO- Produktionswelt und weltweites Logistikzentrum mit mehr als 1.200 Mitarbeitern. Sondershausen ist Zulieferer für allen WAGO- Standorte in der Welt
Der Anbieter von elektrischer Verbindungs- und Automatisierungstechnik ist größter Arbeitgeber in Nordthüringen und gehört zu den fünf größten produzierenden Unternehmen in Nord- und Mittelthüringen. Allein seit 2010 wurden rund 100 Millionen Euro in den Standort investiert – insgesamt sind etwa 200 Millionen Euro in das Werk im Gewerbegebiet Hainleite geflossen.
Das Logistikzentrum, das hier noch grafisch in das Bild integriert wurde, wurde 2015 fertig gestellt.
25 Jahre WAGO Sondershausen ist eine Nordthüringer Erfolgsgeschichte. Als wirtschaftlicher Leuchtturm in der Region setzt das Unternehmen Zeichen bei der Sicherung von Arbeitsplätzen durch moderne Produktionstechniken, bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie durch flexible Arbeitszeitmodelle und bei der beruflichen Ausbildung durch Förderpreise und andere Auszeichnungen, erklärte Bodo Ramelow, Ministerpräsident des Freistaates Thüringen, in seinem Grußwort bei der feierlichen Jubiläumsveranstaltung.
Ramelow: Dei WAGO-Klemme ist zu einem internationalen Begriff in der E-Technikwelt geworden. Wir sind längst nicht mehr nur das grüne Herz Deutschland, sondern ein Industrieland geworden, so Ramelow und stehen bei der Dichte der Betrieb in deutschland ganz weit vorn. Wir sind bereits 60 Mal Weltmarktführer bei Produkten, so Ramelow.
Der Dank von Ramelow ging auch an die WAGO Stiftung, welche die Ausbildung in der Region wesentlich unterstützt. Über die Auszeichnungen für Azubis in der Region Nordhausen und Sondershausen hat nnz/kn bereits öfter berichtet.
Hier scharrt sich die Führungsriege des Werk Sondershausen um Seniorchef Wolfgang Hohorst, der mit seiner Hartnäckigkeit durchsetzte, dass am Standort Sondershausen der neue WAGO Standort geschaffen wurde, als im Jahre 1990 feststand, im Stammsitz in Minden gibt es keine Erweiterungsmöglichkeit mehr.
Neben der Belegschaft waren zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft gekommen, so Landrätin Antje Hochwind (SPD) und Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU).
Antje Hochwind, Landrätin des Kyffhäuserkreises, hob in einem Gratulationsschreiben die Zusammenarbeit mit dem Unternehmen positiv hervor: Die WAGO Kontakttechnik hat sich in 25 Jahren an ihrem Standort Sondershausen als einer der wichtigsten Arbeitgeber der Region etabliert und sich beständig weiterentwickelt. Doch nicht nur dafür sind wir als Landkreis sehr dankbar, sondern auch für die gute Zusammenarbeit, die sich über die Jahre gefestigt hat. Wir gratulieren der Firma WAGO herzlich zu ihrem Jubiläum und wünschen weiterhin gute geschäftliche Erfolge und eine zufriedene Mitarbeiterschaft.
Joachim Kreyer, Bürgermeister der Stadt Sondershausen, lobte bei der Jubiläumsveranstaltung auf dem Werksgelände ebenfalls das gute Verhältnis zum Unternehmen: WAGO ist ein Glücksfall für die Musikstadt Sondershausen und die ganze Region. Meinen Dank für die gute und offene Zusammenarbeit und meinen Glückwunsch zu 25 Jahre WAGO in Sondershausen.
Der geschäftsführende Gesellschafter Sven Hohorst dankte in seiner Festrede vor allem der Belegschaft. Für uns ist Sondershausen ein bedeutender Bestandteil der WAGO-Produktionswelt. Wir sind stolz auf die erfolgreiche Entwicklung, die wir hier in Sondershausen im letzten Vierteljahrhundert gemacht haben und werden auch zukünftig in diesen Standort investieren, um unsere Wettbewerbsfähigkeit weiter zu stärken.
Sven Hohorst (li.) symbolisierte neue Generation Jenny Schubert und frühere Generation der nun im Ruhestand befindliche früherer Personalchef Günter Haensel, der wesentlich zur Entwicklung des Personals beitrug. Ein Modell der WAGO Cage Clamp (auf dem Bild) steht auch am Werkstor des Werks Sondershausen (Bildergalerie).
Unser Dank geht vor allem an unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die zum Teil seit Jahrzehnten den Aufbau dieses Standortes mitgestaltet haben, betonte er und nutzte den feierlichen Rahmen des 25-jährigen Bestehens, um die Jubilare in der Belegschaft für ein Vierteljahrhundert Betriebszugehörigkeit zu ehren (siehe Bildergalerie).
Konrad Stroniedel für die Belegschaft sprechend verwis darauf, dass sich das die Fläche des Werkes verfünfzehnfacht hat. Wolfgang Hohorst bekam für sein Engagement um Sondershausen eine Ballonfahrt als Geschenk, mit der Bitte um besonders schöne Luftaufnahmen vom Standort Sondershausen.
Sven Hohorst, Dieter Hotze, Wolfgang Hohorst, Günter Haensel, Joachim Kreyer, Bernd Spitzbarth (DGB), Helmur Nüchter, Bodo Ramelow, Antje Hochwind und Dr. Helmut Springer.
In diesem Bild mit dabei sind die vier Personen, denen Sondershausen den WAGO- Standort verdanken. Im Landratsamt Kyffhäuserkreis trafen sich Wolfgang Hohorst, Helmut Nüchter (Landratsamt). Dieter Hotze als Bürgermeister von Berka (damals noch eigenständige Gemeinde) und Dr. Helmut Springer Geschäftsführer des Kaliwerks Glückauf. Hotze bot das Gewerbegebiet Hainleite als Industriefläche an und an in der ehemaligen Kantine des Kaliwerks wurden für einige Zeit die neusten Maschinen von Wago aufgestellt, ehe man die neuen Hallen zwischen Sondershausen und Berka bezog.
Damit endete der offizielle Teil der Jubiläumsfeier. "Mit jetzt lassen wir es ordentlich krachen" gab Sven Hohorst das Signal für die Eröffnung des Buffets. Während die Feier mit festlicher Musik durch Kinder der Musikschule Notenland bereichert wurde, sang später noch Patricia König-Verges und die Hit Radio Show glänzte mit einer musikalischen Zeitreise. Um 24:00 Uhr hieß es "Der Himmel brennt" und es gab ein großes Feuerwerk zum Ausklang der Veranstaltung.
Während der Veranstaltung wurde noch von Feen für das Kinderhospiz gesammelt. Zum Spendenerlös wird die Geschäftsleitung noch den gleich Erlös als Spende zusteuern.
Die Gesamtfläche des Grundstücks an der Waldstraße beträgt heute 117.000 m2. Das Werk umfasst nach insgesamt sieben Bauabschnitten aktuell die Fläche von mehr als 43.000 m2. Zwei der drei wichtigsten Produktlinien des Unternehmens, Schaltschrankkomponenten und Installationsklemmen, werden in Sondershausen gefertigt.
Besondere Bedeutung kommt außerdem dem 1999 errichteten und 2003 erstmals erweiterten Logistikzentrum zu, in das in den vergangenen Jahren nochmal umfassend investiert wurde. Mehr als 9 Millionen flossen allein 2015 in den Ausbau – mit einer Kapazitätssteigerung um rund 50 Prozent. Heute liefert WAGO rund 3.000 Aufträge pro Tag an Endkunden in ganz Europa und 28 eigene WAGO-Gesellschaften rund um die Welt.
Über WAGO
Die WAGO Kontakttechnik GmbH & Co KG ist ein in dritter Generation unabhängig am Markt operierendes Familienunternehmen mit Stammsitz in Minden/Westfalen und zählt zu den international richtungweisenden Anbietern elektrischer Verbindungs- und Automatisierungstechnik. Im Bereich der Federklemmtechnik ist WAGO Weltmarktführer. WAGO beschäftigt weltweit mehr als 7.200 Mitarbeiter, davon rund 3.300 in Deutschland. Der Umsatz betrug zuletzt 720 Millionen Euro.












































